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	<title>Fußboden &#8211; Tipps &amp; Ratgeber rund ums Bauen &amp; Sanieren</title>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/moderne-bodenbelaege-zuhause</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Weißbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:22:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fußboden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Zuhause beginnt am Boden, und moderne Bodenbeläge spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sind weit mehr als nur eine Unterlage. Sie prägen das Ambiente, bestimmen das Wohngefühl und verbinden Ästhetik mit Funktionalität. Von eleganten Holzoptiken über pflegeleichte Vinylböden bis hin zu nachhaltigen Materialien ist die Vielfalt groß, die Entscheidung oft komplex. Wer den richtigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ein Zuhause beginnt am Boden, und moderne Bodenbeläge spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sind weit mehr als nur eine Unterlage. Sie prägen das Ambiente, bestimmen das Wohngefühl und verbinden Ästhetik mit Funktionalität. </p><p class="wp-block-paragraph">Von eleganten Holzoptiken über pflegeleichte Vinylböden bis hin zu nachhaltigen Materialien ist die Vielfalt groß, die Entscheidung oft komplex. Wer den richtigen Bodenbelag wählt, berücksichtigt nicht nur Design, Haltbarkeit und Pflege, sondern auch Umweltaspekte und den individuellen Lebensstil. </p><p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel zeigen wir, wie Sie durch die Wahl des passenden Bodenbelags Räume gestalten, Werte erhalten und gleichzeitig für eine nachhaltige Zukunft sorgen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bodenbeläge im Wandel der Zeit: Vielfalt und Funktionalität</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Suche nach den richtigen modernen Bodenbeläge für das eigene Zuhause kann eine überwältigende Aufgabe sein, besonders wenn man die Vielzahl der verfügbaren Optionen betrachtet. Moderne Bodenbeläge bieten nicht nur eine breite Palette an Designs und Stilen, sondern müssen auch den Anforderungen an Haltbarkeit, Pflegeleichtigkeit und Umweltfreundlichkeit gerecht werden. </p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie nach einer Lösung suchen, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional ist, sollten Sie sich mit den neuesten Trends und Technologien im Bereich der Bodenbeläge auseinandersetzen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Materialwahl nach Raumfunktion und Wohnstil </h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/welches-holz-fuer-parkettboeden" target="_blank" rel="noopener" title="">Auswahl von Bodenbelägen</a> ist es entscheidend, sowohl die Raumfunktion als auch den persönlichen Wohnstil zu berücksichtigen.</p><p class="wp-block-paragraph">Für Wohnräume, die einen warmen und einladenden Charakter vermitteln sollen, eignen sich besonders natürliche Materialien wie Holz oder Teppichboden. Diese bieten zahlreiche Vorteile:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ästhetik und Haptik:</strong> Schaffen eine angenehme, behagliche Atmosphäre.</li>



<li><strong>Schallabsorption:</strong> Reduzieren Echo und Hall und verbessern die Raumakustik.</li>



<li><strong>Wohlfühlfaktor:</strong> Der Raum wirkt optisch einladender und akustisch angenehmer.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Durch die Wahl des richtigen Materials lässt sich so nicht nur das Wohnambiente gestalten, sondern auch der Komfort im Alltag erhöhen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bodenbeläge für funktionale Räume mit hoher Beanspruchung </h2><p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu sind für hoch frequentierte Bereiche wie Küchen oder Badezimmer Bodenbeläge erforderlich, die leicht zu reinigen und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sind. </p><p class="wp-block-paragraph">Hier kommen oft keramische Fliesen oder Vinylboden zum Einsatz, die für ihre Haltbarkeit und Pflegeleichtigkeit bekannt sind. Besonders der Vinylboden ist aufgrund seiner Vielseitigkeit und Langlebigkeit sehr beliebt. Ein Beispiel dafür ist der <a href="https://www.bodenio.de/kategorie/bodenbelaege/vinylboden/vinylboden-eiche" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vinylboden in Eiche Optik</a>, der das Aussehen von echtem Holz nachahmt, ohne die damit verbundenen hohen Wartungskosten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Auswahl als Investition in Wert und Wohngefühl </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung für den richtigen Bodenbelag hängt letztendlich von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Es ist ratsam, vor dem Kauf verschiedene Optionen zu recherchieren und möglicherweise Proben zu bestellen, um einen Eindruck von der Qualität und dem Aussehen des Bodenbelags in Ihrem Zuhause zu erhalten. </p><p class="wp-block-paragraph">Durch die sorgfältige Auswahl des richtigen Bodenbelags können Sie nicht nur den Wert Ihres Hauses erhöhen, sondern auch einen Raum schaffen, der sowohl funktionell als auch visuell ansprechend ist. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und Materialherkunft als Zukunftsfaktor</h2><p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich sollten Sie bei der Auswahl von Bodenbelägen auch die Umweltverträglichkeit berücksichtigen. Viele Hersteller bieten heute umweltfreundliche Optionen an, die aus nachhaltigen Materialien hergestellt werden oder recycelbar sind. </p><p class="wp-block-paragraph">Durch die Wahl solcher Produkte können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verringern und zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen. Es ist auch wichtig, die Herkunft der Materialien zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie unter fairen und umweltfreundlichen Bedingungen gewonnen und verarbeitet werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Mehr Komfort und Stil durch durchdachte Gestaltung</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Welt der Bodenbeläge bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Wohnräume stilvoll und funktional zu gestalten.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ästhetik:</strong> Passt der Bodenbelag zum Stil Ihres Zuhauses?</li>



<li><strong>Funktionalität:</strong> Eignet sich das Material für die Nutzung des jeweiligen Raums?</li>



<li><strong>Haltbarkeit:</strong> Ist der Bodenbelag langlebig und widerstandsfähig?</li>



<li><strong>Umweltfreundlichkeit:</strong> Entspricht das Material nachhaltigen Kriterien?</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Durch die Berücksichtigung dieser Aspekte können Sie:</p><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Ziel</th><th>Wie erreicht man es</th></tr></thead><tbody><tr><td>Komfort und Atmosphäre erhöhen</td><td>Der Raum wird optisch und haptisch angenehm gestaltet.</td></tr><tr><td>In die Zukunft investieren</td><td>Wahl eines langlebigen, pflegeleichten Bodenbelags, der langfristig Freude bereitet.</td></tr></tbody></table></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für einzigartige Wohnräume </h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Wahl des Bodenbelags haben Sie heute die Möglichkeit, individuelle Akzente zu setzen. Viele Hersteller bieten Gestaltungsmöglichkeiten an, die genau auf Ihre Bedürfnisse und Vorlieben abgestimmt werden können.</p><p class="wp-block-paragraph">Mögliche Optionen umfassen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Farbauswahl:</strong> Wählen Sie Töne, die zu Ihrem Wohnstil passen.</li>



<li><strong>Muster:</strong> Von klassischen Designs bis hin zu modernen Strukturen.</li>



<li><strong>Individuelle Designs:</strong> Erstellen Sie einzigartige Muster oder Kombinationen nach Ihrem Geschmack.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Durch diese Individualisierung können Sie einen einzigartigen und persönlichen Raum schaffen, der Ihre Persönlichkeit und Ihren Stil widerspiegelt und Ihr Zuhause noch wohnlicher macht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Pflege und Werterhalt durch regelmäßige Wartung </h2><p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/holzboden-versiegeln" target="_blank" rel="noopener" title="">regelmäßige Pflege</a> und Wartung Ihres Bodenbelags ist entscheidend, um Qualität und Lebensdauer langfristig zu erhalten.</p><p class="wp-block-paragraph">Wichtige Maßnahmen sind:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelmäßige Reinigung:</strong> Entfernen von Staub, Schmutz und Flüssigkeiten, um Abnutzung zu minimieren.</li>



<li><strong>Herstelleranweisungen beachten:</strong> Spezielle Reinigungsmittel und Verfahren verwenden, um Schäden zu vermeiden.</li>



<li><strong>Vorbeugende Pflege:</strong> Regelmäßige Kontrolle auf kleine Schäden oder Kratzer, um größere Reparaturen zu verhindern.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Durch konsequente Pflege und regelmäßige Wartung können Sie Ihren Bodenbelag langfristig in gutem Zustand halten, ihn lange genießen und gleichzeitig seinen Wert für Ihr Zuhause erhalten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Materialvielfalt mit spezifischen Vor- und Nachteilen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Wahl des richtigen Bodenbelags hängt stark vom Raum und der Nutzung ab. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Materialien, die sich in Optik, Haptik und Pflegeaufwand unterscheiden. Zu den gängigen Optionen zählen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Keramische Fliesen:</strong> Besonders langlebig und pflegeleicht, ideal für Feuchträume wie Küche oder Bad. Nachteile können Kälte und Härte sein.</li>



<li><strong>Teppichboden:</strong> Sorgt für Wärme und Schalldämmung, besonders in Wohn- und Schlafzimmern beliebt. Pflegeaufwand und Empfindlichkeit gegenüber Flecken sind mögliche Nachteile.</li>



<li><strong>Vinylboden:</strong> Vielseitig, langlebig und pflegeleicht. Kann Holz oder Stein realistisch imitieren. Nachteile können ein geringerer Wertzuwachs und Chemikalienanteile bei minderwertigen Varianten sein.</li>



