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	<title>Finanzierung &#8211; Tipps &amp; Ratgeber rund ums Bauen &amp; Sanieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Weißbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bau und die Sanierung von Immobilien stellen Bauherren und Eigentümer vor stetig wachsende Herausforderungen. Neben der Dekarbonisierung des Gebäudesektors rücken vor allem die drückenden Betriebskosten in den Mittelpunkt – etwa für Heizung, Lüftung, Warmwasserbereitung sowie das Laden von E-Mobilität. Der Wunsch nach mehr Energieautarkie und kalkulierbaren laufenden Kosten erfordert neuartige Lösungen. In diesem Kontext gewinnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Bau und die Sanierung von Immobilien stellen Bauherren und Eigentümer vor stetig wachsende Herausforderungen. Neben der Dekarbonisierung des Gebäudesektors rücken vor allem die drückenden Betriebskosten in den Mittelpunkt – etwa für Heizung, Lüftung, Warmwasserbereitung sowie das Laden von E-Mobilität. Der Wunsch nach mehr Energieautarkie und kalkulierbaren laufenden Kosten erfordert neuartige Lösungen. </p><p class="wp-block-paragraph">In diesem Kontext gewinnen innovative Konzepte wie flexible und dynamische Stromtarife zunehmend an Bedeutung. Sie versprechen nicht nur eine Optimierung des Energieverbrauchs, sondern auch eine spürbare Reduktion der laufenden Energiekosten. Die Art und Weise, wie Gebäude künftig Energie beziehen und nutzen, verändert sich grundlegend – eine Dynamik, die Planer, Bauunternehmen und Bauherren in ihren Projekten frühzeitig berücksichtigen sollten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das Prinzip der dynamischen Stromtarife – Chancen für Immobilien </h2><p class="wp-block-paragraph">Traditionelle Stromtarife basieren in der Regel auf einem festen Preis pro Kilowattstunde (kWh) über einen langen Zeitraum. Dynamische Stromtarife brechen mit diesem starren Modell. Sie koppeln den Strompreis direkt an die aktuellen Börsenpreise der Strombörse (Spotmarkt). Das bedeutet: Ist viel Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Sonne im Netz verfügbar, sinkt der Preis – bis hin zu sehr niedrigen oder in Ausnahmefällen sogar negativen Preisen. Bei hoher Nachfrage und geringem Angebot steigen die Preise entsprechend. </p><p class="wp-block-paragraph">Bauherren und Immobilienbesitzer, die sich intensiv mit dem Energiemanagement von Bauprojekten in der Zukunft beschäftigen, erkennen hier sofort die immensen Steuerungspotenziale. Sie können große Stromverbraucher in Zeiten niedriger Preise verlagern und so die Kosten senken. Ein Anbieter wie e.on, der solche Modelle anbietet, veranschaulicht eindrücklich die Vorteile, die mit der aktiven Steuerung des Verbrauchs entstehen.  </p><p class="wp-block-paragraph">Der Einstieg in dieses flexible Preismodell erfordert lediglich die Installation eines Smart Meters – eines intelligenten Messsystems – im Gebäude, das die Verbrauchsdaten viertelstündlich oder halbstündlich übermittelt. Durch die direkte Verknüpfung der tatsächlichen Stromkosten mit dem Verbrauch erfahren Sie eine transparente und verbrauchsnahe Abrechnung. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise intelligenter Zähler als Basis der Flexibilität </h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Smart Meter bildet die technische Grundlage, um <a href="https://www.eon.de/de/pk/strom/dynamischer-tarif.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">den dynamischen Stromtarif</a> überhaupt abrechnen und optimal steuern zu können. Dieses Gerät misst den tatsächlichen Energieverbrauch nicht nur einmal im Jahr, sondern in kurzen Intervallen. Es kommuniziert die Daten sicher an den Netzbetreiber und den Stromlieferanten.  </p><p class="wp-block-paragraph">Dadurch wird es technisch möglich, dass der Anbieter den Verbrauch exakt dem schwankenden Einkaufspreis zuordnen kann. Ohne diesen intelligenten Zähler blieben dynamische Tarife lediglich ein theoretisches Konzept. Gerade im Neubau sollte dieser Einbau von Beginn an mitgedacht und eingeplant werden, denn er ermöglicht die Nutzung der flexiblen Stromtarife in der Immobilienwirtschaft. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vorteile dynamischer Tarife für Neubau und Bestand </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Attraktivität dynamischer Stromtarife im Neubau und im Bestand ergibt sich vor allem aus der Möglichkeit, die laufenden Energiekosten aktiv zu steuern. Wer seinen Strombezug flexibel anpasst, kann auf dieser Basis spürbare Einsparungen erzielen. </p><h3 class="wp-block-heading">Kostenersparnis durch Lastverschiebung </h3><p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Vorteil liegt in der gezielten Lastverschiebung. Große Verbraucher in modernen Immobilien, wie etwa Wärmepumpen, Batteriespeicher von Photovoltaikanlagen oder Ladesäulen für E-Fahrzeuge, können automatisiert in die Zeiten günstiger Strombörsenpreise verschoben werden.  </p><p class="wp-block-paragraph">Das Laden des Elektroautos startet beispielsweise erst in den Nachtstunden, wenn der Strompreis niedrig ist. Ebenso kann der Batteriespeicher einer PV-Anlage in Phasen geringer Eigenproduktion gezielt zu Zeiten niedriger Börsenpreise aus dem Netz geladen werden. Dies minimiert nicht nur die laufenden Stromkosten, sondern erhöht auch die energetische Effizienz der gesamten Gebäude- und Anlagentechnik. </p><h3 class="wp-block-heading">Beitrag zur Energiewende und Netzstabilität </h3><p class="wp-block-paragraph">Wer sich für flexible Tarife entscheidet, leistet einen aktiven Beitrag zur Energiewende. Denn mit der Verschiebung des eigenen Verbrauchs hin zu Zeiten hoher Einspeisung erneuerbarer Energien helfen Sie, das Stromnetz zu entlasten und die Grundlast besser auszugleichen. </p><p class="wp-block-paragraph">Dieses aktive Verbraucherverhalten wird als „Demand-Side-Management“ (Lastmanagement auf der Verbraucherseite) bezeichnet. Es macht Immobilienbesitzer zu aktiven Teilnehmern am Energiemarkt, indem sie das Netz in Momenten knapper oder reichlicher Energieversorgung unterstützen. Moderne Planungsleitfäden und Best Practices im Neubau berücksichtigen diesen Aspekt zunehmend, etwa durch die Integration steuerbarer Wärmepumpen, Lüftungsanlagen, Wallboxen und anderer Verbraucher in ein zentrales Energiemanagementsystem. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere konkrete Vorteile sind: </strong></p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transparenz:</strong> Sie sehen den tagesaktuellen Strompreis und wissen exakt, wofür Sie bezahlen. </li>



<li><strong>Wirtschaftlichkeit </strong>und<strong> Wettbewerbsfähigkeit:</strong> Durch sinkende Betriebskosten steigt langfristig die Attraktivität der Immobilie; das kann sich positiv auf Vermietbarkeit und Wertentwicklung auswirken. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Nachteile von dynamischen Stromtarifen </h2><p class="wp-block-paragraph">Wo es große Chancen gibt, existieren natürlich auch Risiken. Dynamische Tarife haben Auswirkungen auf Immobilien und bergen einige Herausforderungen, derer man sich bewusst sein sollte. </p><h3 class="wp-block-heading">Preisrisiko und Komplexität </h3><p class="wp-block-paragraph">Der Hauptnachteil liegt in der Preisschwankung. Steigt der Strompreis an der Börse unerwartet stark an – etwa durch unvorhergesehene Engpässe im Netz –, kann dies zu höheren Kosten führen als bei einem klassischen Festpreistarif. Bauherren müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie ein gewisses Preisrisiko eingehen.  </p><p class="wp-block-paragraph">Dieses Risiko lässt sich nur durch eine konsequente, idealerweise automatisierte Verbrauchssteuerung minimieren. Die anfängliche Komplexität der Steuerung kann abschreckend wirken, doch moderne Energiemanagementsysteme nehmen dem Nutzer heute einen Großteil der Arbeit ab. </p><h3 class="wp-block-heading">Erforderliche technische Infrastruktur </h3><p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung dynamischer Tarife ist untrennbar mit der Anschaffung und Installation eines Smart Meters verbunden. Obwohl der Einbau in Neubauten perspektivisch zum Standard wird, bedeutet dies für Bestandsgebäude unter Umständen zusätzliche Installationskosten. Darüber hinaus benötigen Eigentümer eine intelligente Steuerungstechnik, die automatisch auf die schwankenden Preise reagiert. </p><ul class="wp-block-list">
<li>Ein einfaches „Sparen“ durch das Verschieben des Wäschewaschens ist nicht ausreichend. </li>



<li>Es braucht eine Vernetzung von Wärmepumpe, Wallbox, Speicher und der zentralen Steuerungseinheit, die die Preissignale des Anbieters (wie beispielsweise e.on) verarbeitet und automatische Entscheidungen trifft. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Integration in die Bauplanung – was Planer beachten müssen </h2><p class="wp-block-paragraph">Für Planer und Bauleiter ist die Integration dynamischer Tarifmodelle der Zukunft zunehmend entscheidend. Das <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/energieeffizientes-bauen" target="_blank" rel="noopener" title="">Energiemanagement für Bauprojekte</a> der Zukunft muss von der ersten Skizze an berücksichtigt werden. </p><h3 class="wp-block-heading">Vernetzung und Sektorkopplung </h3><p class="wp-block-paragraph">Moderne Gebäude sind zunehmend ein vernetztes System aus Wärme, Strom und Mobilität – man spricht von Sektorkopplung. Um die flexiblen Stromtarife in der Immobilienwirtschaft voll ausschöpfen zu können, müssen alle Energieverbraucher und -erzeuger über ein gemeinsames, intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) steuerbar sein. Das EMS agiert als eine Art Dirigent: Es empfängt die Preissignale des Energieversorgers und verteilt die Lasten so, dass der Strombezug möglichst in die günstigsten Zeitfenster fällt. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Planer sollten hierbei folgende Punkte sicherstellen: </strong></p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kommunikationsfähigkeit der Komponenten:</strong> Alle technischen Geräte müssen über standardisierte Schnittstellen (z. B. EEBus, SG Ready) verfügen, um mit dem zentralen EMS kommunizieren zu können. </li>



<li><strong>Skalierbarkeit:</strong> Das System muss auf zukünftige Erweiterungen, etwa zusätzliche E-Ladesäulen oder größere Batteriespeicher, vorbereitet sein. </li>



<li><strong>Vollautomatisierung:</strong> Die Steuerung muss größtenteils automatisch erfolgen, um menschliche Fehler und den täglichen Aufwand für die Nutzer zu minimieren. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Best Practices – wie Sie das Maximum herausholen </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung flexibler Tarife ist kein Selbstläufer. Sie erfordert ein Umdenken und die Bereitschaft, moderne Technologien einzusetzen. Best Practices im Energiemanagement von Neubauten und sanierten Bestandsgebäuden zeigen jedoch, wie sich die Effizienz deutlich steigern lässt. </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Speicher priorisieren:</strong> Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher ist der Schlüssel zum Erfolg. Der Speicher kann in teuren Zeiten die Versorgung übernehmen oder in günstigen Börsenzeiten schnell geladen werden. </li>



<li><strong>Smarte Geräte einsetzen:</strong> Setzen Sie auf Haushaltsgeräte und Anlagen, die laut home&amp;smart, dem größten deutschsprachigen Verbraucherportal für <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/smart-home-neubau" target="_blank" rel="noopener" title="">Smart-Home-Technologien</a>, verzögert starten können und über eine Smart-Grid-Funktionalität verfügen. </li>



<li><strong>Automatisieren:</strong> Verlassen Sie sich nicht auf manuelle Steuerung. Ein vollautomatisches Energiemanagementsystem ist die beste Investition, um auf die kurzfristigen Preisänderungen optimal zu reagieren. Die Erfahrung von Anbietern wie e.on zeigt, dass nur eine konsequente Automatisierung die Ersparnis ermöglicht. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Baufirma finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Bedeutung flexibler Tarifmodelle für Bau- und Immobilienprojekte wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Für zukunftsorientierte Bauherren bieten sie einen wichtigen Hebel zur Kostenoptimierung und zur Erhöhung der Nachhaltigkeit. Zwar erfordert die Einführung dynamischer Stromtarife zunächst Investitionen in ein Smart Meter und ein intelligentes Energiemanagementsystem, doch können sich diese Aufwendungen durch aktive Einsparungen bei den laufenden Betriebskosten mittelfristig amortisieren. </p><p class="wp-block-paragraph">Wer heute baut oder saniert, sollte moderne, flexible Tarifmodelle daher fest in die Energieplanung integrieren. Der Weg führt weg von starren Preisen hin zu einem dynamischen, aktiven Energiemanagement von Bauprojekten, das sowohl der eigenen Geldbörse als auch der Energiewende zugutekommt. </p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/energiemanagement-flexible-tarifmodelle">Energiemanagement der Zukunft: Warum flexible Tarifmodelle immer wichtiger werden</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Weißbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 09:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entscheidung für ein Bauprojekt zählt zu den weitreichendsten finanziellen Schritten im Leben vieler Menschen. Eine solide Finanzierung, die den wirtschaftlichen Anforderungen über die gesamte Bauzeit hinweg gewachsen ist, gehört dabei zu den wichtigsten Kernaspekten.Was bei Bauprojekten oft unterschätzt wirdNicht nur die Höhe des Darlehens oder die Baukosten spielen eine Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung für ein Bauprojekt zählt zu den weitreichendsten finanziellen Schritten im Leben vieler Menschen. Eine solide Finanzierung, die den wirtschaftlichen Anforderungen über die gesamte Bauzeit hinweg gewachsen ist, gehört dabei zu den wichtigsten Kernaspekten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was bei Bauprojekten oft unterschätzt wird</h2><p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Höhe des Darlehens oder die Baukosten spielen eine Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist auch die Dauer des Bauprojekts. Denn mit jedem Tag, an dem der Baufortschritt ins Stocken gerät oder sich die Finanzierung verzögert, steigen Zinskosten und Liquiditätsrisiken.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Faktor Zeit wird damit zur betriebswirtschaftlichen Stellschraube, die über das Gelingen oder Scheitern eines Projekts mitentscheiden kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Gerade in Zeiten schwankender Bauzinsen und angespannten Lieferketten ist ein grundlegendes Verständnis der Finanzierungsmechanik während der Bauzeit wichtiger denn je.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Valutierung: Wenn die Kreditzuteilung in Teilbeträgen erfolgt</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Vorstellung, ein genehmigter Immobilienkredit werde vollständig zur Verfügung gestellt, sobald der Kreditvertrag unterzeichnet ist, ist weit verbreitet, entspricht aber nicht der gängigen Praxis. In der Realität <strong>valutieren Banken Baukredite in Teilbeträgen</strong>, und zwar in Abhängigkeit vom Baufortschritt.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nach Bauabschnitten</strong>: Nach Bauabschnitten wie Rohbau, Dach, Fenster oder Innenausbau werden jeweils im Kreditvertrag definierte Summen freigegeben.</li>



<li><strong>Zahlungsplan</strong>: Grundlage ist meist ein detaillierter Zahlungsplan gemäß <u><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gewo_34cdv/" target="_blank" rel="noopener" title="">Makler- und Bauträgerverordnung</a></u><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gewo_34cdv/" target="_blank" rel="noopener" title=""> (MaBV)</a>.</li>