<li><strong>Holzboden:</strong> Natürliche Optik und angenehme Haptik, steigert den Wohnwert. Allerdings anfällig für Kratzer, Feuchtigkeit und höhere Pflegeanforderungen.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Jedes Material bringt spezifische Vor- und Nachteile mit sich. Eine sorgfältige Abwägung ermöglicht es, den Bodenbelag zu wählen, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen, dem Stil und der Nutzung der Räume passt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Baufirma finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit: Nachhaltig, langlebig und stilvoll wohnen </h2><p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Auswahl des richtigen Bodenbelags eine wichtige Entscheidung ist, die sowohl ästhetische als auch funktionelle Aspekte berücksichtigen sollte. Durch die sorgfältige Abwägung von Faktoren wie Haltbarkeit, Pflegeleichtigkeit, Umweltfreundlichkeit und Ästhetik können Sie den perfekten Bodenbelag für Ihr Zuhause finden und einen Raum schaffen, der sowohl schön als auch praktisch ist. Mit der richtigen Auswahl und regelmäßiger Wartung und Pflege können Sie den Bodenbelag lange genießen und seinen Wert für Ihr Zuhause erhalten. </p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/moderne-bodenbelaege-zuhause">Moderne Bodenbeläge für das Zuhause: Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit kombiniert</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/welches-holz-fuer-parkettboeden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 11:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fußboden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ANZEIGE: Bauunternehmen.org veröffentlicht Produkt-, Service- und Sachinformationen externer Partner. Der Inhalt dieser Veröffentlichungen stellt die explizite Meinung des externen Partners und nicht der Redaktion dar. Der Partner ist auch für den Inhalt verantwortlich.   Parkett gilt als einer der hochwertigsten Bodenbeläge für Wohnungen überhaupt. Neben einer vielseitigen, ansprechenden Optik bietet er Langlebigkeit und positive Auswirkungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ANZEIGE:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bauunternehmen.org veröffentlicht Produkt-, Service- und Sachinformationen externer Partner. Der Inhalt dieser Veröffentlichungen stellt die explizite Meinung des externen Partners und nicht der Redaktion dar. Der Partner ist auch für den Inhalt verantwortlich.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Parkett gilt als einer der hochwertigsten Bodenbeläge für Wohnungen überhaupt. Neben einer vielseitigen, ansprechenden Optik bietet er Langlebigkeit und positive Auswirkungen auf das Wohnklima. Doch Achtung – nur mit einer geeigneten Holzart kann dieser Boden seine Stärken voll und ganz ausspielen. </p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#gestaltung-und-nutzbarkeit">Gestaltung und Nutzbarkeit – welche Eigenschaften Parkett definieren </a></li>
    <li><a href="#parkett-vs-massivholz">Parkettboden versus Massivholzdielen – Welche Bodenart wofür? </a></li>
    <li><a href="#kauftipps">Kauftipps für Parkett </a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="gestaltung-und-nutzbarkeit">Gestaltung und Nutzbarkeit – welche Eigenschaften Parkett definieren </h2><p class="wp-block-paragraph">Parkett, also ein Holzboden, kann aus unterschiedlichsten Holzarten gefertigt werden. Je nach Holzart können bestimmte optische, oder aber technische Belange den Ausschlag zu Gunsten oder aber bewusst gegen eine bestimmte Holzart geben. </p><h3 class="wp-block-heading">Nadelholz </h3><p class="wp-block-paragraph">Nadelhölzer im Allgemeinen gelten als sehr weiche Holzsorten, was vor allem daran liegt, dass sie schnell wachsen. Die Maserung ist generell sehr gut und vergleichsweise grob im Holz erkennbar. In der Anschaffung liegen Parkettböden aus Nadelhölzern eher im unteren Preissegment. Analog zum Preis fällt auch die Lebensdauer im Vergleich zu anderen Holzarten eher kurz aus. Gut geeignet sind sie daher für Kinderzimmer und Schlafzimmer mit eher geringer Lebenserwartung oder aber geringer Nutzung. Beim Einsatz in Wohnräumen sollte man sich darauf einstellen, in kürzeren Intervallen um 10 – 15 Jahre einen Austausch vorzunehmen. Für Feuchträume wie Bäder sollte auf Nadelhölzer wegen der hohen Feuchteaufnahme und des ungünstigen Quellverhaltens verzichtet werden. Typische Nadelhölzer für Parkettböden sind Fichte, Robinie oder auch Lärche. </p><h3 class="wp-block-heading">Laubholz </h3><p class="wp-block-paragraph">Laubhölzer gelten im Gegensatz zum Nadelholz als sehr feinmaserig, weil sie langsamer wachsen. Daraus ergibt sich eine hohe Dichte und eine hohe Belastbarkeit, die meist mit einer eleganteren und zurückhaltenden Optik einher geht. Die Preise für Laubholzparkett liegen entsprechend über denen von Nadelhölzern, wobei unterschiedliche Qualitäten auch günstigere Erzeugnisse erlauben. Häufig eingesetzt wird Parkett aus Laubholz in repräsentativen Wohnräumen. Als Sonderfall eignen sie sich aber auch bedingt für Nassräume, wie Bäder. Typische Vertreter für Parkettboden sind Buche, Eiche, sowie Walnuss und Kirsche. </p><h2 class="wp-block-heading" id="parkett-vs-massivholz">Parkettboden versus Massivholzdielen – Welche Bodenart wofür? </h2><p class="wp-block-paragraph">Neben Parkettboden, also einem Sandwich aus einer robusten Trag- und einer später sichtbaren, hochwertigen Deckschicht gibt es auch die Möglichkeit, Massivholzdielen einzubauen. Diese sind in voller Stärke durchgehend aus der später sichtbaren Holzart erstellt. Parkett kommt mit einer deutlich geringeren Aufbauhöhe von Stärken ab einem Zentimeter aus. Dielen dagegen benötigen eine weit größere Aufbauhöhe. Gerade in Bereichen unterschiedlicher Bodenbeläge, sowie bei Renovierungen im Bestand, stellt Parkett vielfach die sinnvollere Alternative dar. Dielenböden dagegen erzeugen einen Boden mit nahezu unbegrenzter Lebensdauer. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass hierfür auch ungleich höhere Kosten anfallen. Außerdem neigen massive Holzdielen zu einem weitaus ausgeprägteren Quell- und Schwindeverhalten bei Feuchteänderungen, so dass sie für Feuchträume völlig ungeeignet sind und auch in Wohnräumen unter Umständen mit optischen Veränderungen im Jahresverlauf zu rechnen ist. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kauftipps">Kauftipps für Parkett </h2><p class="wp-block-paragraph">Wer sich für den Einsatz von Parkettboden in den eigenen vier Wänden entschieden hat, kann bereits vor dem Kauf die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts stellen. Denn eine gute Beratung steht und fällt in vielen Fällen mit der Auswahl eines geeigneten Händlers. </p><h3 class="wp-block-heading">Hochwertige Hölzer als Garant für hochwertige Böden </h3><p class="wp-block-paragraph">Hochwertige Produkte sind zwar keine Erfolgsgarantie. Allerdings versprechen sie den erwünschten Boden ohne negative Überraschungen durch mangelhafte Ware oder minderwertige Verarbeitung. Qualitätssiegel, oder aber namhafte, lange am Markt stehende Marken zeugen von ebensolchen hochwertigen Bodenbelägen aus Holz. </p><h3 class="wp-block-heading">Holzkauf beim Fachmann – Nur, wer sich auskennt, kann fachkundig beraten </h3><p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus bietet es sich an, nicht irgendwo zu kaufen, sondern gezielt auf spezialisierte Fachmärkte für Holzprodukte zuzugehen. Denn nur wer Holz kennt, kann seine Stärken einschätzen und die Kunden zu den optimalen Produkten beraten. Ein Beispiel für fachkundige Händler ist das <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Holzland (opens in a new tab)" href="https://www.holzland.de/" target="_blank">Holzland</a>. Unter dem Dach einer gemeinsamen Organisation haben sich hier zahlreiche Händler zum größten Handelsverband Europas zusammengeschlossen. Ein einheitlicher Onlineauftritt ermöglicht den Kunden eine rasche Orientierung und einen guten Zugriff auf das gemeinsam angebotene Sortiment.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/welches-holz-fuer-parkettboeden">Welches Holz für Parkettböden? – geeignete Holzarten richtig festlegen</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/estrich-verlegen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 10:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baumaterialien und Techniken]]></category>
		<category><![CDATA[Fußboden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Je nach Funktion, späterer Nutzung und Eigenschaften des Unterbodens muss ein Estrich ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Damit jeder Bauherr den optimalen Fußboden erhält, gibt es eine ganze Reihe an Estricharten. Den Überblick zu behalten ist da gar nicht so einfach. Hier erfahren Sie, was es mit den verschiedenen Arten auf sich hat und wie Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Je nach Funktion, späterer Nutzung und Eigenschaften des Unterbodens muss ein <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/estrich">Estrich</a> ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Damit jeder <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/bauherr">Bauherr</a> den optimalen Fußboden erhält, gibt es eine ganze Reihe an Estricharten. Den Überblick zu behalten ist da gar nicht so einfach. Hier erfahren Sie, was es mit den verschiedenen Arten auf sich hat und wie Sie bei der Verlegung am besten vorgehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#einsatzorte-und-arten">Einsatzorte und Arten</a></li>
<li><a href="#estrichart-nach-verlegetechnik">Estrichart nach Verlegetechnik</a></li>
<li><a href="#estrichart-nach-bindemittel">Estrichart nach Bindemittel</a></li>
<li><a href="#estrichart-nach-konstruktion">Estrichart nach Konstruktion</a></li>
<li><a href="#schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-nassestrich-verlegen">Schritt für Schritt: Anleitung zum Nassestrich verlegen</a></li>
<li><a href="#schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-trockenestrich-verlegen">Schritt für Schritt: Anleitung zum Trockenestrich verlegen</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Ein Estrichboden sorgt für eine Schutzschicht über der Wärme- und Trittschalldämmung und ist notwendig, wenn Sie für den späteren Bodenbelag eine ebene, glatte Oberfläche benötigen.</li>



<li>Die vielen Arten unterscheiden sich danach, ob der Estrich trocken oder nass verlegt wird, welches Bindemittel genutzt und wie der Estrich mit dem Unterboden verbunden wird.</li>



<li>So beziehen sich Baustellenestrich, Fließestrich und Trockenestrich nur auf die Verlegetechnik.</li>



<li>Beim Bindemittel lässt sich in Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Gussasphaltestrich, Kunstharzestrich und Magnesiaestrich unterscheiden.</li>



<li>Bei der Verbindung mit dem Untergrund gibt es Verbundestrich, schwimmenden Estrich, Heizestrich und eine Version mit einer Trennschicht.</li>



<li>Die Verlegung bekommen oft auch ambitionierte Handwerker hin.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="einsatzorte-und-arten">Einsatzorte und Arten</h2><p class="wp-block-paragraph">Fließestrich, Heizestrich, Zementestrich, Verbundestrich – es ist gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Je nach späterer Funktion, gibt es verschiedene Arten.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist Estrich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Estrich ist ein <strong>Teil des Fußbodens</strong> in Gebäuden. Er besteht aus einer Schicht aus Estrichmörtel und wird auf der Bodenplatte oder in darüber liegenden Stockwerken auf dem tragenden Untergrund verlegt.</p><p class="wp-block-paragraph">Seine <strong>Hauptfunktionen</strong> bestehen unter anderem darin,</p><ul class="wp-block-list">
<li>eine Schutzschicht über der Dämmung und der Feuchtigkeitssperre zu bilden.</li>



<li>Höhenunterschiede auszugleichen.</li>



<li>einen glatten, ebenen Untergrund für spätere Bodenbeläge herzustellen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Gerade der letzte Punkt ist wichtig, wenn im Anschluss ein weiterer Bodenbelag wie Fliesen, Laminat oder Parkett verlegt werden soll. Estrich benötigt jedoch nicht zwingend einen Bodenbelag. Beispielsweise in Kellern, Garagen, auf Terrassen und Balkonen und im gewerblich genutzten Räumen wird er manchmal auch direkt als fugenloser Fußboden genutzt, erhält also im Anschluss keinen Bodenbelag mehr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wer an einen Estrichboden denkt, hat im ersten Moment vielleicht eine grobkörnige und raue Zementfläche vor Augen. Es geht aber auch anders: In modernen Neubauten beispielsweise wird sogenannter Designestrich in geschliffener und polierter Form besonders elegant in Szene gesetzt.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Estricharten gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um den richtigen Estrich zu finden, der genau zu den gewünschten Anforderungen passt, kommt es auf <strong>drei wichtige Faktoren</strong> an:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Verlegetechnik: nass oder trocken</li>