<li><strong>Zeitliche Verzögerungen</strong>: Der Abruf von Raten kann durch bürokratische Hürden, fehlende Nachweise oder langsame Bearbeitung der Bank zeitlich verzögert werden.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Für Bauherren bedeutet das:</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie müssen im Verlauf des Bauprojektes immer wieder das Kapital für anfallende Rechnungen vorstrecken, bevor die Bank den entsprechenden Kreditbetrag ausbezahlt. Außerdem müssen sie regelmäßig in Vorleistung gehen, wenn Handwerksbetriebe der unterschiedlichen Gewerke auf Anzahlung bestehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Durch diesen Umstand kann ein schwieriges Spannungsfeld für Bauherren bestehen, denn es laufen auch bereits Zinszahlen auf bereits geleistete Teilbeträge des Kredites auf. Die Immobilie selbst ist zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht nutzbar und kann den entstehenden Kosten noch nicht als realistischer Gegenwert gegenübergestellt werden.</p><figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>Ein wichtiger Faktor: Die Bereitstellungszinsen:</strong><br><br>Zusätzlich zu den kalkulierten Belastungen laufen je nach vereinbartem Kreditvertrag schon <strong>Bereitstellungszinsen </strong>auf noch nicht abgerufene Kreditsummen auf. Diese werden in vielen Fällen nach einer bereitstellungszinsfreien Zeit von nur 3 bis 6 Monaten fällig.<br>Diese Zinsen liegen aktuell durchschnittlich <strong>0,25 % pro Monat</strong>, was einer Zusatzbelastung von <strong>3 % pro Jahr </strong>entspricht. Damit kann die Belastung durch die Bereitstellungszinsen sogar noch höher ausfallen als die Bauzinsen selbst.</p></blockquote></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bauverzögerungen: Wenn Zeit zum Kostenfaktor wird</h2><p class="wp-block-paragraph">Lieferengpässe bei Baumaterialien, überlastete Handwerksbetriebe, Witterungseinflüsse oder nicht abgestimmte Schnittstellen zwischen Gewerken – die Gründe für Bauverzögerungen können vielfältig sein.</p><h3 class="wp-block-heading">Verlängerte Bauzeiten seit 2021</h3><p class="wp-block-paragraph">Während früher ein Einfamilienhaus in etwa 6-9 Monaten realisierbar war, liegt die Bauzeit heute häufig bei <strong>12 bis 18 Monaten </strong>und geht teilweise noch weit darüber hinaus.</p><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Längere Bereitstellungszins- zeiträume</strong></td><td><strong>Zinsbindungen laufen bereits</strong></td><td><strong>Doppelbelastungen</strong></td></tr><tr><td>Verursachen unnötige Kosten</td><td>Auch wenn das Bauobjekt noch nicht nutzbar ist</td><td>Durch Miete und Zinsen sind keine Ausnahme</td></tr></tbody></table></figure><p class="wp-block-paragraph">Wer hier nicht vorausschauend plant oder auf eine flexible Finanzierung setzt, kann in ernsthafte Liquiditätsprobleme geraten. Dies ist ein Szenario, das <a href="https://www.bsb-ev.de/fileadmin/user_upload/1_Startseite/Poltitik_und_Presse/Analysen_und_Studien/20170214_Analyse_Zahlungsplaene_Bauvertraege_BSB.pdf" target="_blank" rel="noopener" title="">nach Angaben des Bauherren-Schutzbunds e.V.</a><strong> </strong>bei einer nicht geringen Anzahl der privaten Bauprojekte zu erheblichen Schwierigkeiten führt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Zwischenfinanzierung: Das stille Rückgrat vieler Bauprojekte</h2><p class="wp-block-paragraph">In Fällen, in denen Eigenkapital noch gebunden ist oder wenn ein klassisches Baudarlehen erst nach Eintragung im Grundbuch ausgezahlt wird, wird eine sogenannte Zwischenfinanzierung notwendig.</p><p class="wp-block-paragraph">Diese fungiert als zeitlich befristetes Darlehen, das den Zeitraum zwischen Finanzierungsbedarf und Auszahlung überbrückt.</p><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kurzfristige Laufzeit</strong></td><td><strong>Höhere Zinsen</strong></td><td><strong>Eingeschränkte Verfügbarkeit</strong></td></tr><tr><td>Zwischenfinanzierungen sind meist kurzfristig angelegt, oft mit einer Laufzeit unter 24 Monaten.</td><td>Die Zinsen sind variabel und liegen über dem Niveau klassischer Bauzinsen.</td><td>Sie werden nicht von jeder Bank angeboten oder sind an bestehende Hauptfinanzierungen gebunden.</td></tr></tbody></table></figure><p class="wp-block-paragraph">Ohne fundierte Finanzierungsplanung kann eine Zwischenfinanzierung schnell zur Kostenfalle werden. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über Modelle zu informieren, die sich flexibel an den Bauverlauf anpassen lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Flexible Darlehensmodelle: Spielräume für Bauzeit und Zinsentwicklung</h2><p class="wp-block-paragraph">Angesichts der hohen Komplexität moderner Bauvorhaben gewinnen modular aufgebaute, flexible Baufinanzierungen immer mehr an Bedeutung.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bereitstellungszinsfreie Zeiten</strong>: Von bis zu 12 Monaten. Diese verlängerte Frist ist besonders wertvoll bei langen Genehmigungsverfahren.</li>



<li><strong>Sondertilgungsrechte</strong>: Ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Diese Option ist ein Plus bei frühzeitigem Verkauf einer Altimmobilie oder anderen zu erwartenden Kapitaleingängen.</li>



<li><strong>Variabler Tilgungssatz</strong>: Der es Bauherren ermöglicht, ihre Finanzierung an sich verändernde Einkommenssituationen anzupassen.</li>



<li><strong>Split-Modelle</strong>: Bei denen ein Teil des Darlehens mit fixer Zinsbindung und ein Teil variabel verzinst wird.</li>
</ul><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Für die Auswahl der richtigen Finanzierung ist nicht immer die Hausbank die beste Adresse. Banken und Kreditinstitute haben unterschiedliche Risikobewertungen, Produktportfolios und Konditionsmodelle.</p></blockquote></figure>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Ein objektiver und unabhängiger Vergleich lohnt sich, denn die Unterschiede hinsichtlich Zinsen und sonstiger Vertragskonditionen können sich gravierend voneinander unterscheiden.</p><p class="wp-block-paragraph">Wer sich für ein flexibles Darlehensmodell interessiert, sollte sich durch einen unabhängigen und unverbindlichen Angebotsvergleich im Internet einen Überblick über vorhandene Möglichkeiten verschaffen. Auf digitalen Vergleichsportalen lassen sich regionale und überregionale Angebote mit wenigen Angaben transparent miteinander vergleichen und nach individuellen Kriterien filtern.</p><p class="wp-block-paragraph">Experten empfehlen deshalb, dass Bauherren <a href="https://www.smava.de/baufinanzierung/" target="_blank" rel="noopener" title="">jetzt Baufinanzierungen vergleichen</a><strong> </strong>und damit frühzeitig wirtschaftliche Freiräume und Planungssicherheit schaffen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Zinsrisiken strategisch absichern – Forward-Darlehen und Co.</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Risiko für Bauherren und ihre Finanzstrategie ist die Veränderung des Marktzinses während der Bauphase. Zwischen der Finanzierungszusage und der tatsächlichen Auszahlung können Monate vergehen und der Zinssatz kann in dieser Wartezeit steigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Absicherungsmöglichkeiten für Bauherren</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Forward-Darlehen</strong>: Mit denen der heutige Zinssatz für eine zukünftige Auszahlung gesichert wird – oft gegen einen geringen Zinsaufschlag.</li>



<li><strong>Zinscap-Darlehen</strong>: Bei denen eine Obergrenze für den maximalen Zins vereinbart wird – ein Kompromiss zwischen Planungssicherheit und Flexibilität.</li>