<li>Verwendetes Bindemittel: zum Beispiel Zement oder Calciumsulfat</li>



<li>Verbindung mit dem Unterboden: beispielsweise fest verbunden oder schwimmend</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund gibt es so viele Estricharten. Während sich beispielsweise Fließestrich auf die Verlegetechnik bezieht, beschreibt Zementestrich lediglich, dass bei der Herstellung Zement als Bindemittel verwendet wurde. Heizestrich und Verbundestrich beziehen sich wiederum nur auf die Konstruktion, also die Verbindung zum tragenden Unterboden. Im Folgenden erhalten Sie einen näheren Überblick über die verschiedenen Arten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="estrichart-nach-verlegetechnik">Estrichart nach Verlegetechnik</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Verlegung kann sowohl trocken in Form von vorgefertigten Bauteilen, als auch nass mit Estrichmörtel erfolgen. Für die nasse Variante gibt es wiederum zwei Arten: mit erdfeuchtem Baustellenestrich oder flüssigem Fließestrich.</p><h3 class="wp-block-heading">Baustellenestrich</h3><p class="wp-block-paragraph">Baustellenestrich wird <strong>nass eingebaut</strong>. Er wird entweder direkt vor Ort hergestellt oder als fertig gemischter Frischmörtel in Fahrmischern zur Baustelle geliefert. Für die Herstellung werden <strong>Bindemittel</strong>, häufig Gesteinskörnungen wie Sand oder Splitt, Wasser und bei Bedarf spezielle Zusätze vermischt.</p><p class="wp-block-paragraph">Je nach benötigter Menge kommt die schwere, feuchte Masse per Eimer, Schubkarre oder Förderschlauch an den gewünschten Ort. Dort muss sie gleichmäßig im vorgesehenen Raum verteilt und anschließend geglättet werden. Für die Arbeiter ist das eine körperlich sehr anstrengende Aufgabe, da das Material schwer ist und durch die krümelige, eher feste Konsistenz seine Form behält und es sich nicht von selbst gleichmäßig im Zimmer verteilt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteilhaft</strong> ist diese Eigenschaft beispielsweise, wenn der Estrich ein <strong>Gefälle im Raum</strong> schaffen oder ausgleichen soll. In solchen Fällen wird dieser konventionelle Estrich dem modernen Fließestrich vorgezogen.</p><h3 class="wp-block-heading">Fließestrich</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Fließestrich</strong> ist deutlich <strong>flüssiger</strong> als Baustellenestrich. Er hat eine sogenannte selbstnivellierende Konsistenz. Das bedeutet, er breitet sich gemäß der Schwerkraft von selbst über die gesamte Bodenfläche aus und bildet so eine <strong>einheitliche Bodenhöhe</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu konventionellen Baustellenerstrich muss Fließestrich also nicht mühevoll verteilt und geglättet werden. Nach dem Gießen ist es aber wichtig, die Masse mit einem Straßenbesen oder einer Schwabbelstange zu durchschlagen. So werden eingeschlossene Luftblasen nach oben befördert, das Material vermischt sich optimal und die entstehende Wellenbewegung sorgt für eine ebene Oberfläche.</p><p class="wp-block-paragraph">Flüssiger Estrich wird in der Regel direkt auf der Baustelle hergestellt. Meist erhalten Bauherren das Trockengemisch als Palettenware, das vor Ort nur noch mit der richtigen Menge Wasser vermischt werden muss. Im Idealfall befördert ein Gießschlauch die Masse zur Einbaustelle.</p><p class="wp-block-paragraph">Durch die selbstnivellierende Eigenschaft eignet sich dieser flüssige Estrich besonders gut, wenn eine <strong>Fußbodenheizung</strong> eingebaut wurde. Der Estrich umschließt dabei die Heizrohre optimal von allen Seiten und ohne Hohlräume. Als Fließestrich kommen häufig Zementestrich und Calciumsulfatestrich (Anhydritestrich) zum Einsatz.</p><h3 class="wp-block-heading">Fertigteilestrich (Trockenestrich)</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim Fertigteilestrich handelt es sich um <strong>vorgefertigte Platten</strong>, die <strong>trocken verlegt</strong> werden. Zum Einsatz kommen meist Gipskarton, Holzwerkstoff, Natursteinplatten oder zementgebundene Holzspanplatten. Bei der Verlegung von Trockenestrich ist es nötig, den Raum zwischen unebenem Untergrund und Estrichplatten vorher mit einer sogenannten Ausgleichsschüttung aufzufüllen.</p><p class="wp-block-paragraph">Fertigteilestrich eignet sich insbesondere dann, wenn beim Bodenausgleich keine Feuchtigkeit und keine lange Wartezeit aufgrund der Trocknungsphase entstehen sollen. Denn im Gegensatz zu Nassestrich ist Trockenestrich innerhalb weniger Stunden betretbar und belastbar. Er kommt vor allem bei <strong>Sanierungsmaßnahmen</strong>, in <strong>Altbauten</strong> und im Fertigbau zum Einsatz.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings sollte Trockenestrich eine Schutzschicht gegen Feuchtigkeit bekommen. Zudem ist bei Schallschutzkonstruktionen ein Nachweis in Form einer bauaufsichtlichen Zulassung nötig, dass sich der Schallschutz auch tatsächlich verbessert. Für solche Fälle gibt es speziell gedämmte, vorgefertigte Platten, die in ihrem Kern eine Schicht aus Mineralfaser oder Hartschaum besitzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="estrichart-nach-bindemittel">Estrichart nach Bindemittel</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Bindemittel ist der Hauptbestandteil von Estrich. Je nachdem, welches Bindemittel verwendet wird, unterscheidet man fünf Arten.</p><h3 class="wp-block-heading">Zementestrich (CT)</h3><p class="wp-block-paragraph">Zementestrich mit dem Kürzel CT ist die bekannteste und am häufigsten verbaute Art. Für die Herstellung werden <strong>Zement</strong>, <strong>Sand</strong> und <strong>Wasser</strong> miteinander vermischt. Beim Anrühren gilt: Wasser vorsichtig und nur in geringen Mengen zugeben, sodass sie am Ende genau die richtige Konsistenz erreichen. Die Masse darf kein Wasser absondern, ansonsten war die Wassermenge beim Anrühren zu hoch.</p><p class="wp-block-paragraph">Zementestrich wird entweder als <strong>Baustellenestrich</strong> oder als <strong>Fließestrich</strong> verlegt, für letzteren Fall müssen bei der Herstellung besondere Zusätze wie Fließmittel zugefügt werden. Zementestrich gilt 24 Stunden nach dem Verlegen als begehbar. Um unschöne Laufspuren zu umgehen, ist es allerdings ratsam, drei Tage nicht darauf zu laufen. Voll belasten können Sie ihn nach rund einer Woche. Mit einem Bodenbelag sollten Sie sich aber mindestens vier Wochen gedulden. Die großen Mengen an Wasser, die beim Verlegen eingebracht wurden, müssen erst verdampfen, da sich sonst Schimmel bildet.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Geeignet:</strong> Innenbereich, Außenbereich</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong> wasserbeständig, robust, preisgünstig, schnell begehbar</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong> kälteempfindlich beim Einbau (mind. 5 Grad Celsius), lange Trocknungsphase, neigt zu Spannungsrissen und Randverformung</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Zementestrich wird fest, weil im Inneren chemische Prozesse ablaufen, und nicht weil das eingebrachte Wasser verdampft. Daher spricht man in Bezug auf das Festwerden davon, dass Zementestrich abbindet.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Calciumsulfatestrich (CA) / Anhydritestrich (AE)</h3><p class="wp-block-paragraph">Cacliumsulfat und Anhydrit bezeichnen beide dasselbe, und zwar eine <strong>Vorstufe von Gips</strong>. Unter Zugabe von Wasser wird das Gemisch dann tatsächlich zu Gips. Für die Herstellung wird das Bindemittel Anhydrit mit Sandkies und Wasser vermischt.</p><p class="wp-block-paragraph">Wird dieser Estrich nicht als Baustellenestrich, sondern als Fließestrich verlegt, hat er einen sehr hohen Wasseranteil. Dadurch benötigt er zwar eine lange Trocknungsphase, die Aushärtung selbst vollzieht sich aber sehr schnell. Innerhalb kürzester Zeit, bei manchen Produkten bereits nach wenigen Stunden, können Sie den Anhydritestrich betreten. Im Gegensatz dazu müssen Sie bei Zementestrich einen bis drei Tage einkalkulieren. Dazu hat Gips eine sehr gute Wärmespeicher- und Wärmeleitfähigkeit, was ihn hervorragend für Räume mit Fußbodenheizung eignet. Aber Vorsicht: Feuchtigkeit verträgt er gar nicht. Für Feuchträume wie das Badezimmer und auch im Keller sollten Sie auf eine andere Estrichart ausweichen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Geeignet:</strong> Innenbereich, in Räumen mit Fußbodenheizung</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Ungeeignet:</strong> Außenbereich, Feuchträume wie Bad, Keller, Garage</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong> schnell begehbar, gute Wärmespeicherung und Wärmeleitung, formbeständig, rissfest</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong> quillt bei Feuchtigkeit auf, neigt zu Pilzbildung</p><h3 class="wp-block-heading">Gussasphaltestrich (AS)</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Gussasphaltestrich wird als Bindemittel Bitumen verwendet. Zusammen mit den übrigen Bestandteilen – Steinmehl, Sand und Splitt – ergibt sich ein <strong>pechschwarzes Gemisch</strong>, das auf eine Temperatur zwischen 220 und 250 Grad Celsius erhitzt wird. So wird die Masse gieß- und streichbar. Das Abkühlen dauert circa einen Tag. Dann ist das Material voll belastbar und auch belegfähig. Im Gegensatz zu den anderen Estricharten wird kein Wasser beigemischt. Das bringt den zusätzlichen Vorteil, dass auf das Verlegen <strong>keine lange Trocknungsphase</strong> folgt. Allerdings erfordern einige Fußbodenbeläge zum Estrich eine Sperrschicht wie Entkopplungsmatten, einen Voranstrich oder Fließspachtel.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wird Gussasphalt im Anschluss ans Verlegen geschliffen und poliert, ergibt sich ein edler, moderner, schwarzer Fußboden.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ein Nachteil ist, dass Gussasphaltestrich nicht pumpfähig und eine Verlegung in höher gelegene Stockwerke problematisch bis nicht möglich ist. Zusätzlich entstehen beim Verlegen gesundheitsschädliche Emissionen. Wer sich für Gussasphalt entscheidet, muss zudem tief in die Tasche greifen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Geeignet:</strong> Innenbereich, Außenbereich, auf Fußbodenheizung, in Feuchträumen</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Ungeeignet:</strong> höher gelegene Stockwerke</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong> beim Verlegen unabhängig von Witterung und Temperatur, nach einem Tag belegfähig, keine Trocknungsphase, gute Trittschalldämmung</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong> relativ teuer, nicht pumpfähig, gesundheitsschädliche Emissionen</p><h3 class="wp-block-heading">Magnesiaestrich (MA)</h3><p class="wp-block-paragraph">Magnesiaestrich weißt als Bindemittel Kaustische Magnesia auf. In Verbindung mit Magnesiumchlorid ergibt sich eine <strong>zementartige Masse</strong>. Ihr werden häufig organische Stoffe wie Holzstückchen und Holzmehl beigemischt. In dem Fall wird es auch als Steinholzestrich bezeichnet. Neben der Sanierung von Altbauten wird Magnesiaestrich aufgrund seines ökologischen Aspekts<strong> oft bei ökologischen Bauweisen</strong> verwendet. Vorteilhaft ist vor allem die schnelle Begeh- und Belastbarkeit: Nach ungefähr zwei Tagen können Sie den Boden problemlos betreten, nach rund drei Wochen können Sie einen Fußboden darauf verlegen.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings muss Magnesiaestrich nach dem Anrühren sehr schnell verarbeitet werden und die Raumtemperatur darf nie unter 10 Grad Celsius fallen. Außerdem ist er äußerst empfindlich gegen Feuchtigkeit. Wenige Wassertropfen genügen, dass der Boden aufquillt und so ruiniert wird. Er sollte daher umgehend nach dem Aushärten versiegelt werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Geeignet:</strong> Innenbereich, große Flächen, Böden, die mechanisch belastet werden</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Ungeeignet:</strong> Außenbereich, Nassräume</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong> leicht, hohe Schall- und Wärmedämmfähigkeit, widerstandsfähig gegen Stöße</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong> feuchtigkeitsempfindlich, Raumtemperatur beim Verlegen (mind. 10°C), schnelles Verlegen notwendig, beständig gegen Lösemittel, Mineralöle und Triebstoffe</p><h3 class="wp-block-heading">Kunstharzestrich (SR)</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Kunstharzestrich dient synthetisches Harz wie Polyurethan (PUR) oder Epoxyharz (EP) als Bindemittel. Um ihn widerstandsfähiger zu machen, werden Zuschläge wie <strong>feuergetrockneter Quarzsand</strong> beigemischt.</p><p class="wp-block-paragraph">Kunstharzestriche sind außerordentlich widerstandsfähig gegen Kälte und Feuchtigkeit. Sie eignen sich daher für so gut wie jeden Bereich in und außerhalb von Gebäuden. Zudem härten solche Böden sehr schnell aus. Der Grund, weshalb solche Estricharten trotz ihrer Vorzüge eher selten verbaut werden, liegt im teuren Preis und der komplizierten Verlegung begründet. Ohne Fachmann kommen Sie dabei nicht besonders weit – alleine das Mischverhältnis der einzelnen Bestandteile muss genau an die spätere Nutzung angepasst sein.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Geeignet:</strong> Innenbereich, Außenbereich</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorteile:</strong> wasserresistent, frosthart, sehr schlagfest, härten schnell aus</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachteile:</strong> komplizierte Verarbeitung (Profi!), teuer, nicht feuerfest, nur als Verbundestrich geeignet</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="estrichart-nach-konstruktion">Estrichart nach Konstruktion</h2><p class="wp-block-paragraph">Wie die Estrichart mit dem Unterboden verbunden wird, hat unter anderem Einfluss auf die Wärme- und Trittschalldämmung. Es gibt die Möglichkeit, dass sich Estrich und Unterboden direkt berühren, oder dass beide voneinander durch Trenn- und Dämmschichten voneinander separiert werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Verbundestrich</h3><p class="wp-block-paragraph">Verbundestrich bezeichnet die Estrichart, die vollflächig und <strong>direkt auf den Untergrund</strong> aufgetragen wird, also fest mit ihm verbunden ist. Es werden <strong>keine schall- oder wärmeisolierenden Bauteile</strong> integriert, weshalb sie meist nur außerhalb des Wohnbereichs, beispielsweise im Keller oder in der Garage verwendet wird. Ein Bodenbelag ist möglich, aber nicht nötig. Wird der Estrich direkt ohne Bodenbelag genutzt, spricht man auch vom Nutzestrich.</p><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der vollflächigen Auflage überträgt sich jede Verformung des Fundaments auf den Estrich. Dadurch kann es zu Schäden wie Spannungsrissen kommen. Daher müssen die Verformungseigenschaften beider Böden aufeinander abgestimmt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Verbundestrich gilt als günstig, standhaft bei hohen Belastungen und einfach zu verlegen. Als Material eignen sich alle Arten, am häufigsten wird Zementestrich verwendet. Je nach Nutzungszweck liegt die Dicke in der Regel zwischen 20 und 30 Millimetern. Diese hat aber auf die Tragfähigkeit keinen Einfluss.</p><h3 class="wp-block-heading">Estrich mit Trennschicht</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Variante mit Trennschicht hat <strong>keinen direkten Kontakt zu Boden und Wänden</strong>, sondern ist von ihnen durch eine Trennschicht getrennt ist. Genau wie Verbundestrich hat diese Estrichart <strong>keine wärme- oder schallisolierenden Eigenschaften</strong>, kommt aber dann zum Einsatz, wenn Verbundestrich nicht infrage kommt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Estrich keine hohe Belastung aushalten muss und der Untergrund für den direkten Verbund ungeeignet ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil einer Trennschicht liegt darin, dass die Estrichplatte bei temperaturbedingten Verformungen des Unterbodens losgelöst ist und sich so <strong>keine Spannungsrisse</strong> bilden. Besitzt die Trennschicht zusätzlich eine Abdichtung, ist der Estrichboden vor aufsteigender Feuchtigkeit geschützt. Allerdings ist darauf zu achten, dass sich Abdichtung und Estrichmaterial nicht direkt berühren dürfen, sondern durch eine Gleitfolie voneinander getrennt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Schwimmender Estrich</h3><p class="wp-block-paragraph">Die schwimmende Verlegung bezeichnet einen Variante, die auf einer wärme- und schalldämmenden Zwischenschicht, einer <strong>Dämmschicht</strong>, verlegt wird. Sie hat also keinen direkten Kontakt zum Unterboden. Auch die Wände berührt er nicht, da ein elastischer Rand aus Dämmmaterial, eine sogenannte <strong>Dehnungsfuge</strong>, dazwischen liegt. Würde der Estrich an die Wände stoßen, könnten sich Wärme- und Schalbrücken bilden.</p><p class="wp-block-paragraph">Sinnvoll ist der Einbau einer Sperrschicht unter und über der Dämmschicht. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit von unten oder oben eindringen kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Estrich auf einer Dämmschicht, wie er auch genannt wird, ist auf seiner <strong>Unterlage beweglich</strong>. Das schützt ihn zum einen vor Spannungsschäden, zum anderen verfügt er über besonders <strong>gute Dämmeigenschaften</strong>. Diese Estrichart eignet sich allerdings nicht, wenn der Boden bei seiner späteren Nutzung hohen Belastungen ausgesetzt wird, wie in Garagen.</p><h3 class="wp-block-heading">Heizestrich</h3><p class="wp-block-paragraph">Heizestrich ist dann notwendig, wenn eine Fußbodenheizung eingebaut werden soll. Er ist eine <strong>erweiterte Form des schwimmenden Estrichs</strong>. In den Grundzügen sind sie gleich aufgebaut: Der Estrich wird schwimmend auf einer Dämmschicht verlegt und hat dabei keinen direkten Kontakt zu angrenzenden Bauteilen, wie Wänden oder Boden.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Dämmschicht selbst wird von einer beidseitigen Sperrschicht vor Feuchtigkeit von oben und unten geschützt. Über der Dämmung verlaufen die Heizrohre oder elektrischen Heizkabel der Fußbodenheizung. Anschließend wird darauf der Heizestrich verlegt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/estrich-art-nach-konstruktion-1024x768.jpg" alt="Arten von Estrich im Vergleich" class="wp-image-939" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/estrich-art-nach-konstruktion.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/estrich-art-nach-konstruktion-300x225.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/estrich-art-nach-konstruktion-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Bauunternehmen.org</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Heizestrich kann sowohl t<strong>rocken als auch nass eingebaut</strong> werden. Fließestrich bietet sich bei der nassen Methode besonders gut an, da er sich von selbst gleichmäßig verteilt und an die Heizrohre anschmiegt, ohne dass Hohlräume entstehen.</p><p class="wp-block-paragraph">An das verwendete Material stellt Heizestrich zwei wichtige Anforderungen. Es muss <strong>Wärme gut leiten und speichern</strong> und es sollte Spannungen durch Temperaturunterschiede standhalten. Beispielsweise kommen Calciumsulfat oder Gussasphalt für einen Heizestrich infrage. Bedenken Sie jedoch, dass Cacliumsulfatestrich, also ein Gipsestrich, aufgrund seiner quellenden Eigenschaft für Feuchträume absolut ungeeignet ist.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; Estrich von Experten verlegen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-nassestrich-verlegen">Schritt für Schritt: Anleitung zum Nassestrich verlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Geht es um kleine Flächen oder unkomplizierte Untergründe, können ambitionierte Heimwerker die Estrich-Verlegung oft auch selbst übernehmen. Diese Schritt-für Schritt-Anleitung zeigt, wie schwimmender Estrich auf einer Dämmschicht verlegt wird.</p><h3 class="wp-block-heading">Welches Material und Werkzeug benötigen Sie?</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Material:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Dämmplatten und Randdämmstreifen</li>