<li><strong>Reservefinanzierungen</strong>: Bei denen ein zusätzlicher Kreditrahmen für unvorhergesehene Kosten vorgesehen ist – oft als stille Sicherheitslinie.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Gerade bei größeren Bauprojekten oder bei Bauten auf eigenem Grundstück mit vielen Unwägbarkeiten kann eine solche Absicherung existenzsichernd sein. <a href="https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/finanzen/article407669878/kreditvermittler-oder-direkt-zur-bank-baufinanzierung.html" target="_blank" rel="noopener" title="">Die Experten der Verbraucherzentralen empfehlen daher</a>, frühzeitig mit einem unabhängigen Finanzierungsberater zu sprechen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Bauunternehmen finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wer den Faktor Zeit unterschätzt, riskiert die Finanzierung</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Bau einer Immobilie ist ein komplexer finanzieller Prozess, bei dem Zeit zu einem messbaren Kostenfaktor wird. Zwischenfinanzierungen, Bauverzögerungen, Zinsschwankungen und unflexible Kreditmodelle stellen enorme Risiken dar, insbesondere in einem volatilen Marktumfeld wie dem aktuellen.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit einer durchdachten Planung, dem Einsatz flexibler Darlehensmodelle und fundierten Vergleichsangeboten lässt sich die Zinszeit erfolgreich steuern. Wer die Baufinanzierung als strategisches Projekt versteht, kann sich nicht nur vor bösen Überraschungen schützen, sondern aus dem Zinsmanagement einen echten Wettbewerbsvorteil ziehen.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/bauzeit-zinszeit-zwischenfinanzierungen">Bauzeit = Zinszeit: Warum Zwischenfinanzierungen über Erfolg oder Scheitern entscheiden können</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/hauskauf-ohne-eigenkapital</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[DigitaleSeiten Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 09:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen und ein Haus kaufen möchte, sollte die Finanzierung sorgfältig planen. Eigenkapital ist wichtig, da es als Sicherheit dient und sich positiv auf die Zinsen beim Kredit auswirkt. Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, doch müssen Kreditnehmer bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei einer Finanzierung ohne Eigenkapital, die auch als Vollfinanzierung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wer sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen und ein Haus kaufen möchte, sollte die Finanzierung sorgfältig planen. Eigenkapital ist wichtig, da es als Sicherheit dient und sich positiv auf die Zinsen beim Kredit auswirkt. Eine <a href="https://www.vorfaelligkeitsentschaedigung.net/hausfinanzierung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finanzierung ohne Eigenkapital</a> ist möglich, doch müssen Kreditnehmer bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei einer Finanzierung ohne Eigenkapital, die auch als Vollfinanzierung oder 110-Prozent-Finanzierung bezeichnet wird, besteht ein höheres Ausfallrisiko. Das bedeutet für den Kreditnehmer höhere Zinsen. Wer den Hauskauf ohne Eigenkapital plant, sollte daher prüfen, ob es empfehlenswerte Alternativen gibt. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bedeutung von Eigenkapital beim Hauskauf</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer ein Haus kaufen möchte, benötigt Rücklagen in Form von Eigenkapital. Es kann für die Finanzierung genutzt werden, führt zu niedrigeren Zinsen beim Immobilienkredit und bietet Sicherheit. Grundsätzlich sollten Immobilienkäufer über Eigenkapital als Rücklagen für unvorhergesehene Ereignisse verfügen. Je höher das vorhandene Eigenkapital ist, desto besser ist die Bonität. Wer kein Eigenkapital hat, bekommt in der Regel keinen Kredit, da das Risiko für einen Zahlungsausfall zu hoch ist.  </p><p class="wp-block-paragraph">Eigenkapital kann für die Finanzierung genutzt werden. Als Faustregel gilt, dass mindestens 20, besser jedoch noch 30 Prozent des Kaufpreises durch Eigenkapital gedeckt werden sollten. Eigenkapital sollte zumindest für die Deckung der Kaufnebenkosten genutzt werden.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was beim Hauskauf ohne Eigenkapital zu beachten ist</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Hauskauf ohne Eigenkapital ist möglich, wird jedoch nur von wenigen Banken angeboten. Auch bei den Banken, die eine solche Vollfinanzierung anbieten, kann nicht jeder eine Vollfinanzierung bekommen. Das liegt daran, dass die Banken sehr genau die Bonität prüfen und die Messlatte für die Finanzierung ohne Eigenkapital deutlich höher ansetzen als bei der Finanzierung mit Eigenkapital.  </p><p class="wp-block-paragraph">Die Finanzierung ohne Eigenkapital wird als Vollfinanzierung bezeichnet, da der gesamte Kaufpreis durch Fremdkapital finanziert wird. Als 110-Prozent-Finanzierung wird die Finanzierung ohne Eigenkapital dann bezeichnet, wenn nicht nur der eigentliche Kaufpreis, sondern auch die Kaufnebenkosten durch Fremdkapital finanziert werden. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtig:</strong> Jeder, der einen Hauskauf ohne Eigenkapital anstrebt, sollte beachten, dass es für ihn deutlich länger dauert als bei der Finanzierung mit Eigenkapital, bis er wieder schuldenfrei ist. Die finanzielle Belastung bei der Tilgung des Kredits ist außerordentlich hoch.   </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen für eine Vollfinanzierung</h2><p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste <a href="https://www.sparkasse.de/pk/ratgeber/wohnen/immobilie-erwerben/vollfinanzierung.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Voraussetzung für die Vollfinanzierung</a> ist eine herausragend gute Bonität. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Hauskauf ohne Eigenkapital: </p><ul class="wp-block-list">
<li>überdurchschnittlich hohes und regelmäßiges Einkommen </li>
</ul><ul class="wp-block-list">
<li>hervorragender Schufa-Score, der mindestens bei 97,22 Prozent liegen sollte  </li>
</ul><ul class="wp-block-list">
<li>Immobilie wird selbst bewohnt </li>
</ul><ul class="wp-block-list">
<li>Immobilie muss sich in bevorzugter Lage und in gutem Zustand befinden </li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Einen Schufa-Score von 100 Prozent gibt es nicht, da zumindest theoretisch bei jeder Person ein Risiko eines Zahlungsausfalls durch Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Tod besteht. Der Schufa-Score muss jedoch hervorragend sein. Da die Immobilie als Sicherheit für den Kredit gilt, darf sie kaum Mängel aufweisen und muss sich in einem guten Zustand befinden. Ein wichtiger Aspekt ist die Lage.  </p><p class="wp-block-paragraph">Da ein regelmäßiges Einkommen in überdurchschnittlicher Höhe vorausgesetzt wird, haben Selbstständige und Freiberufler keine Chance auf die Vollfinanzierung. Auch bei Selbstständigen mit einem soliden Einkommen schwankt das Einkommen von Monat zu Monat.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Risiken bei der Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der <a href="https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/finanzen/article408643013/hauskauf-ohne-eigenkapital-tipps-immobilieninvestor.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital</a> besteht ein höheres Risiko des Zahlungsausfalls als bei der Finanzierung mit Eigenkapital. Das führt zu höheren Zinsen, da sich die Banken absichern. Für den Kreditnehmer wird die finanzielle Belastung höher. Der Kredit wird teurer.  </p><p class="wp-block-paragraph">Auch die Tilgung ist bei der Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital höher. Für den Kreditnehmer bedeutet ein Immobilienkredit ohne Eigenkapital einen höheren Schuldenberg und eine längere Laufzeit.  </p><p class="wp-block-paragraph">Jeder sollte daran denken, dass die Gefahr von Arbeitslosigkeit oder Krankheit besteht, die zu einem Zahlungsausfall führen kann. Auch die hohe monatliche finanzielle Belastung kann dazu führen, dass der Kreditnehmer in Rückstand mit der Zahlung gerät. Der Immobilienkredit als Vollfinanzierung muss daher sorgfältig geplant werden. </p><p class="wp-block-paragraph">Für die Vollfinanzierung kann eine Periode der Zinsbindung vereinbart werden, in der sich die Zinsen nicht verändern. Am Ende der Zinsbindungsperiode verbleibt eine Restschuld, für die eine Anschlussfinanzierung notwendig ist. Die Anschlussfinanzierung kann zu anderen Konditionen erfolgen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"> </p><h2 class="wp-block-heading">Alternativen zur klassischen Eigenkapitalfinanzierung beim Hauskauf</h2><p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Vollfinanzierung ist eine Alternative zur klassischen Eigenkapitalfinanzierung. Eine weitere Alternative ist die Finanzierung mit einem Bausparvertrag, die mit einem Immobilienkredit einer Bank kombiniert werden kann. Bei einem Bausparvertrag wird Eigenkapital angespart. Ist er zuteilungsreif, kann der Bausparer das angesparte Geld zur Finanzierung nutzen und zusätzlich bei der Bausparkasse einen günstigen Kredit beantragen.  </p><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Alternative ist der Mietkauf. Die Immobilie wird zunächst gemietet. Beim Abschluss des Mietvertrags wird ein Restwert festgelegt, zu dem die Immobilie später gekauft werden kann. Die Miete ist höher als ohne Kaufoption, da die Mietzahlung teilweise auf den Kaufpreis angerechnet werden.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Bauunternehmen finden &amp; unverbindlich anfragen! 
</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Hauskauf ohne Eigenkapital ist möglich, doch muss der Hauskäufer über eine außerordentlich gute Bonität und ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügen. Für den Kreditnehmer, aber auch für die Bank besteht ein höheres Risiko eines Zahlungsausfalls. Die Banken erheben daher höhere Zinsen. Da eine Finanzierung ohne Eigenkapital mit einer höheren finanziellen Belastung verbunden ist, sollte sie gut überlegt und geplant werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2><h3 class="wp-block-heading">Ist ein Hauskauf ohne Eigenkapital möglich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ja, aber nur unter strengen Voraussetzungen wie sehr guter Bonität, hohem Einkommen und einer werthaltigen Immobilie in guter Lage.</p><h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Vollfinanzierung beim Immobilienkauf?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einer Vollfinanzierung wird der komplette Kaufpreis, oft sogar inklusive Nebenkosten, durch Fremdkapital finanziert – also ohne Eigenkapital.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Risiken birgt eine Finanzierung ohne Eigenkapital?</h3><p class="wp-block-paragraph">Höhere Zinsen, längere Laufzeiten, hohe monatliche Belastungen und ein erhöhtes Risiko bei Einkommensausfällen gehören zu den Hauptgefahren.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer bekommt keinen Immobilienkredit ohne Eigenkapital?</h3><p class="wp-block-paragraph">Selbstständige, Freiberufler und Personen mit schwankendem oder geringem Einkommen haben in der Regel keine Chance auf eine Vollfinanzierung.</p><h3 class="wp-block-heading">Gibt es Alternativen zur Vollfinanzierung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ja, etwa die Kombination aus Bausparvertrag und Immobilienkredit oder ein Mietkaufmodell, bei dem ein späterer Kauf bereits im Mietvertrag vereinbart wird.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/hauskauf-ohne-eigenkapital">Hauskauf ohne Eigenkapital: So klappt die Finanzierung trotzdem</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/bauherrenversicherung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 12:42:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist eine Bauherrenversicherung?Der Begriff Bauherrenversicherung beschreibt den Versicherungsschutz für Bauherren, der diese vor den finanziellen Folgen von entstandenen Schäden beim Hausbau schützt – egal ob Personen- oder Sachschäden. Dazu gehören zum Beispiel die Bauleistungsversicherung sowie die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Inhaltsverzeichnis 7 Schadensfälle beim Hausbau Bauherrenhaftpflicht Bauherrenversicherungen im Vergleich Pflichten gegenüber der Versicherung Fazit Wann immer es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Bauherrenversicherung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Begriff Bauherrenversicherung beschreibt den Versicherungsschutz für <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/bauherr">Bauherren</a>, der diese vor den finanziellen Folgen von entstandenen Schäden beim Hausbau schützt – egal ob Personen- oder Sachschäden. Dazu gehören zum Beispiel die Bauleistungsversicherung sowie die Bauherrenhaftpflichtversicherung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#7%20Schadensf%C3%A4lle%20beim%20Hausbau">7 Schadensfälle beim Hausbau</a></li>
<li><a href="#Bauherrenhaftpflicht">Bauherrenhaftpflicht</a></li>
<li><a href="#Bauherrenversicherungen%20im%20Vergleich">Bauherrenversicherungen im Vergleich</a></li>
<li><a href="#Pflichten%20gegen%C3%BCber%20der%20Versicherung">Pflichten gegenüber der Versicherung</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wann immer es zu einem Unfallgeschehen auf Ihrer Baustelle kommt, sind Sie als Bauherr sehr schnell kostentechnisch in der Haftung. Dabei kann es sein, dass Ihnen nach dem Bauvertragsrecht ein Verstoß gegen Vorschriften der Unfallverhütung oder gegen Ihre Verkehrssicherungspflicht vorgehalten werden. Als Bauherr sind Sie in solchen Fällen immer der erste, der in Anspruch genommen wird. Die Regelungen im neuen Bauvertragsrecht, das seit dem 1.1.2018 gültig ist, sollen Bauherren jedoch besser schützen.</p><p class="wp-block-paragraph">Um dennoch in der oft besonders unfallträchtigen Zeit des Baus auf der sicheren Seite zu sein, benötigen Sie unbedingt einen ausreichenden Versicherungsschutz für Bauherren. Besonders bei Personenschäden infolge eines Unfalls sind Übertragungen des Risikos an Firmen, Architekten oder Subunternehmer oft rechtlich unwirksam, weshalb das Risiko des Schadensersatzes an Ihnen als Bauherr hängenbleibt. Mit verschiedenen Bauherrenversicherungen können Sie sich dagegen absichern. Wir geben Ihnen einen Überblick über mögliche Schadensfälle und die richtigen Versicherungen und erklären außerdem, worauf Sie bei der Wahl der richtigen Versicherung für Bauherren achten sollten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="7 Schadensfälle beim Hausbau">Wogegen sollten sich Bauherren versichern?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist tragisch, wenn Bauherren monate- oder jahrelang ihr Wohnheim planen und es in der Bauphase zu Problemen kommt. Häufig anzutreffen sind Schwachstellen im Vertrag zwischen der Baufirma sowie dem Kunden. Früher wurden Verträge gezielt offen gelassen oder schwammig formuliert. Dank des <a title="Bauunternehmen.org erklärt die Neuerungen für Bauherren." href="/magazin/neues-bauvertragsrecht-2018/">ab dem 1. Januar 2018 gültigen Bauvertragsrechts</a> haben Verbraucher nun das Recht auf eine detailreiche Baubeschreibung. Dennoch gibt es oft Lücken in Verträgen, die erst während der Bauphase geklärt werden müssen – und das sorgt im Regelfall für Mehrkosten auf der Kundenseite. Irreführend sind auch in vielen Verträgen zu findende Begriffe, wie zum Beispiel hochwertig oder exklusiv. Lassen Sie sich stattdessen die zu verbauenden Produkte besser mit technischen Daten beschreiben (zum Beispiel Fabrikat und Größe).</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Differenzen zwischen Bauherr und Bauunternehmen gibt es nicht selten auch zum Thema schlüsselfertiges Bauen. Der Begriff ist rechtlich nicht exakt definiert und ist nicht mit der Bezeichnung „bezugsfertiges Bauen“ gleichzusetzen. Unter Umständen muss der Bauherr nach Abschluss der Bauphase noch bestimmte Eigenleistungen erbringen, wie etwa das Verlegen von Bodenbelägen oder das Streichen von Wänden. Achten Sie darauf, solche Details vor Vertragsabschluss mit dem Bauunternehmen zu klären!</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Lassen Sie sich von Anfang an von einem erfahrenen Bauunternehmen beraten, das alle Details zur Verwirklichung Ihrer Immobilie vertraglich regelt. Optional können Sie sich auch von einem Baurechtsexperten helfen lassen, der den Vertrag prüft. Auf diese Weise können Sie verschiedene Risiken minimieren, damit die Bauherrenversicherung gar nicht erst zum Einsatz kommen muss.</p><p class="wp-block-paragraph">Abseits vertraglicher Hürden gibt es noch weitere typische Schadenfälle, gegen die Sie sich jedoch mit einer entsprechenden Bauherrenversicherung schützen können:</p><h3 class="wp-block-heading">1. Wie schützt man sich als Bauherr vor der Insolvenz des Bauunternehmens?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kaum eine Nachricht ist für zukünftige Hausherren trauriger, als die angemeldete Insolvenz ihres Bauunternehmens. Überraschend ist sie nicht immer. Wenn die Firma häufige Vorauszahlungen fordert und Arbeiten wochenlang stillstehen, sollten Sie misstrauisch werden. Ob das Unternehmen tatsächlich insolvent ist, können Sie auf insolvenzbekanntmachungen.de prüfen. Schalten Sie im Anschluss einen Baurechtsanwalt ein, der den Insolvenzverwalter fragen wird, ob der Bauvertrag weiterläuft; auf eine Antwort müssen Sie bis zu sechs Monate lang warten. Gegen die finanziellen Folgen einer Insolvenz können Sie sich als Bauherr durch den Abschluss einer Baufertigstellungsversicherung schützen.