<li>PE-Abdeckfolie (Polyethylen)</li>



<li>Estrich / Schnellestrich</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Werkzeug:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Betonmischmaschine oder Bottich mit Mörtelmischer</li>



<li>Schaufel</li>



<li>Cuttermesser</li>



<li>Wasserwaage</li>



<li>Abziehlatte</li>



<li>Reibebrett</li>



<li>Stahlglätter</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Anleitung: Wie wird Nassestrich verlegt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Möchten Sie schwimmenden Estrich auf einer Dämmschicht verlegen, hilft Ihnen dabei diese Step-by-step-Anleitung:</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Achten Sie darauf, dass sich bei aufsteigender Feuchtigkeit eine Sperrschicht unter der Dämmung befindet.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 1</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-1-1024x778.png" alt="Erster Schritt um Nassestrich zu verlegen: Randdämmstreifen umlaufend an der Wand anbringen und Dämmplatten verlegen" class="wp-image-1054 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-1-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-1-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-1-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-1.png 1387w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bringen Sie die <strong>Randdämmstreifen</strong> umlaufend an der Wand an. Sie verhindern eine Schall- und Wärmeübertragung und dienen gleichzeitig als Dehnungsfuge. Verlegen Sie die <strong>Dämmplatten</strong>. Starten Sie vom hintersten Eck und arbeiten Sie sich in Richtung Tür vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 2</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-2-1024x778.png" alt="Zweiter Schritt um Nassestrich zu verlegen: PE-Folie als Sperrschicht auf Dämmplatten verlegen" class="wp-image-1053 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-2-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-2-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-2-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-2.png 1387w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Verlegen Sie auf den Dämmplatten die<strong> PE-Folie</strong> als Sperrschicht gegen Feuchtigkeit. Die Folie muss an den Schnittstellen jeweils überlappen und die Randdämmung vollständig abdecken </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 3</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-3-1024x778.png" alt="Schritt drei um Nassestrich zu verlegen: Estrichmörtel anmischen" class="wp-image-1052 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-3-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-3-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-3-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-3.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Mischen Sie den <strong>Estrichmörtel</strong> an. Am einfachsten geht das, wenn Sie auf eine fertige Trockenmischung zurückgreifen, der Sie nur noch Wasser beimischen müssen. Achten Sie dabei genau auf die Herstellerangaben, damit der Estrichmörtel nicht zu feucht oder flüssig wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 4</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-4-1024x778.png" alt="Schritt vier um Nassestrich zu verlegen: Fertigen Mörtel auf PE-Folie verteilen" class="wp-image-1046 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-4-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-4-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-4-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-4.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verteilen</strong> Sie den fertigen <strong>Mörtel auf</strong> der <strong>PE-Folie</strong>. Verteilen Sie am besten immer nur so viel Masse grob mit der Schaufel, wie Sie direkt im Anschluss abziehen und glätten können.

</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 5</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-5-1024x778.png" alt="Schritt fünf um Nassestrich zu verlegen: Estrich mit einer Abziehlatte abziehen" class="wp-image-1047 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-5-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-5-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-5-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-5.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ziehen Sie den Estrich mit einer <strong>Abziehlatte</strong> ab und kontrollieren Sie regelmäßig mit einer Wasserwaage die gleichmäßige, horizontale Ausrichtung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 6</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-6-1024x778.png" alt="Schritt sechs um Nassestrich zu verlegen: Estrich nur soweit abziehen um ihn mit Reibebrett und Stahlglätter glätten zu können" class="wp-image-1048 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-6-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-6-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-6-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-6.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Ziehen Sie die Estrichmasse immer nur soweit ab, dass Sie ihn anschließend noch mit dem <strong>Reibebrett und</strong> dem <strong>Stahlglätter glätten</strong> können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 7</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-7-1024x778.png" alt="Schritt sieben um Nassestrich zu verlegen: Estrich nicht mehr betreten und fest werden lassen" class="wp-image-1049 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-7-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-7-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-7-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/nassestrich-verlegen-schritt-7.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Betreten</strong> Sie den verlegten <strong>Estrich nicht mehr</strong> und lassen Sie ihn gemäß den Herstellerangaben abbinden, also <strong>fest werden</strong>. Bei Schnellestrich dauert dieser chemische Prozess oft nur ein paar Stunden, bei anderen Arten sollten Sie den Raum ein bis drei Tage nicht betreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Estrich wird nicht fest, weil er trocknet, sondern weil in seinem Inneren chemische Prozesse ablaufen. Wann Sie ihn betreten können, hat also nichts damit zu tun, wann er trocken ist. Voll belastbar ist er meist nach wenigen Tagen, für das Trocknen benötigt er aber in der Regel mehrere Wochen. Achten Sie in dieser Zeit auf häufiges, regelmäßiges Lüften und warten Sie mit dem neuen Bodenbelag solange, bis der Estrich vollständig getrocknet ist. Ansonsten kann sich Schimmel bilden.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; Estrich von Experten verlegen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-trockenestrich-verlegen">Schritt für Schritt: Anleitung zum Trockenestrich verlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Trockenestrich hat die beiden großen Vorteile, dass lange Trocknungsphasen wegfallen und der frisch verlegte Boden nach wenigen Stunden betreten und voll belastet werden kann. Wer möglichst schnell einen Fußbodenbelag verlegen möchte, entscheidet sich am besten für Trockenestrich, oder auch Fertigteilestrich. Mit der Ausgleischschüttung unter dem Trockenestrich können Sie größere Unebenheiten ausgleichen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welches Material und Werkzeug benötigen Sie?</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Material:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Dampfsperre</li>



<li>Ausgleichsschüttung</li>



<li>Randdämmstreifen</li>



<li>Trockenestrichelemente</li>



<li>Estrichkleber</li>



<li>Rieselschutz (bei Holzböden)</li>



<li>Schnellbauschrauben</li>



<li>Spreizklammern</li>



<li>Alu-Richtlatten</li>



<li>Alu-U-Profile</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Werkzeug:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Handkreissäge oder Metallsäge</li>



<li>Wasserwaage</li>



<li>Abziehlatte</li>



<li>Glättekelle</li>



<li>Cuttermesser</li>



<li>Akkuschrauber</li>



<li>Spachtel</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Anleitung: Wie wird Trockenestrich verlegt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer auf die lange Trocknungsphase von Baustellenestrich und Fließestrich verzichten möchte, greift am besten zu Trockenestrich. Wie Sie die vorgefertigten Bauteile verlegen, erfahren Sie hier Schritt für Schritt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Tragen Sie beim Verlegen von Trockenestrich eine Staubschutzmaske und einen Schutzbrille.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 1</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-1-1024x778.png" alt="Schritt eins um Trockenestrich zu verlegen: An allen Wänden einen Meterriss anzeichnen" class="wp-image-1059 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-1-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-1-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-1-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-1.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Zeichnen Sie an allen Wänden einen sogenannten <strong>Meterriss</strong> an. Diese <strong>Hilfslinie</strong> kennzeichnet die gewünschte Oberkante des Trockenestrichs und hilft Ihnen, beim Verlegen die richtige Höhe einzuhalten. </p>