</p><h3 class="wp-block-heading">2. Wer zahlt bei Bauverzögerungen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Vertrag ist von einem Abschluss des Bauvorhabens nach sechs Wochen die Rede, nach zwei Monaten ist aber noch kein Ende in Sicht? In diesem Fall wird es für Sie teuer, denn Sie müssen unter Umständen weiterhin Miete zahlen; außerdem berechnet Ihnen die Bank Bereitstellungszinsen für Ihr Darlehen. Schützen Sie sich gegen Verzögerungen mit einer Bauleistungsversicherung, auch Bauwesenversicherung genannt.</p><h3 class="wp-block-heading">3. Was tun bei Pfusch am Bau?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ihre Präsenz als Bauherr auf der Baustelle ist regelmäßig gefragt, jedoch können Sie die Handwerker und Bauarbeiter nicht rund um die Uhr überwachen. <a title="Was für das Bauen mit einem Architekten spricht, lesen Sie hier." href="/magazin/bauen-mit-architekt/">Lassen Sie sich von einem Architekten helfen</a>, der eine gute Bauqualität gewährleistet. Bauberater kosten laut dem VPB 60 bis 100 Euro die Stunde und werden bei problemlosen Projekten zehn bis 15 Stunden lang benötigt; diese Kosten lohnen sich aber, weil die Experten im Gegenzug auf gute Bauarbeiten achten. Optional können Sie noch eine Bauleistungsversicherung abschließen, die Sie vor Leistungsmängeln schützt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Bei Streitigkeiten bezüglich der erbrachten Leistungen kann ein Gutachter helfen. Er kann baubegleitend arbeiten oder im Schadensfall prüfen, ob Baumängel vorliegen. Sachverständige in Ihrer Nähe können Sie über unser Partnerportal <a href="http://www.gutachter.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gutachter.org</a> kontaktieren.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">4. Wer zahlt bei Schäden durch Wind und Wetter?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für Bauherren und Bauunternehmen nicht vorhersehbar sind Stürme oder Naturkatastrophen, die Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle auslösen können. Gegen solche Schäden können Sie sich mit einer Bauleistungsversicherung schützen.</p><h3 class="wp-block-heading">5. Wer zahlt bei Brandschäden und Blitzschlag?</h3><p class="wp-block-paragraph">Schäden, die durch Blitzschlag, Brände oder Explosionen entstehen, können Sie mit einer Feuerrohbauversicherung absichern, die von den meisten Banken ohnehin verlangt wird. Vorteilhafter ist jedoch der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung, die in der Rohbauzeit bei einigen Versicherungsgesellschaften mit Feuerversicherungsschutz abgeschlossen werden kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">6. Gibt es Ersatz bei Diebstahl auf Baustelle?</h3><p class="wp-block-paragraph">Diebstahl ist ein Problem auf vielen Baustellen, gegen das Sie sich leider nur schwer versichern können. Die bereits angesprochene Bauleistungsversicherung greift nur für bereits verbaute Teile. Für unverbautes Material liegt die Verantwortung theoretisch beim Handwerker beziehungsweise dem Bauunternehmen, jedoch kann im Streitfall die ausreichende oder eben fehlende Sicherung der Baustelle gegen unbefugten Zutritt entscheidend sein – und diese liegt im Verantwortungsbereich des Bauherrn. Deshalb ist es wichtig, Materialien nur gut verpackt auf der Baustelle zurückzulassen und den Zutritt für Unbefugte möglichst zu erschweren.</p><h3 class="wp-block-heading">7. Wer haftet für Personenschäden durch Unfälle?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kommen Mitarbeiter des Bauunternehmens durch Unfälle zu Schaden, wird geprüft, ob die Verkehrssicherungspflichten auf der Baustelle erfüllt wurden. Diese kann der Bauherr auf den Bauunternehmer übertragen, jedoch ist er weiterhin für Verstöße haftbar – gegen eventuelle Haftpflichtansprüche schützt ihn die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Eine Bauhelferversicherung ist auch dann wichtig, wenn der Bauherr Eigenleistungen beim Bau erfüllt und/oder Verwandte, Freunde und Bekannte mitarbeiten und zu Schaden kommen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Bauherrenhaftpflicht">Hausbau: Wann ist eine Bauherrenhaftpflicht notwendig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Als Bauherr sind Sie für die Sicherheit auf der Baustelle haftbar, auch wenn Sie die Aufsicht und die Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen an Dritte, beispielsweise den Bauunternehmen, übergeben. Kommen beispielsweise Personen während der Bauarbeiten zu Schaden, wird geprüft, ob Sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht in ausreichendem Maße nachgekommen sind. Gegen eventuelle Haftpflichtansprüche schützen entsprechende Versicherungen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Auch unbebaute Grundstücke müssen abgesichert werden. Um sich hier gegen Haftpflichtansprüche abzusichern, kann eine Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke sinnvoll sein.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Bauherrenversicherung: Reicht meine private Haftpflichtversicherung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Als privater Bauherr besteht zwar in begrenztem Umfang unter Umständen auch eine Leistungspflicht Ihrer privaten Haftpflichtversicherung. Allerdings dürfte die Summe in den meisten Fällen nicht ausreichen, weil diese in der Regel als Bauherren-Versicherungsschutz nur eine Summe von höchstens 50.000 Euro abdeckt. Das wird für viele mögliche Schadensereignisse und insbesondere komplexe Personenschäden nicht ausreichen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ohne eine eigene zusätzliche Versicherung in der Bauphase sollten Sie also auf keinen Fall mit dem Bau beginnen. Allenfalls für sehr kleine Bauvorhaben beziehungsweise Baustellen könnten Sie unter Umständen mit einer Privathaftpflicht als Versicherung in der Bauphase noch ausreichend geschützt sein. Das Risiko sollten Sie aber keinesfalls eingehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Muss ein privater Bauherr Helfer auf der Baustelle bei der Bau BG versichern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Private Unterstützung ist beim Hausbau nicht unüblich. Viele Bauherren wissen jedoch nicht, dass sie in solchen Fällen einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator benötigen. Ist dieser auf der Baustelle vertreten, bleibt die Überwachungspflicht jedoch weiterhin beim Bauherrn.</p><p class="wp-block-paragraph">Private Helfer können Bauherren auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Bau) anmelden – und zwar spätestens eine Woche nach Beginn der Arbeiten. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert online auf der Website bgbau.de.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nicht für Gefälligkeitsleistungen von Verwandten und Freunden. Für deren Leistungen müssen Sie eine private Unfallversicherung abschließen.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wann brauche ich eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung, auch Heizöltank-Haftpflichtversicherung genannt, sichert Schäden an der Umwelt ab, die durch undichte oder gebrochene Heizölleitungen und -tanks entstehen. Tritt beispielsweise während des Einbaus einer Heizanlage Öl aus und verschmutzt das Grundwasser, kann der Eigentümer haftbar gemacht werden und muss die Kosten für die Gewässerreinigung, die Säuberung des umliegenden Erdreichs, damit verbundene Personenschäden und eventuelle Gutachtertätigkeiten aufkommen. Davor schützt explizit die Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung; jedoch decken auch einige Privathaftpflichtversicherungen diese Schadensfälle ab.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Bauherrenversicherungen im Vergleich">Bauherrenversicherungen im Vergleich: Welche ist die richtige Versicherung für mich?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Teufel steckt bekanntlich im Detail – und das ist auch bei der Wahl einer Bauherrenversicherung der Fall, da viele Bauherrenversicherungen einige mögliche Risiken gar nicht abdecken. Außerdem werden Sie bei einem Vergleich der Bauherrenhaftpflicht- oder Bauleistungsversicherung sehr schnell feststellen, dass es erhebliche Preisunterschiede für eine Versicherung des Hausbaus gibt. Lesen Sie die Policen genau und vergleichen Sie das Angebot unterschiedlicher Dienstleister.</p><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie dabei insbesondere auf folgende Punkte:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Die Versicherungssumme einer Bauleistungsversicherung sollte Empfehlungen der Stiftung Warentest zufolge mindestens fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden betragen.</li>