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</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 2</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-2-1024x778.png" alt="Schritt zwei um Trockenestrich zu verlegen:  Dampfsperre auf sauberen Untergrun auslegen und Randdämmstreifen anbringen" class="wp-image-1060 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-2-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-2-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-2-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-2.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Legen Sie auf dem trockenen, sauberen Untergrund die <strong>wasserundurchlässige Dampfsperre</strong> aus. Benutzen Sie zum Fixieren der Folie speziellen Kleber oder Klebebänder statt Nägel oder Heftklammern. Bringen Sie die <strong>Randdämmstreifen </strong>so an, dass ihre Oberkante ungefähr einen Zentimeter über den Meterriss hinausragt. Sie verhindern, dass der Estrich die Wand berührt und verbessern so den Schallschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 3</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-3-1024x778.png" alt="Schritt drei um Trockenestrich zu verlegen: Bei Holzdielenböden Rieselschutz auslegen" class="wp-image-1061 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-3-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-3-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-3-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-3.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bei <strong>Holzdielenböden</strong>: Legen Sie einen Rieselschutz aus, bevor Sie die Ausgleichschüttung verteilen. Ansonsten können die feinen Steinchen durch Spalten und Löcher rieseln. Achten Sie darauf, den Rieselschutz auch an den Wänden hochzuziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 4</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-4-1024x778.png" alt="Schritt vier um Trockenestrich zu verlegen: Ersten Damm Ausgleichschüttung entlang der Längsseite des Raums schütten" class="wp-image-1062 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-4-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-4-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-4-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-4.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Schütten Sie nun entlang der Längsseite des Raums einen <strong>ersten Damm Ausgleichschüttung</strong> auf. Er sollte ein kleines Stück höher sein als nötig, da sich das Material beim Glätten noch verdichtet. Drücken Sie in diesen Damm ein Alu-U-Profil ein und prüfen Sie mit der Wasserwaage die horizontale Ausrichtung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 5</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-5-1024x778.png" alt="Schritt fünf um Trockenestrich zu verlegen: Parallel zum ersten Damm weiteren Damm aufschütten" class="wp-image-1063 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-5-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-5-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-5-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-5.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Schütten Sie parallel zum ersten Damm einen weiteren Damm auf und <strong>wiederholen Sie Schritt 4</strong>. Je nach Raumgröße benötigen Sie für ein optimales Ergebnis mehrere Dämme. Füllen Sie die Zwischenräume zwischen den Dämmen mit <strong>Ausgleichschüttung</strong> auf. Ziehen Sie die Schüttung mit einer Richtlatte über den Profilen ab. Betreten Sie die Alu-U-Profile nicht mehr. Zum Schluss entfernen Sie die Alu-Profile vorsichtig und füllen die entstandenen Lücken mit <strong>Schüttmaterial</strong>. Mit der Glättkelle können Sie diese Stellen glätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 6</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-6-1024x778.png" alt="Schritt sechs um Trockenestrich zu verlegen: Stufenfalz der Wandberührenden Estrichelemente absägen" class="wp-image-1064 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-6-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-6-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-6-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-6.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Sägen Sie von den <strong>wandberührenden Estrichelementen den Stufenfalz</strong> ab. Mit einer sogenannten Tauchsäge können Sie die einzelnen Elemente auf dem Plattenstapel zuschneiden, ohne dabei die darunterliegende Platte zu beschädigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 7</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-7-1024x778.png" alt="Schritt sieben um Trockenestrich zu verlegen: Trockenestrichplatten verlegen" class="wp-image-1065 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-7-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-7-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-7-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-7.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Beachten Sie, auf welchen Seiten sich der Stufenfalz befindet und verlegen Sie entsprechend die <strong>Trockenestrichplatten</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 8</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-8-1024x778.png" alt="Schritt 8 um Trockenestrich zu verlegen: Estrichkleber auf Stufenfalz aufbringen" class="wp-image-1066 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-8-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-8-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-8-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-8.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Bringen Sie <strong>auf</strong> dem <strong>Stufenfalz</strong> den<strong> Estrichkleber</strong> auf und setzen Sie gleich die nächste Platte an dieser Klebestelle an. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 9</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-9-1024x778.png" alt="Schritt neun um Trockenestrich zu verlegen: Platten entlang des Stufenfalzes verschrauben" class="wp-image-1067 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-9-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-9-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-9-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-9.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Verschrauben Sie die beiden <strong>Platten entlang des Stufenfalzes</strong> miteinander. Die Schrauben sollten einen Abstand von rund 20 Zentimeter zueinander haben. Warten Sie nicht zu lange mit dem Verschrauben, da sich der Kleber bereits nach 10 Minuten ausdehnt und die Platte verschieben könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="color:#dc6400"><strong>Schritt 10</strong></p><div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-10-1024x778.png" alt="Schritt zehn um Trockenestirch zu verlegen: Reihe für Reihe den Raum auslegen" class="wp-image-1068 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-10-1024x778.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-10-300x228.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-10-768x584.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/trockenestrich-verlegen-schritt-10.png 1387w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Arbeiten Sie sich so <strong>Reihe für Reihe</strong> durch den Raum. Achten Sie darauf, dass die Fugen der Platten versetzt zueinander verlaufen. Sie können beispielsweise mit dem Reststück der vorherigen Reihe die neue Reihe beginnen. Geben Sie dem <strong>Kleber ungefähr 24 Stunden</strong> Zeit zum Trocknen. Sollte etwas Kleber aus den Fugen ausgetreten sein, können Sie diesen mit einem Cuttermesser oder einer Spachtel entfernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>© Bauunternehmen.org</em></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Estrich-Verlegung ist dann nötig, wenn eine Schutzschicht über der Wärme- und Trittschalldämmung vorhanden sein muss und wenn für den späteren Fußbodenbelag eine ebene, glatte Oberfläche gewünscht ist. Dabei gibt es viele unterschiedliche Estricharten, die verschiedene Anforderungen erfüllen. Unterschieden werden die einzelnen Arten nach Verlegetechnik, nach verwendetem Bindemittel und nach einer etwaigen Verbindung mit dem Unterboden.</p><p class="wp-block-paragraph">Während sich die Verlegetechnik darauf bezieht, ob Estrich trocken, erdfeucht oder flüssig eingebaut wird, geht es beim Bindemittel darum, ob beispielsweise Zement, Gips, Gussasphalt, Kunstharz oder Magnesia verwendet werden. Bezüglich der Konstruktion ist entscheidend, ob die Sorte fest mit dem Untergrund verbunden ist, schwimmend auf einer Dämmschicht verlegt wird, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist oder ob lediglich eine Trennschicht zum Unterboden vorliegt.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Weiterführende Informationen</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Baulexikon: <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/estrich">Was ist Estrich?</a></div>
<div> </div>
</div><script type="application/ld+json">
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Achten Sie darauf, dass sich bei aufsteigender Feuchtigkeit eine Sperrschicht unter der Dämmung befindet.",
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			</item>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/holzboden-versiegeln</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 09:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fußboden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oft heißt es, ein Parkett im Eigenheim sei eine Anschaffung fürs Leben. Andererseits ist Holz ein empfindlicher Bodenbelag, der eine spezielle Pflege fordert. Glücklicherweise lassen sich Dielen mit einer Versiegelung vor schädlichen Einflüssen schützen. Selbst ein in die Jahre gekommener Parkett oder Dielenboden kann so wieder zu neuem Glanz kommen. Inhaltsverzeichnis Holzböden brauchen Schutz Lackieren, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Oft heißt es, ein Parkett im Eigenheim sei eine Anschaffung fürs Leben. Andererseits ist Holz ein empfindlicher Bodenbelag, der eine spezielle Pflege fordert. Glücklicherweise lassen sich Dielen mit einer Versiegelung vor schädlichen Einflüssen schützen. Selbst ein in die Jahre gekommener Parkett oder Dielenboden kann so wieder zu neuem Glanz kommen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#holzboeden-brauchen-schutz">Holzböden brauchen Schutz</a></li>
<li><a href="#lackieren-oelen-oder-wachsen-was-ist-am-besten">Lackieren, ölen oder wachsen – was ist am besten?</a></li>
<li><a href="#anleitung-holzboden-versiegeln">Anleitung: Holzboden versiegeln</a></li>
<li><a href="#pflege">Pflege</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Holzböden benötigen eine schützende Schicht, da sie im naturbelassenen Zustand sehr empfindlich auf Feuchtigkeit und Schmutz reagieren.</li><li>Als Schutz von Holzdielen bietet sich das Lackieren, Ölen oder Wachsen an.</li><li>Lackiertes Parkett ist am strapazierfähigsten und eignet sich daher besonders gut für stärker beanspruchte Bereiche wie im Flur, im Kinderzimmer oder in Verkaufsräumen. Allerdings ist das Naturprodukt Holz als solches nicht mehr zu spüren, da eine sperrende Schicht aus Kunststoff auf seiner Oberfläche liegt.</li><li>Öl und Wachs sind nicht so widerstandsfähig, lassen das Holz aber atmen. So ist ein Feuchtigkeitsaustausch weiterhin möglich, was sich sehr positiv auf das Raumklima auswirkt. Zudem lassen sich einzelne Macken und Kratzer punktuell ausbessern.</li><li>Bezüglich der Reinigung sind lackierte Böden am pflegeleichtesten. Geölte und gewachste Böden erfordern etwas Management beim Putzen.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="holzboeden-brauchen-schutz">Holzböden brauchen Schutz</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Naturprodukt Holz reagiert besonders empfindlich auf Feuchtigkeit und Schmutz. Gönnen Sie Ihrem Parkettboden eine Schutzschicht und ein angepasstes Pflegeprogramm und Sie werden viele Jahre Freude daran haben.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum muss ein Holzboden überhaupt behandelt werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Parkett und Dielenböden gelten als langlebig und robust – vorausgesetzt, sie erhalten einen entsprechenden <strong>Schutz gegen schädliche Einflüsse</strong>. Ansonsten bekommen Parkett und Dielen schnell Kratzer, Macken und Verfärbungen oder bleichen durch Sonnenlicht aus. Besonders problematisch ist eindringende Feuchtigkeit, da der Boden aufquellen kann, Flecken entstehen oder sich im schlimmsten Fall Schimmel bildet.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit einer Oberflächenbeschichtung aus <strong>Lacken, Wachsen oder Ölen</strong> bekommt Ihr Parkett eine mehr oder weniger starke Schutzschicht. Dabei hat jedes Mittel seine Vor- und Nachteile: So gilt beispielsweise ein Boden mit einer Lackschicht als strapazierfähiger als geölte Holzdielen. Allerdings geht beim Lackieren auch der typische Holzcharakter verloren, den Sie beim Anfassen spüren. Für welches Mittel Sie sich letztlich entscheiden, hängt vor allem davon ab, …</p><ul class="wp-block-list"><li>… welche Belastungen der Boden aushalten muss.</li><li>… wie viel Pflege Sie in Zukunft investieren möchten.</li><li>… wie wichtig es Ihnen ist, die Haptik, also das natürliche „Holzfeeling“, zu erhalten.</li></ul><h3 class="wp-block-heading">Wie oft sollte ein Holzboden versiegelt werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Idealfall erhalten Dielen bereits beim Hersteller im Werk oder direkt nach dem Verlegen in Ihrem Zuhause eine Oberflächenbeschichtung. Damit sind sie in der Regel für die nächsten Jahre vor schädlichen Einflüssen geschützt. Nach welchem Zeitraum sie eine neue Schutzschicht bekommen sollten, <strong>hängt von</strong> der <strong>Abnutzung des Bodens</strong> und Ihrer persönlichen Schmerzgrenze <strong>ab</strong>. Zwischen einer Versiegelung alle sechs Monate und nach ein paar Jahren ist alles möglich.</p><p class="wp-block-paragraph">Spätestens dann, wenn die Kratzer und Macken im Boden Überhand nehmen, er aus anderen Gründen nicht mehr ansehnlich ist oder eine generelle Renovierung ansteht, sollten Sie ein Aufhübschen in Betracht ziehen. Das ist einer der großen Vorteile von Holzfußböden. Während andere Bodenbeläge in der Regel ausgetauscht werden müssen, können Sie Ihren Parkett einfach abschleifen und anschließend versiegeln, ölen oder wachsen. Den Originalzustand erhalten Sie so zwar nicht immer zurück, allerdings können Sie meist einen Großteil der Kratzer, Macken und Verfärbungen entfernen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wie oft ein Abschleifen möglich ist, hängt von der ursprünglichen Dicke der Dielen ab. Wer beim Parkett sparen wollte und sich für günstigere Holzelemente mit dünner Vollholzschicht entschieden hat, kann seinen Boden insgesamt womöglich nur ein- oder zweimal abschleifen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="lackieren-oelen-oder-wachsen-was-ist-am-besten">Lackieren, ölen oder wachsen – was ist am besten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Zur Oberflächenbehandlung von Parkett und Dielen haben sich verschiedene Mittel oder Kombinationen bewährt. Welche davon die beste für Ihren Parkett oder Dielenboden ist, hängt von mehreren Faktoren ab.</p><h3 class="wp-block-heading">Versiegeln oder imprägnieren: Was ist der Unterschied?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei der Oberflächenbehandlung eines Parkett- oder Dielenbodens geht es in erster Linie darum, zu verhindern, dass Schmutz und Feuchtigkeit in die Oberfläche eindringen. Während Sie mit einer <strong>Lackschicht</strong> Ihre Holzdielen vollständig <strong>versiegeln</strong>, wirken<strong> Öl und Wachs wie</strong> eine <strong>Imprägnierung</strong>.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Eine Oberfläche vollständig zu versiegeln, gelingt nur durch Lackieren. Umgangssprachlich ist beim Thema Parkett versiegeln aber oft auch ölen und wachsen gemeint.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied dabei ist, dass sich<strong> Lack</strong> wie ein<strong> schichtbildender Schutzfilm</strong> über den Parkettboden legt und damit eine Sperre zwischen Holzdielen und Umgebung darstellt. <strong>Imprägnierende Mittel</strong> dringen dagegen in das <strong>Kapillarsystem</strong> des Holzes ein und<strong> füllen</strong> dort die <strong>Poren auf</strong>. Dadurch kann kein beziehungsweise kaum noch Wasser in die Poren eindringen. Eine solche Beschichtung ist zwar nicht ganz so effektiv wie eine Lackschicht. Allerdings bewahren Öl und Wachs weitestgehend den typischen und so beliebten Holzcharakter. Der Holzboden fühlt sich also noch wirklich wie Holz an und behält seine positiven Eigenschaften. Er bleibt beispielsweise atmungsaktiv, was sich vorteilhaft auf das Raumklima auswirkt. Versiegeln Sie Ihren Parkett, verliert er seine Atmungsfähigkeit und auch die Haptik verändert sich: Sie sehen das Holz zwar, spüren es jedoch nicht mehr.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h3 class="wp-block-heading">Welches Mittel eignet sich zum Versiegeln am besten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wünschen Sie einen maximalen Schutz für Ihren Boden, sollten Sie sich für eine Versiegelung entscheiden. Ist Ihnen ein Bodenschutz zwar wichtig, aber möchten Sie trotzdem die charakteristische Haptik erhalten, dann sind Öl und Wachs die bessere Wahl.</p><h4 class="wp-block-heading">Lack: Für eine vollständige Versiegelung</h4><p class="wp-block-paragraph">In der Regel wird ein Parkettboden mit farblosem Lack behandelt. Dieser legt sich wie eine Sperrschicht zwischen das Holz und seine Umgebung und macht Ihren Parkettboden besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Schmutz, Kratzer und Macken. Versiegelte Böden sind daher für besonders strapazierte Bereiche wie den Flur, das Kinderzimmer oder auch Verkaufsflächen geeignet.</p><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie bei der Wahl des Produkts genau auf seine Bestandteile:</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>1-Komponenten-Lack</strong>: Parkettversiegelung auf Basis von Acrylat (Kunststoff) mit geringem Lösungsmittelanteil. Dieser ist lichtempfindlich und neigt eher zum Abblättern.</li><li><strong> 2-Komponenten-Lack</strong>: Parkettversiegelung aus Acrylat und Härterkomponente. Dieser ist qualitativ hochwertiger und widerstandsfähiger gegen Kratzer als 1K-Lack.</li><li><strong> 3-Komponenten-Lack</strong>: Parkettversiegelung aus Acrylat, Härterkomponente und UV-Schutz. Die dritte Komponente verhindert ein Vergilben oder Nachdunkeln der Holzdielen.</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Für eine Versieglung sprechen neben der hohen Strapazierfähigkeit vor allem der geringe Aufwand und das relativ preiswerte Produkt. Zudem sind lackierte Böden in der Regel <strong>pflegeleichter</strong>, da sie nebelfeucht gewischt werden dürfen und so gut wie jedes Reinigungsmittel vertragen. Allerdings geht beim Versiegeln der <strong>typische Holzcharakter verloren</strong>. Auch auf die Atmungsfähigkeit des Naturproduktes, die sich sehr positiv auf das Raumklima auswirkt, müssen Sie nach dem Lackieren verzichten.</p><h4 class="wp-block-heading">Öl: Für Holzböden, die atmen können</h4><p class="wp-block-paragraph">Vorneweg: Holz atmet natürlich nicht. Diese umgangssprachliche Bezeichnung rührt von der Eigenschaft, dass Holzböden Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und dadurch quellen oder schwinden können. Diese Fähigkeit bleibt vollständig erhalten, wenn die Dielen geölt statt lackiert wird. Denn selbst nach danach bleibt das Holz diffusionsdurchlässig. Das bedeutet, dass es weiterhin zum <strong>Feuchtigkeitsaustausch</strong> in der Lage ist. Das wiederum wirkt sich sehr positiv auf das <strong>Raumklima</strong> aus. Beim Imprägnieren dringt das Parkett-Öl in die Holzporen ein und füllt diese auf. Eines der am häufigsten verwendeten Mittel ist Leinöl.</p><p class="wp-block-paragraph">Da der Boden mit einer solchen offenporigen Imprägnierung weiter Flüssigkeiten aufnehmen kann, ist er auch anfälliger gegenüber Wasser, Fett und anderen Verschmutzungen. Das bedeutet, dass Sie besonders beim Putzen achtsam sein müssen: Verwenden Sie <strong>nur spezielle Holzpflegemittel</strong> und achten Sie darauf, dass kein Wasser stehen bleibt oder herunter tropft. Nebelfeuchtes Wischen ist jetzt Pflicht. Am besten ist es, den Boden staub zu saugen und nicht so häufig zu wischen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Mit herkömmlichen Putzmitteln oder Spülmitteln entfernen Sie das Öl. Wischen Sie daher kein heruntergefallenes Essen oder ein umgestoßenes Glas Wein mit dem Spüllappen auf.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Je nach Abrieb und Beanspruchung sollte ein geölter Boden <strong>zwei- bis dreimal im Jahr nachgearbeitet werden</strong>. Eine regelmäßige Politur erhält in der Zwischenzeit den Glanz des Parketts. Ein Vorteil gegenüber einem lackierten Boden ist außerdem die Möglichkeit, den Holzboden punktuell an einzelnen Stellen auszubessern. Ist es beispielsweise trotz aller Achtsamkeit zu einem Fleck oder einer Macke gekommen, können sie gezielt diese eine Stelle abschleifen und neu ölen. Bei lackierten Böden ist das nicht möglich.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Gängige Praxis sind sogenannte Öl-Wachs-Systeme. Hierbei wird der Boden zuerst geölt und anschließend gewachst. So wird der Parkettboden etwas widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, behält aber seine Atmungsfähigkeit. Wer auf eine Wachsschicht verzichten möchte, sollte seinem Boden nach dem ersten Ölen und der Trocknungszeit mindestens einen zweiten Ölauftrag gönnen.</div>
<div> </div>
</div><h4 class="wp-block-heading">Wachs: Der älteste Holzschutz</h4><p class="wp-block-paragraph">Wer seinen Parkettboden oder Dielenboden mit einer Wachsschicht, zum Beispiel Bienenwachs, behandelt, erreicht damit eine Art Zwischenlösung zwischen lackieren und ölen. Denn wie beim Lackieren bleibt eine Wachsschicht auf der Holzoberfläche zurück und wirkt dort <strong>wasser- und schmutzabweisend</strong>. Allerdings bildet es keine Sperrschicht: Der Parkett bleibt, wie beim Ölen, offenporig und behält seinen typischen Holzcharakter.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wachsen ist eine der ältesten Methoden, um Holzböden zu behandeln. Es hat das lange Zeit gängige Einreiben mit Speckschwarten abgelöst.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Die meisten Produkte sind <strong>Gemische aus Hartwachs und Öl</strong>. Dabei dringt Letzteres in die Poren ein und füllt diese auf, während sich das Hartwachs wie ein Schutzfilm auf die Oberfläche legt. Ob Sie Kaltwachs oder Warmwachs verwenden, liegt in Ihrem Ermessen. Kaltwachs wird kalt auf dem Boden aufgetragen. Warmwachs muss vor dem Auftragen auf maximal 80 Grad Celsius erwärmt werden. Das Auftragen ist etwas komplizierter als bei Kaltwachs, allerdings gilt ein solcher Schutzfilm auch als wirksamer.</p><p class="wp-block-paragraph">Etwa einmal jährlich sollte ein gewachster Boden nachbehandelt werden. Achtung, hierbei gilt: Viel hilft nicht viel. Eine zu dicke Wachsschicht macht Ihren Boden rutschig oder klebrig.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile und Nachteile haben die einzelnen Mittel?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie haben noch Schwierigkeiten, das für Ihre Dielen passende Mittel zu finden? In der folgenden Übersicht sehen Sie noch einmal die Vor- und Nachteile der einzelnen Mittel:</p><figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th> </th><th>Vorteile</th><th>Nachteile</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Lack</strong></td><td>– unkompliziert aufzutragen
<p> </p>
<p>– besonders strapazierfähig</p>
<p>– langanhaltende Schutzschicht</p>
<p>– preiswert</p>
<p>– pflegeleicht</p>
</td><td>– Holzgefühl geht verloren
<p> </p>
<p>– kein Feuchtigkeitsaustausch mehr</p>
<p>– einzelne Ausbesserungen nicht möglich</p>
</td></tr><tr><td><strong>Öl</strong></td><td>– Holz behält Haptik
<p> </p>
<p>– Feuchtigkeitsaustausch weiterhin möglich (positiv für Raumklima)</p>
<p>– einzelne Stellen lassen sich nachträglich ausbessern</p>
<p>– gesundheitlich unbedenklich</p>
</td><td>– weniger strapazierfähig
<p> </p>
<p>– Reinigung nur mit speziellen Pflegemitteln</p>
<p>– mehrmals im Jahr nachbehandeln</p>
<p>– aufwendig aufzutragen</p>
<p>– mehrere Schichten Öl oder Wachs-Finish nötig</p>
</td></tr><tr><td><strong>Wachs</strong></td><td>– Holz bleibt atmungsaktiv (positiv für Raumklima) und behält Haptik
<p> </p>
<p>– kurze Trocknungszeit</p>
<p>– einzelne Stellen lassen sich nachträglich ausbessern</p>
<p>– gesundheitlich unbedenklich</p>
</td><td>– am kompliziertesten aufzutragen
<p> </p>
<p>– hoher Pflegeaufwand</p>
<p>– mindestens einmal jährlich nachwachsen</p>
</td></tr></tbody></table></figure><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="anleitung-holzboden-versiegeln">Anleitung: Holzboden versiegeln</h2><p class="wp-block-paragraph">Beachten Sie beim Auftragen Ihres Produkts die Herstellerangaben bezüglich Trocknungszeit und verwenden Sie empfohlenes Werkzeug. Dies hat meist erheblichen Einfluss auf das Endergebnis.</p><h3 class="wp-block-heading">Wir wird ein Holzboden versiegelt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ob Sie einen Parkett versiegeln, ölen oder wachsen: Die grundlegenden Arbeitsschritte bleiben dieselben. Einer sorgfältigen Reinigung folgen das Abschleifen, die Grundierung, ein Zwischenschliff, die Versiegelung und die abschließende Politur.</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Schritt 1: Reinigen<br></strong>Säubern Sie Ihren Boden gründlich von Staub, Sand und sonstigem Schmutz.</li><li><strong>Schritt 2: Abschleifen</strong><strong><br></strong>Das Abschleifen ist nötig, um alte Versiegelungsschichten zu entfernen und um das Holz anzurauen. Nur dann können die Holzdielen Öl und Co. gut aufnehmen. Zudem können Sie beim Abschleifen von kleineren Kratzern bis zu größeren Macken sämtliche Abnutzungsspuren beseitigen.Leihen Sie sich am besten in einem Baumarkt professionelles Werkzeug, zum Beispiel einen Schwingschleifer. Arbeiten Sie sich beim Schleifpapier von grober Körnung zu feiner Körnung. Müssen Sie alte Lackschichten entfernen, starten Sie beispielsweise mit der Körnung 60 und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt zur Körnung 100 oder Körnung 120 hoch. Schleifen Sie Dielen zuerst von beiden Seiten diagonal ab, bevor Sie beim finalen Feinschliff in Maserrichtung der Bretter arbeiten. Denken Sie daran, einen Mundschutz zu tragen und den feinen Schleifstaub anschließend gründlich zu entfernen. Dafür eignen sich zum Beispiel spezielle Staubbindetücher.
<p> </p>