<li>Eigenleistungen sind bei einigen Angeboten bis zu einem bestimmten Betrag mitversichert.</li>



<li>Mitversichert sollten Senkung, Erdrutsch sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen sein.</li>



<li>Nur wenige Bauherrenversicherungen haften für Be- und Entladetätigkeiten.</li>



<li>Wenn Grabungsarbeiten nötig sind, sollten Sie eine Police wählen, die für Leitungsschäden sowie sonstige Tätigkeitsschäden aufkommt; bei einigen Policen gilt in dieser Hinsicht eine Entschädigungsgrenze im fünfstelligen Bereich.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Welche Bauherrenversicherung Sie letztendlich wählen, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Vergleichen Sie in jedem Fall verschiedene Angebote, denn eine <a title="Hier finden Sie den ganzen Beitrag." href="https://www.test.de/Bauherrenhaftpflicht-Bauleistungsversicherung-Test-5166566-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Analyse von Stiftung Warentest</a> hat gezeigt, dass sich Preis und Leistungen deutlich unterscheiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Pflichten gegenüber der Versicherung">Welche Pflichten hat ein Bauherr gegenüber der Versicherung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Auch mit einer Versicherung haben Sie nur den vollen Schutz, wenn Sie beispielsweise in der Bauphase auch Veränderungen der versicherten Bausumme (also in der Praxis Erhöhungen) sofort der Bauherrenversicherung melden und den Bauherren-Versicherungsschutz entsprechend erhöhen lassen. Nur wenn Sie diese Pflicht beachten, haben Sie immer den Schutz in der Bauphase.</p><p class="wp-block-paragraph">Es ist bereits zu spät, sich erst im Falle eines eingetretenen Schadens bei der Versicherung zu melden. Dann geht Ihnen sogar der komplette Schutz durch die Bauherrenversicherung verloren. Sie müssen sofort nach Kenntnis und vor Schadenseintritt die Erhöhung mitgeteilt haben und dann auch die nachträgliche Erhöhung der Prämie für die Versicherung der Bauphase bezahlt haben.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch für den Fall, dass es zu einer Verlängerung der Bauzeit und damit der Laufzeit der Police für den Versicherungsschutz kommt, müssen Sie rechtzeitig eine Verlängerung der Police beantragen oder notfalls auch einen neuen Vertrag für die Bauherrenversicherung abschließen. Eine nachträgliche Prämienzahlung wird auf jeden Fall fällig werden. Damit müssen Sie bereits vorab kalkulieren. Allerdings bleibt damit auch der vollen Versicherungsschutz bestehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit: Hausbau ausschließlich mit Bauherrenversicherung</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Gegen die meisten Schäden, die während des Hausbaus auftreten können, können Sie sich mit einer passenden Bauherrenversicherung absichern. Sie deckt im Schadensfall Haftpflichtansprüche aufgrund von schuldhaftem oder fahrlässigem Verhalten, das dem Bauherrn zugerechnet wird, und damit verbundene existenzbedrohende Schadensersatzforderungen ab. Sie können sich gegen Schäden durch die von Ihnen beauftragten Firmen absichern, wenn diese ihre Arbeit nicht mangelfrei erbringen, oder sich selbst vor dem Ruin bewahren, wenn es Schäden am Bau gibt oder zum Beispiel ein Unwetter den kompletten Rohbau zerstört. Bevor Sie die Bauherrenversicherung abschließen, sollten Sie sich jedoch genau über die Preise der verschiedenen Angebote informieren und zugleich die Unterschiede im Leistungsumfang prüfen. Nur auf diese Weise können Sie feststellen, ob das vorhandene Risiko überhaupt im Leistungsumfang der Hausbau-Versicherung enthalten ist.</div>
</div>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/bauherrenversicherung">7 Schadensfälle beim Hausbau: Welche Versicherungen sollten Bauherren abschließen?</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/hausbau-risiken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 15:21:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=123</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hausbau ist für die meisten Privatleute ein Projekt, das einmalig im Leben umgesetzt wird. Dementsprechend sind keine Erfahrungswerte vorhanden, was wiederum zu Stolperfallen beim Hausbau führen kann. Bei Bauunternehmen.org erfahren Sie einige Risiken und Planungsfehler beim Hausbau und wie sich diese im Vorfeld verhindern lassen. Inhaltsverzeichnis So finanzieren Sie den Hausbau Diese verstecken Kosten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hausbau ist für die meisten Privatleute ein Projekt, das einmalig im Leben umgesetzt wird. Dementsprechend sind keine Erfahrungswerte vorhanden, was wiederum zu Stolperfallen beim Hausbau führen kann. Bei Bauunternehmen.org erfahren Sie einige Risiken und Planungsfehler beim Hausbau und wie sich diese im Vorfeld verhindern lassen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#1">So finanzieren Sie den Hausbau</a></li>
<li><a href="#2">Diese verstecken Kosten kommen auf Sie zu</a></li>
<li><a href="#3">Stolperfallen beim Grundstückskauf</a></li>
<li><a href="#4">Welches Bauunternehmen ist das richtige?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 id="1">Hausbau planen: Eine stabile Finanzierung ist wichtig</h2><p>Die monatliche finanzielle Belastung beim Hausbau ist einer der Faktoren, der das Projekt scheitern lassen kann. Dabei gilt bei der Berechnung der Belastung die Faustregel, den Nominal-Zins plus ein  Prozent Tilgung durch zwölf Monate zu berechnen. In Phasen der Niedrigzinsen, wenn das Baugeld zu geringen Zinsen erhältlich ist, ist es lohnend, die Tilgung entsprechend nach oben anzupassen. Erhält man einen Kredit zu drei statt fünf Prozent, können die ersparten zwei Prozent in die Tilgung investiert werden.</p><p>Dabei spielt auch die Zinsbindung eine Rolle. Ist das Zinsniveau für Baukredite niedrig, ist eine Zinsbindung von 15 Jahren oder länger empfehlenswert. Das verschafft Planungssicherheit und reduziert die Risiken der Baufinanzierung. Dabei steht Hausherren der § 489 BGB zur Seite, denn Verträge mit langen Zinsbindungen können 10,5 Jahre nach kompletter Auszahlung ganz oder auch teilweise vom Kreditnehmer gekündigt werden. Das bedeutet für die Planung der Baufinanzierung eine Pufferzone, in der die Zinsentwicklung beobachtet werden kann.</p><p>Auch das Eigenkapital sollte in diesem Zusammenhang einem Check unterzogen werden, damit das Risiko beim Hausbau so gering wie möglich bleibt. 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises für die Immobilie sowie die Erwerbsnebenkosten, die sich aus <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/grunderwerbsteuer">Grunderwerbssteuer</a>, Grundbucheintrag sowie Notarkosten ergeben, sollten für eine solide Finanzplanung vorhanden sein. Je mehr Eigenkapital, desto besser. Ohne jegliches Eigenkapital kommen nur Bauherren aus, die über ein hohes und stabiles Einkommen verfügen. Dabei sollte immer Bedacht werden, dass die Erwerbsnebenkosten keinesfalls mittels Kredit finanziert werden sollten.</p><h2 id="2">Hausbau richtig planen: Versteckte Kosten berücksichtigen</h2><p>Die Erwerbsnebenkosten sollten Bauherren nicht unterschätzen. In Hamburg beispielweise müssen Bauherren zusätzlich rund 6,2 Prozent Erwerbsnebenkosten in die Baufinanzierung einplanen. Davon entfallen 4,5 Prozent in die Grunderwerbssteuer und 1,7 Prozent fallen für den Notar und den Grundbucheintrag an. In verschiedenen Bundesländern ist die Grunderwerbssteuer auch oftmals höher.</p><p>Der Papierkram wird von Bauherren häufig unterschätzt. Die Erstellung vom Bauantrag bringt ebenso Kosten mit sich wie auch der Eintrag in das Grundbuch. Dazu fallen Baugenehmigungsgebühren an und auch der Architekt, der Notar, das Bauamt, gegebenenfalls notwendige Gutachter oder der Anwalt, der für die Vertragsprüfung verantwortlich ist – keiner arbeitet umsonst. Dabei sollte aber nicht an der falschen Stelle gespart werden, denn ein baubegleitender Sachverständiger bedeutet zunächst zwar Kosten, allerdings lohnt sich die Investition am Ende durch einen reibungslosen Ablauf.</p><p>Die Bank will ebenfalls Geld – auch ohne Leistung. Wenn der Baubeginn sich beispielsweise verzögert, weil der Winter länger ist, möchte die Bank dennoch ihr Geld sehen, denn die Kreditsumme für den Bauherren steht ja auch bei schlechten Witterungsverhältnissen bereit. Die Bank kassiert also allein schon für die Bereitstellung des Kredites. Damit die Zinsen für die Bereitstellung nicht anfallen, sollte ein langer Zeitraum der bereitstellungsfreien Zeit beim Baukredit vereinbart werden. Stichwort Bank: <a href="/magazin/foerderung-beim-hausbau-welche-foerdermittel-gibt-es/">Hier erfahren Sie alles zu Fördermitteln.</a></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="3">Die Stolperfallen beim Grundstückskauf</h2><p>Altlasten auf einem Grundstück können für Bauherren teuer werden. Wurde beispielsweise zuvor auf dem Baugrundstück Altöl gelagert und davon ist einiges in das Erdreich geraten, fallen Kosten an. Die Altlasten müssen entsorgt werden. Die Geschichte des Grundstücks zu hinterfragen ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung vor dem Kauf. Dazu kann auch ein Gutachter vor dem Kauf eingeschaltet werden, der zwar Kosten verursacht, am Ende aber Geld spart. Mehr Informationen zur Suche und zum Kauf von geeignetem Bauland, finden Sie in <a href="/magazin/bauland-kaufen/">diesem Artikel</a>.</p><p>Alte Bäume auf einem Grundstück sehen zunächst gut aus, müssen allerdings im Regelfall zugunsten der Errichtung des geplanten Baus weichen. Das Fällen und Entsorgen von Bäumen bringt Kosten mit sich, die schnell in einen vierstelligen Bereich führen. Dazu sollte auch beachtet werden, dass einige Bäume unter Bestandsschutz stehen und damit zusätzlich eine kostenpflichtige Genehmigung für die Fällung dieser Bäume ansteht. Außerdem müssen Ersatzbäume für die gefällten Bäume gepflanzt werden, wodurch noch einmal Kosten anfallen.</p><p>Die Baunebenkosten werden von Bauherren oft ebenfalls unterschätzt. Das bedeutet, dass beispielsweise der Bauschutt, sorgfältig getrennt, entsorgt werden muss. Die Baustelle benötigt weiterhin eine Versorgung mit Strom und Wasser. Dazu ist gegebenenfalls ein Bauzaun oder auch ein größerer Kran für einige Arbeiten erforderlich. Die Baunebenkosten können stark nach oben schnellen und eine große Geldsumme notwendig machen. Etwa 15 Prozent der Baukosten entfallen auf solche vermeintlichen kleinen Posten. Deshalb sollte das eigene Budget auch nicht bis zum letzten Cent in Extrawünsche investiert werden.</p><p>Wenn die Baugrube ausgehoben wird und man früher als erwartet auf Grundwasser stößt, ist guter Rat teuer. Bauunternehmen und Architekten ziehen sich in solchen Fällen gern schnell aus der Verantwortung und die Bauherren müssen nun aktiv werden, damit das Haus nicht im Wasser steht und langfristig ein schimmeliger Keller die Folge ist. Lässt der Bebauungsplan dies zu, kann das Haus höher gebaut werden. Dazu wird eine zusätzlich Abdichtung von Keller oder Bodenplatte erforderlich – und das kostet Geld.</p><h2 id="4">Schwarze Schafe: Schutz vor unseriösen Anbietern</h2><p>Welches Bauunternehmen für die Umsetzung des eigenen Projektes zu wählen ist, ist eine wichtige Entscheidung. Seriöse Baufirmen gibt es zwar reichlich, aber sie wollen gefunden werden. Gerne melden Bauunternehmen Konkurs an, wenn Bauherren schon Teilzahlungen geleitet haben. Das Geld der Bauherren ist damit erst einmal verloren und die dafür verantwortliche Firma geht unter neuem Namen und mit gewechseltem Geschäftsführer wieder ins Geschäft, um neue Bauherren um ihre Teilzahlungen zu bringen. Das bedeutet, dass Bauherren vor Baubeginn genau hinschauen sollten und auch die Referenzen des Bauunternehmens prüfen sollten.</p><p>Konfliktfrei geht der Hausbau praktisch nie vonstatten. Prozesse vor Gericht bei Baustreitigkeiten sind eine langwierige Angelegenheit, die viel Zeit und Nerven kosten. Allerdings lassen sich zahlreiche Konflikte rund um den Bau auch schneller und dennoch so rechtssicher wie vor Gericht lösen. Es gibt Schlichtungs- und Schiedsordnungen für Baustreitigkeiten, die Bauherren zu ihrem guten Recht verhelfen. Die ARGE Baurecht ist hier beispielsweise eine Ansprechstelle, die Hilfe leistet. Bauherren sollten sich zudem per Hausbau-Versicherung schon vor Baubeginn gegen eventuelle Baustreitigkeiten absichern.</p><p>Innerhalb der BTVG sind Schutzbestimmungen für die Absicherung von Vorauszahlungen durch bestimmte Sicherungsmaßnahmen vorgesehen, die Bauherren vor einer möglichen Insolvenz des Bauträgers und daraus resultierenden Verlusten schützen. Hier stehen schuldrechtliche Absicherungen wie die Bankgarantie, die Sicherstellung im Grundbuch in Kombination mit einem Ratenplan oder pfandrechtliche Sicherungen wie Hypotheken zur Auswahl.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Das große Projekt Hausbau birgt angesichts mangelnder Erfahrungswertejede Menge Stoperfallen, die es im Vorfeld dringend zu berücksichtigen gilt – ansonsten kann das dem Bauherrn teuer zu stehen kommen. Papierkram und Kleinvieh werden häufig unterschätzt, sind aber auch wichtige Kostenfaktoren, die sich summieren.</div>
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			</item>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/was-bringt-das-neue-baukindergeld</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 11:55:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=104</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine komplett neue staatliche Förderung soll ein Geldsegen für Familien sein, der nebenbei dem Handwerk neue Aufträge einbringt: Gemeint ist das Baukindergeld, welches die Große Koalition derzeit plant und spätestens im September 2018 als Gesetz verabschieden wird. Welche Vorteile Sie erwarten können, erfahren Sie hier auf Bauunternehmen.org. Inhaltsverzeichnis Baukindergeld: So viel Zuschuss gibt es Wer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine komplett neue staatliche Förderung soll ein Geldsegen für Familien sein, der nebenbei dem Handwerk neue Aufträge einbringt: Gemeint ist das Baukindergeld, welches die Große Koalition derzeit plant und spätestens im September 2018 als Gesetz verabschieden wird. Welche Vorteile Sie erwarten können, erfahren Sie hier auf Bauunternehmen.org.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#1">Baukindergeld: So viel Zuschuss gibt es</a></li>
<li><a href="#2">Wer hat Anspruch auf das Baukindergeld?</a></li>
<li><a href="#3">So setzen Sie Baukindergeld richtig ein</a></li>
<li><a href="#4">Wie alt darf der Nachwuchs sein?</a></li>
<li><a href="#5">Profitieren wirklich nur „reiche Familien“?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p><a href="http://www.iww.de/gstb/archiv/wohneigentumsfoerderung-eigenheimzulage-loest-foerderung-nach-10e-estg-ab-f34536" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ende Oktober 1995 erschien die sogenannte Eigenheimzulage</a>, der Vorgänger des heutigen Bausparkindergeldes. Zehn Jahre lang wurde die Prämie ausgezahlt. Das Baukindergeld basiert auf diesem alten Gesetz. Erneut soll nun zehn Jahre lang eine Förderung an Familien gezahlt werden, die ein Haus bauen beziehungsweise eine Wohnung kaufen wollen.</p><h2 id="1">Baukindergeld als Eigenkapital</h2><p>Mit dem neuen Baukindergeld erhofft sich die Große Koalition, dass Familien mehr Immobilien kaufen oder bauen werden. Ein motivierender Faktor hierbei ist der jährliche Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Kind, der ein Jahrzehnt lang ausgezahlt wird. Eine Familie mit drei Kindern würde demnach insgesamt 36.000 Euro erhalten, die es in die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim investieren kann.</p><p>Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen, wie viel Baukindergeld Sie erhalten können:</p><p> </p><table>
<thead>
<tr>
<th>Kinder</th>
<th>Baukindergeld pro Jahr</th>
<th>Baukindergeld gesamt</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td width="208">1</td>
<td width="208">1.200 €</td>
<td width="208">12.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td width="208">2</td>
<td width="208">2.400 €</td>
<td width="208">24.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td width="208">3</td>
<td width="208">3.600 €</td>
<td width="208">36.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td width="208">4</td>
<td width="208">4.800 €</td>
<td width="208">48.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td width="208">5</td>
<td width="208">6.000 €</td>
<td width="208">60.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table><p>Rechnungen des Bundesfinanzministeriums zufolge könnten über 200.000 Familien von dem Baukindergeld in Deutschland profitieren. Aber Achtung: Leider gibt es ein Problem bei der Förderung: Bezahlbarer Wohnraum wird in immer mehr Gebieten der Bundesrepublik zur Rarität. Insbesondere die Ballungsräume Berlin, München und Stuttgart leiden unter diesem Wohnungsmangel. Ob der Zuschuss diesen Nachteil ausgleichen kann, ist zu bezweifeln.</p><h2 id="2">Baukindergeld: Definition und Überblick</h2><p>Es spielt keine Rolle ob Familien ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen möchten, der Anspruch auf das Baukindergeld besteht in beiden Fällen. Familien, die bereits Wohneigentum besitzen, haben keinen Anspruch auf den Zuschuss – auch rückwirkend nicht.</p><p>Ein weiterer Vorteil des Baukindergeldes ist die Tatsache, dass es sich um einen flächendeckenden Zuschuss handelt. Anders als bei den Förderungen der Länder oder Kommunen ist man also nicht an deren Konditionen gebunden.</p><p>Die Einkommensgrenze für das Baukindergeld liegt derzeit bei 75.000 Euro pro Jahr, wobei der Freibetrag pro Kind bei 15.000 Euro liegt. Eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern darf somit bis zu 105.000 Euro pro Jahr verdienen.</p><p>Bezüglich der Einkommensgrenze sollte das Bruttoeinkommen nicht mit dem zu versteuernden Jahreseinkommen verwechselt werden. Das Finanzamt ermittelt den genauen Betrag. Zu beachten ist darüber hinaus, dass zum Jahreseinkommen nicht nur Gehälter zählen, sondern auch andere Einnahmen, wie etwa Zinsen. Auf der anderen Seite werden Sonderausgaben sowie Freibeträge vom Gesamtbetrag abgezogen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="3">Baukindergeld richtig einsetzen</h2><p>Die Vorteile des Baukindergeldes kommen nur dann zum Vorschein, wenn Familien die zehnjährige Prämie korrekt verwenden. Vorteilhaft ist das Staatsgeld, wenn Bauherren zusätzlich zum Hauptdarlehen ein kleines Darlehen aufnehmen, welches sie innerhalb der Förderzeit tilgen. Wer die monatlichen 100 Euro pro Kind nur nutzt, um die Kosten des Hauptdarlehens zu reduzieren, profitiert lediglich von einem erhöhten finanziellen Spielraum. Nach Ablauf der zehn Jahre steht jedoch die Anschlussfinanzierung inklusive eines bösen Erwachens an. Es ist davon auszugehen, dass 2028 die Zinsen nicht mehr so tief sind wie heute. Zu diesem Zeitpunkt wächst die monatliche Ratenbelastung durch das wegfallende Baukindergeld um ein Vielfaches.</p><h2 id="4">Baukindergeld beantragen: Wie alt darf der Nachwuchs sein?</h2><p>Wie Sie bereit wissen, wird pro Kind eine zehnjährige Förderung genehmigt. Wie alt darf aber der Nachwuchs sein, um als Kind angerechnet zu werden? Derzeit gibt es von der Koalition keine Antwort auf diese Frage. Es muss abgewartet werden, bis der finale Gesetzestext vorliegt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass das Baukindergeld an die Vorgaben des Kindergeldes anknüpft. Solange Kindergeld gezahlt wird, können Familien auch das Baukindergeld erhalten.</p><p>Nach aktuellem Stand erlischt die Prämie, sobald ein junger Mensch das 18. Lebensjahr vollendet. Es gibt aber bestimmte Voraussetzungen, die eine weitere Zahlung ermöglichen, beispielsweise, wenn der Teenager studiert oder sich in einer Ausbildung befindet. Spätestens zum Ende des 25. endet jedoch die Auszahlung des Kindergeldes und somit vermutlich auch die Auszahlung des Baukindergeldes.</p><h2 id="5">Kritik am Baukindergeld</h2><p>Trotz der genannten Vorteile des Baukindergeldes sowie des Versuchs, Eltern sowie Bauunternehmen zu helfen, gibt es von einigen Parteien Kritik an der Förderung. Umstritten ist das Baukindergeld aus einem bestimmten Grund: Es profitieren nur die Familien, die sich den Hausbau auch wirklich leisten können. Da in den Ballungsräumen die Kosten für neue Immobilien beziehungsweise den Kauf von Bestandsgebäuden teuer ist, soll die Prämie in Höhe von 12.000 Euro je Kind nicht ausreichend sein. Außerdem kommt jeder Steuerzahler indirekt für das Baukindergeld auf, unabhängig davon, ob er von der Prämie profitiert oder nicht.</p><p>Einen ähnlichen Effekt hatte die bereits genannte Eigenheimzulage von 1995 bis 2005. Damals stiegen die Preise für Grundstücke und Neubauten enorm.</p><p>Eine Alternative für das Baukindergeld hat das <a href="https://www.iwkoeln.de/studien/gutachten/beitrag/tobias-hentze-bjoern-seipelt-michael-voigtlaender-reform-der-grunderwerbsteuer-325128.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut der deutschen Wirtschaft in Köln</a> gefunden. Im Rahmen einer Studie wurde ermittelt, dass ein Freibetrag auf die Grunderwerbsteuer die Nebenkosten für Familien spürbar senken würde. Ein Blick zu den Nachbarn zeigt den Effekt: Beim Kauf einer 250.000 Euro teuren Immobilie in den Niederlanden fallen Erwerbsnebenkosten in Höhe von 6.500 Euro an – in Deutschland sind es 29.000 Euro.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit:</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Das Projekt Baukindergeld befindet sich derzeit in vollem Gange. Ob es Familien tatsächlich helfen wird, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Wichtig ist, dass Interessenten die Prämie sinnvoll einsetzen, etwa zur Finanzierung eines kleinen Darlehens.</div>
</div>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/was-bringt-das-neue-baukindergeld">Was bringt das neue Baukindergeld?</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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