</li></ul><div class="wp-block-image size-large wp-image-912"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/holzboden-schleifen-1024x683.jpg" alt="Mann schleift Holzboden mit Schleifmaschine" class="wp-image-912" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/holzboden-schleifen-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/holzboden-schleifen-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/holzboden-schleifen-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/06/holzboden-schleifen.jpg 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption>© simazoran / istockphoto.com</figcaption></figure></div><li><strong>Schritt 3: Risse, Fugen und lockere Dielen reparieren</strong><br>Weist Ihr Parkett Risse oder Fugen auf oder sind einzelne Dielenbretter locker, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, diese Stellen auszubessern. Mit einer spachtelähnlichen Masse, die für die optimale Farbe oft mit Schleifstaub vermischt wird, können Sie unerwünschte Spalten füllen. Lockere Bretter sollten Sie wieder anschrauben.</li><li><strong> Schritt 4: Grundieren und Zwischenschliff (Nur beim Lackieren)</strong><br>Verwenden Sie eine spezielle Grundierung oder den mit Wasser verdünnten Lack. Verwenden Sie zum Auftragen am besten einen breiten Flachpinsel oder eine Lackrolle und arbeiten Sie sich entlang der Holzmaserung durch den Raum. Danach muss die Grundierung gut trocknen können – meist bis zu zehn Stunden. Richten Sie sich hierbei aber nach den Herstellerangaben. Sorgen Sie während der Trocknungsphase für eine gute Belüftung des Raums.Nach der Grundierung kann sich der Boden durch kleine, sich aufrichtende Partikel rau anfühlen. Keine Sorge, das ist normal. Beim anschließenden Zwischenschliff mit möglichst feinem Schleifpapier wird die Oberfläche wieder glatt.</li><li><strong>Schritt 5: Versiegelung /Imprägnierung</strong><br>Sorgen Sie für eine saubere, staubfreie Oberfläche und lackieren oder ölen Sie anschließend die jeweilige Fläche. Arbeiten Sie sich dabei wie beim Grundieren entlang der Maserung und von der entferntesten Zimmerecke zur Zimmertür. Achten Sie auch hierbei auf eine ausreichende Lüftung des Zimmers. Tragen Sie Lack am besten mit einem Flächenstreicher oder einer Nylonrolle auf. Für Öl können Sie einen Gummiabstreifer, Pinsel, Farbroller oder Leinentücher verwenden. Profis greifen meist auf Poliermaschinen zurück und massieren damit das Material ein. Lassen Sie diese erste Lack- oder Ölschicht ausreichend trocknen.</li><li><strong>Schritt 6: Finish</strong><br>Tragen Sie als Finish entweder eine weitere Lackschicht oder, falls Sie Ihren Boden geölt haben, eine Wachsschicht auf. Achten Sie dabei auf einen hauchdünnen Auftrag, es dürfen sich keine Schlieren bilden. Ansonsten kann ihr Boden rutschig werden oder zu kleben anfangen. Betreten dürfen Sie den Boden meist nach wenigen Stunden wieder, das vollständige Trocknen kann aber je nach Produkt auch mehrere Tage dauern.Ein geölter Boden sollte anschließend poliert werden. Am besten leihen Sie sich hierfür eine Poliermaschine aus dem Baumarkt.</li><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um Ihren aufwendig gesäuberten und geschliffenen Boden nicht zu verschmutzen, sollten Sie sich nur noch mit Socken oder Schuhüberziehern darin bewegen. Lassen Sie ab nun auch Getränke am besten vor der Tür stehen.</div>
<div> </div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="pflege">Pflege</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Pflege eines Parketts ist zwar speziell, aber keineswegs eine Wissenschaft. Wenn Sie einige grundlegende Dinge beachten, brauchen Sie keine Pflegefehler zu fürchten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wird ein versiegelter Holzboden gereinigt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Lackierte Holzböden sind sehr pflegeleicht. In der Regel können Sie hierbei kaum etwas falsch machen. Die meisten Reiniger und auch feuchtes Wischen sind für Lackschichten kein Problem.</p><p class="wp-block-paragraph">Etwas anspruchsvoller sind geölte und gewachste Böden. Denken Sie bei der Pflege an diese Tipps, werden Sie lange Freude an Ihrem Parkett haben:</p><ul class="wp-block-list"><li><strong>Staubsaugen</strong> Sie, je nach Bedarf, täglich bis <strong>mehrmals wöchentlich</strong> und immer, bevor Sie wischen. Sandkörner führen sonst schnell zu kleineren Kratzern in der Oberfläche. Verwenden Sie am Staubsauger eine spezielle Parkettbürste.</li><li><strong>Wischen</strong> Sie <strong>nicht allzu oft</strong> und wenn, dann nur nebelfeucht. Das bedeutet, mit gut ausgewrungenem und nur noch leicht feuchtem Lappen. Es darf kein Wasser herunter tropfen.</li><li><strong>Verwenden</strong> Sie beim Wischen nur <strong>spezielle Holzreinigungsmittel</strong>. Auf keinen Fall sollten Spülmittel oder aggressive Reiniger zum Einsatz kommen.</li><li>Besonders<strong> beanspruchte Stellen</strong>, wie den Eingangsbereich oder den Flur sollten Sie <strong>regelmäßig reinigen</strong> und nachbehandeln. Ansonsten bilden sich hier sogenannte Laufstraßen, also besonders stark abgenutzte Stellen.</li><li><strong>Geölte Böden</strong> sollten generell <strong>zwei- bis dreimal jährlich</strong> nachgeölt werden. Gewachste Böden benötigen pro Jahr eine Nachbehandlung.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Holz reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und Schmutz. Parkett- und Dielenböden sollten daher eine entsprechende Schutzschicht erhalten, ansonsten sind sie schnell unansehnlich und wirken schmuddelig. Den effektivsten und dauerhaftesten Schutz bietet eine Lackschicht. Zudem gelten lackierte Böden als besonders pflegeleicht, denn Probleme durch eindringende Feuchtigkeit gehören dann der Vergangenheit an.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings geht auch die typische Haptik des Naturprodukts verloren. Sie sehen das Holz zwar, können es jedoch nicht mehr spüren, da sich der Lack wie eine Sperrschicht aus Kunststoff dazwischen gelegt hat. Wer es natürlicher mag, der greift eher auf Öl und Wachs zurück. Während das Öl in das Holz einzieht und dort die Poren füllt, legen sich Wachse wie ein schutzbildender Film auf die Oberfläche. Der Schutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit ist hierbei zwar nicht ganz so gut, allerdings bleibt das Holz atmungsaktiv, kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und wirkt sich damit sehr vorteilhaft auf das Raumklima aus.</p><p class="wp-block-paragraph">Meist kommen Kombinationen, also Öl-Wachs-Systeme, zum Einsatz, da beide Produkte vereint viele Vorteile mit sich bringen. Allerdings sind geölte und gewachste Holzböden auch etwas aufwendiger in der Pflege und erfordern eine regelmäßige Nachbehandlung.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/holzboden-versiegeln">Holzboden versiegeln: Lack, Öl und Wachs im Vergleich</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/bambusparkett</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 13:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fußboden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=779</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bambusparkett ist edel, widerstandsfähig, feuchtigkeitsresistent und besteht aus einem äußerst umweltfreundlichen, schnell nachwachsendem Rohstoff. Mit einer Erntereife von fünf Jahren steht es Parkettklassikern aus Buchenholz (40 Jahre) oder Eichenholz (80 Jahre) gegenüber. Eine Menge Gründe, um sich den Exoten unter den Holzböden einmal genauer anzusehen. Inhaltsverzeichnis Definition Vor- und Nachteile Einsatzbereiche und Pflege Verlegearten: schwimmend [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Bambusparkett ist edel, widerstandsfähig, feuchtigkeitsresistent und besteht aus einem äußerst umweltfreundlichen, schnell nachwachsendem Rohstoff. Mit einer Erntereife von fünf Jahren steht es Parkettklassikern aus Buchenholz (40 Jahre) oder Eichenholz (80 Jahre) gegenüber. Eine Menge Gründe, um sich den Exoten unter den Holzböden einmal genauer anzusehen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#definition">Definition</a></li>
<li><a href="#vor-und-nachteile">Vor- und Nachteile</a></li>
<li><a href="#einsatzbereiche-und-pflege">Einsatzbereiche und Pflege</a></li>
<li><a href="#verlegearten-schwimmend-oder-verleimt">Verlegearten: schwimmend oder verleimt</a></li>
<li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list"><li>Bambusparkett wird aus Bambus hergestellt und ist damit eigentlich gar kein typischer Parkettboden aus Holz, sondern aus Süßgras.</li><li>Im Gegensatz zu herkömmlichen Holzböden ist Bambus sehr unempfindlich gegen Wasser und damit gut für Badezimmer und Küche geeignet. Zudem ist Bambus äußert stoß- und druckfest und dadurch deutlich robuster als Parkett aus heimischen Hölzern.</li><li>Problematisch sind dagegen zu trockene und zu warme Räume. Aufgrund dieses Nachteils kann Bambusboden nur bedingt in Wohnbereiche mit Kamin oder Fußbodenheizung eingesetzt werden.</li><li>Die Pflege gestaltet sich relativ unkompliziert.</li><li>Der Preis pro Quadratmeter liegt zwischen 25 und 90 Euro, je nach Herstellung, Aufbau und verwendeten Materialien.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" id="definition">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Parkettboden gilt als besonders edel und hochwertig. Unter die Klassiker aus Eiche, Buche oder Ahorn mischt sich mittlerweile immer öfter ein exotischer Rohstoff aus dem fernen Osten: Bambus.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist Bambusparkett?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bambusparkett ist ein <strong>Holzboden aus Bambus</strong>. Anders als die gewöhnlichen Rohstoffe für Parkett ist die Bambuspflanze aber eigentlich gar kein Holz, sondern ein Süßgras. Durch ihren hohen Anteil an Cellulose und Lignin ähnelt sie Holz in seinen Eigenschaften aber sehr stark.</p><p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich stammt Bambus aus dem asiatischen Raum, genauer gesagt aus China. Mittlerweile ist er jedoch auch auf dem afrikanischen und südamerikanischen Kontinent verbreitet. Trifft die Bambuspflanze auf optimale Wachstumsbedingungen, so können die senkrecht stehenden, hohlen Halme bis zu einen Meter pro Tag wachsen. Der für Bambusparkett oft verwendete Moso-Bambus erreicht beispielsweise insgesamt sogar eine Höhe von bis zu 30 Metern.</p><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund seiner Unverwüstlichkeit und seines guten Wachstums gilt Bambus als sehr <strong>nachhaltiger und umweltfreundlicher Rohstoff</strong> – so sehr, dass dies sogar den Import des nicht heimischen Werkstoffs rechtfertigt.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlos Bauunternehmen anfragen &amp; Angebote einholen!</button><h3 class="wp-block-heading">Wie wird Bambusparkett hergestellt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Innerhalb weniger Monate erreicht die Bambuspflanze ihre maximale Höhe. Ab dann beginnt die Verholzung der Stämme. Ungefähr fünf Jahre braucht der Bambus nun, um den gleichen Verholzungsgrad zu erreichen, den unsere heimischen Harthölzer erst nach circa 50 Jahre haben.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach dem Schneiden werden die einzelnen Bambusstämme zuerst <strong>in Längsstreifen zerteilt</strong>, anschließend<strong> gekocht</strong>, <strong>getrocknet</strong> und unter sehr hohem Druck <strong>wieder zusammengepresst</strong> oder <strong>verleimt</strong>. Abschließend werden die Bambusstücke auf die gewünschten Größen zugeschnitten und geölt, lackiert oder gewachst.</p><p class="wp-block-paragraph">Bambusparkett besteht also nicht aus einzelnen Holzstücken, sondern aus verholzten Grasfasern. Aufgrund dieser Herstellungsform ist er außergewöhnlich <strong>hart, stabil und strapazierfähig</strong> gegenüber Eichen- oder Buchenparkett. Außerdem unterscheidet sich auch die Herstellung signifikant vom herkömmlichen Parkett: Denn dabei werden die Baumstämme zuerst in einzelne Bretter zersägt, dann mehrere Monate getrocknet und abschließend in Parkett-Rohlinge zersägt.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Arten von Bambusparkett gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, welche Bambusart verwendet und wie die Pflanze verarbeitet wird, variiert der Farbton von <strong>hell- über mittelbraun bis hin zu karamellfarben</strong>. Zum einen liegt die Farbgebung am Kochen während der Herstellung – dabei verursacht der enthaltene Zucker die charakterisierende Farbe. Zum anderen können die einzelnen Bambusfasern horizontal oder vertikal zueinander verklebt werden. Letztlich nimmt auch die abschließende Versiegelung mit Öl oder Lack Einfluss auf die Optik.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Lassen Sie sich vom Hersteller Ihres Vertrauens mehrere Muster zur Auswahl zuschicken.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Abgesehen vom Erscheinungsbild gibt es auch verschiedene Parkett-Ausführungen:</p><ul class="wp-block-list"><li>Massivparkett: besteht vollständig aus stabverleimtem Bambusholz</li><li>Mehrschichtparkett: oberste Nutzschicht besteht aus Bambus, darunterliegende Trägerschicht(en) aus Sperrholz oder Hochdichter Faserplatte (HDF).</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Entscheiden Sie sich für ein mehrschichtiges Fertigparkett, sollten Sie besonderen Wert auf die Trägerschicht legen. Ist diese mangelhaft oder wird an dieser Stelle am Material gespart, kann auch die an sich robuste, obere Nutzschicht nicht mehr jeder Belastung standhalten und im schlimmsten Fall brechen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Lackiert oder geölt</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Lackierter Parkettboden ist besonders pflegeleicht und kann sowohl eine matte als auch hochglänzende Optik haben. Geölter Parkett dagegen hat eine matte Oberfläche. Ist Ihr Parkett beim Kauf noch unbehandelt, also roh, können Sie nach dem Verlegen sowohl Öl als auch Lack oder Wachs als Schutzschicht auftragen.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="vor-und-nachteile">Vor- und Nachteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Bambus ist ein nachhaltiger Rohstoff und feuchtigkeitsbeständig, reagiert aber empfindlich auf Trockenheit und hohe Temperaturen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Vorteile?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bambusparkett bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, die ihn sowohl als umweltfreundliches Material wie auch idealen Bodenbelag in Ihrem Zuhause kennzeichnen.</p><h4 class="wp-block-heading">Belastbarkeit</h4><p class="wp-block-paragraph">Böden aus der Bambuspflanze sind außergewöhnlich belastbar, hart und widerstandsfähig. Während bei herkömmlichem Eichen- oder Buchenparkett beispielsweise ein herabfallender Gegenstand für eine Delle oder Macke ausreicht, ist der Bodenbelag aus Bambusfasern so druckfest wie Beton.</p><h4 class="wp-block-heading">Feuchtigkeit</h4><p class="wp-block-paragraph">Während Wasser für gewöhnliche Holzböden Gift ist und sie aufquellen und wellen lässt, ist Bambus sehr tolerant bei Wasser. Feuchtes Wischen oder der Einsatz in Küche und Bad sind somit völlig problemlos, was bei Holzparkett undenkbar ist.</p><h4 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit</h4><p class="wp-block-paragraph">Bambus wächst extrem schnell und benötigt dafür keine chemischen Hilfsmittel. Es kann so in relativ kurzen Abständen geerntet werden, und je öfter es geschnitten wird, desto mehr Halme wachsen aus der Mutterpflanze nach. Es findet also kein Kahlschlag statt. In Zeiten schwindender Wälder stellt Bambus damit eine sinnvolle Alternative dar.</p><h4 class="wp-block-heading">Pflegeleicht</h4><p class="wp-block-paragraph">Stimmen Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur, ist Bambusparkett äußerst pflegeleicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Nachteile?</h3><p class="wp-block-paragraph">Trotz der vielen Vorteile ist Bambusparkett nicht unfehlbar. Diese Nachteile sollten Sie mit den Vorzügen abwägen, wenn Sie vor der Entscheidung eines Bodenbelags aus Bambus stehen.</p><h4 class="wp-block-heading">Raumluftfeuchtigkeit</h4><p class="wp-block-paragraph">Bambus verträgt nicht nur Feuchtigkeit, sondern benötigt sie dringend, damit Fugen und Parkettboden nicht reißen. Die Luftfeuchtigkeit sollte daher mindestens 55 Prozent betragen. In Badezimmern und Küchen ist das meist ohne großen Aufwand machbar, in anderen Zimmern muss möglicherweise ein Luftbefeuchter eingesetzt werden.</p><h4 class="wp-block-heading">Raumtemperatur</h4><p class="wp-block-paragraph">Ebenso empfindlich wie auf Trockenheit reagiert Bambus auf zu hohe Raumtemperaturen. Das Material zieht sich daraufhin zusammen, schrumpft also, und beginnt beim Betreten zu quietschen. Daher sollte die Zimmertemperatur nicht über 20 Grad steigen.</p><h4 class="wp-block-heading">Fußbodenheizung</h4><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Empfindlichkeit gegenüber Trockenheit und zu hohen Temperaturen sind Böden aus Bambus oft nicht vereinbar mit Fußbodenheizungen.</p><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="einsatzbereiche-und-pflege">Einsatzbereiche und Pflege</h2><p class="wp-block-paragraph">Bambusparkett ist der einzige Holzboden, der sich für Feuchträume wie Bad oder Küche eignet. Denn in der Regel eignen sich für diese Bereiche nur Fliesen.</p><h3 class="wp-block-heading">In welchen Bereichen eignet sich Bodenbelag aus Bambusfasern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bambusparkett ist eine besonders gute Wahl für <strong>Feuchträume wie Badezimmer oder Küche</strong>. Im Gegensatz zu normalem Parkett verträgt er Feuchtigkeit nämlich ausgesprochen gut. Spritzwasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit können ihm dadurch nichts anhaben. Allerdings ist speziell im Bad zu beachten, dass die <strong>Zimmertemperatur maximal 20 Grad</strong> Celsius betragen sollte. Dauerhaft höhere Temperaturen fügen dem Bambusboden Schäden zu, wie etwa Risse in der Oberfläche und den Fugen oder einzelne, sich aufwerfende Parkettstäbe.</p><p class="wp-block-paragraph">Da Bambus Wasser nicht nur gut verträgt, sondern auch dringend benötigt, könnte es bei einer Verlegung in trockenen Räumen wie Wohnzimmer oder Schlafzimmer problematisch werden. Die <strong>Luftfeuchtigkeit sollte nie unter 55 Prozent liegen</strong>, denn trocknet der Boden aus, beginnt er zu schrumpfen. Die Kombination aus Trockenheit und Wärme, wie es beispielsweise in Wohnräumen mit Kamin oder Fußbodenheizung meist der Fall ist, ist das schlimmstmögliche Szenario für den exotischen Bodenbelag. Ein Luftbefeuchter ist dann sinnvoll. Die gibt es mittlerweile auch in unauffälligem oder besonders edlem Design.</p><h3 class="wp-block-heading">Bambusparkett und Fußbodenheizung: Geht das?</h3><p class="wp-block-paragraph">Obwohl Trockenheit und Wärme problematisch für Bambus sind, kann er mit einer Fußbodenheizung funktionieren – allerdings nur dann, wenn Sie bestimmte Punkte dabei beachten.</p><ul class="wp-block-list"><li>Zum einen sollte es sich um eine <strong>Warmwasser-Fußbodenheizung</strong> handeln. Elektroheizungen überschreiten unter anderem meist die für Bambus zulässige, maximale Wärmeleistung (80 Watt pro Quadratmeter) und sind daher technisch gar nicht erlaubt.</li><li>Außerdem sollte der Bambusparkett keinen allzu hohen <strong>Wärmedurchlasswiderstand</strong> haben. Ansonsten bekommen Sie von Ihrer Fußbodenheizung nicht mehr allzu viel Wärme ab.</li><li>Achten Sie außerdem beim Parkettboden Ihrer Wahl darauf, dass er generell <strong>für Fußbodenheizungen geeignet</strong> ist. Das ist je nach Art und Aufbau nicht immer gegeben und kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden.</li><li>Verlegen Sie den Bambusboden nicht lose, sondern immer <strong>vollflächig verklebt</strong>. Es entstehen sonst Luftpolster unter dem nicht verklebten Parkett, wodurch die Übertragung der Wärme stark gehemmt wird. Letztlich sinkt damit die Heizleistung Ihrer Fußbodenheizung und die Heizkosten steigen.</li></ul><p class="wp-block-paragraph">Generell gilt: Bambusparkett darf nur dann auf einer Fußbodenheizung verlegt werden, wenn der <strong>Heizestrich belegreif</strong> ist, also die CM-Messung durchgeführt wurde und der <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/estrich">Estrich</a> vollständig getrocknet und abgekühlt ist. Damit sich der Bambusboden später bei Temperaturschwankungen entsprechend ausdehnen und zusammenziehen kann, müssen<strong> ausreichend Dehnungsfugen</strong> einkalkuliert werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wird Bambusparkett gepflegt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Benutzen Sie zur Pflege nur milde Reiniger ohne Farbstoffe. Die Farbe könnte sonst tief in den Fußboden eindringen und ihn dauerhaft verfärben. Wischen Sie Ihren Parkettboden nicht nass, sondern nur feucht und mit Baumwolltüchern, am besten nebelfeucht.</p><p class="wp-block-paragraph">In den ersten zwei Wochen nach dem Verlegen sollten Sie Ihr neues Parkett nur trocken mit dem Besen oder Staubsauger reinigen. Für den Staubsauger empfiehlt sich eine spezielle Parkettbürste, um Kratzer auf dem Boden zu vermeiden.</p><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie zudem auf ein passendes Raumklima für Ihren Bambusboden: Die Zimmertemperatur sollte 20 Grad Celsius nicht überschreiten, die Luftfeuchtigkeit liegt idealerweise bei mindestens 55 Prozent.</p><p class="wp-block-paragraph">Bringen Sie außerdem sogenannte Filzgleiter an den Füßen Ihrer Möbel an, um Ihren Boden vor Kratzern zu schützen – das gilt übrigens für jeden Parkettboden, ob aus Bambus oder Holz.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Lackierter beziehungsweise versiegelter Bambusparkett ist vergleichsweise pflegeleicht. Geölte Böden sollten nach dem Verlegen eine Erstpflege erhalten und ab dann regelmäßig nachgeölt werden, damit die Schutzschicht bestehen bleibt.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Benötigt Ihr Boden aufgrund starker Verschmutzung eine <strong>Grundreinigung</strong>, ist danach eine neue Schutzschicht aus Öl, Wachs oder Lack erforderlich. Möchten Sie Ihr Parkett <strong>abschleifen</strong> und neu versiegeln – beispielsweise weil die Oberfläche nach einigen Jahren Kratzer, Flecken und keinen Glanz mehr aufweist – achten Sie darauf, dass die <strong>Nutzschicht dick genug</strong> ist. Beträgt diese nur 2 Millimeter, ist in der gesamten Lebenszeit des Bodens nur ein einziges Mal Abschleifen drin.</p><h2 class="wp-block-heading" id="verlegearten-schwimmend-oder-verleimt">Verlegearten: schwimmend oder verleimt</h2><p class="wp-block-paragraph">Beachten Sie, dass der Estrich vor dem Verlegen eines Bodenbelags trocken, eben, fest und sauber sein muss. Nassestrich braucht ungefähr acht Wochen, bis er trocken genug ist.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie verlegt man Bambusparkett?</h3><p class="wp-block-paragraph">Generell können Sie Bambusparkett <strong>sowohl schwimmend</strong>, also ohne feste Verbindung zum Unterboden, <strong>als auch vollflächig verklebt</strong> verlegen. Dabei geht die lose Variante ohne Kleber besonders schnell und einfach und ist meist auch von ungeübten Laien zu schaffen. Allerdings eignet sich diese Methode nur dann, wenn Sie keine Fußbodenheizung haben. Bedenken sollten Sie auch, dass sich durch die entstehenden <strong>Luftpolster</strong> bei der losen Verlegung der <strong>Trittschall</strong> deutlich verstärkt. Das kann bei der aufwendigeren, vollflächigen Verklebung nicht passieren.</p><p class="wp-block-paragraph">Während Massivparkett immer verklebt werden muss, hat Fertigparkett meist spezielle <strong>Klicksysteme oder Nut-Feder-Verbindungen</strong>. Es kann damit wahlweise schwimmend oder verklebt verlegt werden. Beim sogenannten Klickparkett werden die einzelnen Parkettelemente lediglich ineinander eingerastet und verriegelt. Dadurch erfolgt die Montage mit Klick-System sehr schnell und unkompliziert. Parkett mit Nut und Feder ist dagegen ein Stecksystem. Jedes Parkettelement hat dabei entlang einer langen und einer kurzen Seite eine Vertiefung (Nut), an den beiden gegenüberliegenden Seiten einen Vorsprung (Feder), der genau in diese Vertiefung hineinpasst. Beim Verlegen werden Nut und Feder zweier Dielen ineinander gesteckt und mit einem speziellen Parkettkleber auf dem Untergrund verleimt. Manche Hersteller arbeiten mit einer zusätzlichen Klebestelle zwischen Nut und Feder.</p><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie mit dem Verlegen beginnen, sollten sie noch einige Vorbereitungen treffen.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorbereitungen:</h4><ol class="wp-block-list"><li>Damit sich Ihr neuer Bambusparkettboden an die Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Verlegeort anpasst, sich also akklimatisieren, kann, sollten Sie ihn dort für 48 Stunden im geschlossenen Karton und flach lagern.</li><li>Stellen Sie sicher, dass der Untergrund trocken, eben, fest, rissfrei und sauber ist. Zementestrich beispielsweise sollte eine maximale Restfeuchte von 1,8 Prozent vorweisen.</li><li>Die ideale Verlegetemperatur liegt zwischen 18 und 21 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit sollte die 55-Prozent-Marke nicht unterschreiten. Stellen Sie notfalls Luftbefeuchter auf.</li><li>Haben Sie eine Fußbodenheizung installiert, muss diese für das Verlegen ausgeschaltet werden und der Heizestrich abgekühlt sein.</li></ol><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Preis pro Quadratmeter richtet sich, genau wie bei herkömmlichem Parkett, nach Faktoren wie Herstellungsart, Aufbau oder Qualität der verwendeten Materialien.</p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet Bambusparkett?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Preise für Bambusparkett variieren stark je nach Art, Aufbau und Hersteller. So beginnen günstige Angebote bei circa <strong>25 Euro pro Quadratmeter</strong> und steigen <strong>bis zu 90 Euro. </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Vergleichsweise günstig ist meist Industrieparkett zu haben. Dieser wird aus Abfallprodukten hergestellt, die sich bei der Fertigung hochwertigen Massivparketts ergeben und besteht daher meist aus kurzen Bambuslamellen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Nicht alles, was als Parkett gekennzeichnet ist, ist auch wirklich Parkettboden. Besonders bei verdächtigen Tiefpreisen sollten Sie ganz genau hinsehen. Manchmal handelt es sich beispielsweise um einen Laminat in Holzoptik.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Im <strong>mittleren Preissegment</strong> finden Sie meist <strong>Fertigparkett</strong> aus mehreren Schichten. Dabei besteht nicht das gesamte Parkettelement aus Faserbambus, sondern nur die obere Nutzschicht. Die untere Trägerschicht ist meist aus MDF oder Sperrholz und darf auf keinen Fall zu dünn gewählt werden. Der Bambus kann sonst seine druckfeste Eigenschaft nicht entsprechend entfalten und schwere Möbel reichen aus, um Dellen oder Bruchstellen zu verursachen. Je dicker die obere Nutzschicht ausfällt, desto öfter kann der Parkett abgeschliffen werden und desto langlebiger ist der exotische Bodenbelag.</p><p class="wp-block-paragraph">Am tiefsten müssen Sie in der Regel für Massivparkett in die Tasche greifen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Vorsicht vor sehr niedrigen Preisen</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Stoßen Sie auf Angebote mit erstaunlich tiefen Preisen, überprüfen Sie die Produkte sorgfältig auf die Stärke und das Material der verwendeten Trägerschicht. Manche Hersteller sparen an dieser Stelle, indem sie minderwertiges oder zu dünnes Sperrholz verwenden. Sehen Sie sich auch genau die Kanten und Verbindungselemente an, ob diese wirklich passgenau sind. Bambusparkett unterliegt außerdem keiner bauaufsichtlichen Zulassung. Importierte Ware könnte qualitativ minderwertige Klebstoffe, Lacke oder Öle enthalten.</div>
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</div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Normalerweise ist Feuchtigkeit der Erzfeind eines jeden Parkettbodens. Damit scheidet edler Holzboden in sämtlichen Feuchträumen wie Badezimmer oder Küche als Fußbodenbelag aus. Anders verhält es sich mit Bambusparkett. Dieser besteht aus Bambusfasern und damit nicht aus Holz, sondern fest gepressten Süßgrashalmen. Diese vertragen Feuchtigkeit nicht nur gut, sondern benötigen sie sogar – ein entscheidender Vorteil gegenüber Holzböden. Mit seiner Unempfindlichkeit gegenüber Stößen und Schlägen gilt Bambus zudem als beinahe unverwüstlich. Einzig Trockenheit und zu viel Wärme machen ihm zu schaffen. In Wohnräumen mit Kamin oder Fußbodenheizung ist Bambus aufgrund dieses Nachteils nur unter bestimmten Bedingungen geeignet. Der Preis pro Quadratmeter liegt in der Regel zwischen 25 und 90 Euro.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/bambusparkett">Bambusparkett: nachhaltig, wasserresistent und druckfest</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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