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	<title>G &#8211; Baulexikon</title>
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	<description>Baulexikon von Bauunternehmen.org ✓ Wir erklären die wichtigsten Begriffe aus dem Baugewerbe ✓ Definitionen ✓ Infografiken ✓ Jetzt informieren!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 10:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[G]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Dachboden dient schon lange nicht mehr als bloßer Abstellraum. Wer sein Dachgeschoss wohnlich gestalten und mit ausreichend Tageslicht versorgen möchte, entscheidet sich oft für eine Dachgaube. Diese bietet viele Vorteile. Hier erfahren Sie zum einen mehr über ihre nützliche Funktion, zum anderen über Aufbau, Arten und Unterschiede zu anderen Dachaufbauten.Alles auf einen Blick:DefinitionEine Gaube [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Dachboden dient schon lange nicht mehr als bloßer Abstellraum. Wer sein Dachgeschoss wohnlich gestalten und mit ausreichend Tageslicht versorgen möchte, entscheidet sich oft für eine Dachgaube. Diese bietet viele Vorteile. Hier erfahren Sie zum einen mehr über ihre nützliche Funktion, zum anderen über Aufbau, Arten und Unterschiede zu anderen Dachaufbauten.</em></p><h2 class="wp-block-heading" id="question1">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Eine Gaube ist eine Art Dachfenster. Sie ragt senkrecht aus der Dachschräge heraus. Das Fenster sitzt dabei an der Stirnseite dieses Dachaufbaus.</li>



<li>Die Dachgaube erfüllt mehrere Funktionen: Belichtung, Belüftung, Hitzeschutz, Raumgewinn sowie optische Aufwertung des Daches von außen.</li>



<li>Typischerweise besteht sie aus einem Gaubendach, zwei seitlichen Gaubenwangen und dem Fenster auf der Stirnseite.</li>



<li>Dachgauben gibt es in verschiedenen Formen, von rund bis eckig. Die beliebteste Gaubenart ist die Schleppgaube mit einem geraden Dach. Die Fledermausgaube hat ein geschwungenes Dach und ist eher selten.</li>



<li>Das Zwerchhaus ist anders als die Dachgaube nahtlos mit der Außenwand des Hauses verbunden.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="question2">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Gaube ist mehr als nur ein herkömmliches Dachfenster. Sie erhebt sich aus der Dachschräge, ohne dabei eine Verbindung zur Hauswand zu haben.</p><h3 class="wp-block-heading">Gibt es einen Unterschied zwischen Gaube und Dachgaube?</h3><p class="wp-block-paragraph">Zwischen den Begriffen Gaube und Dachgaube besteht <strong>kein Unterschied</strong>. Ist die Rede von einer Gaube, ist eine Dachgaube gemeint. Gaube ist lediglich die verkürzte Bezeichnung. Daneben existiert auch die weniger gebräuchliche, aber ebenfalls korrekte Schreibweise Gaupe.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Gaube?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Dachgaube ist ein <strong>kleiner Aufbau auf einem Dach </strong>zwischen Dachfirst und Dachtraufe. Sie dient hauptsächlich dazu, Tageslicht und frische Luft in ein dunkles Dachgeschoss hereinzulassen. Die Gaube ist also eine Art Dachfenster. Während sich ein Dachliegefenster jedoch in die geneigte Dachfläche vollständig einfügt, ragt sie deutlich sichtbar nach vorne aus der Dachschräge heraus. Die Fensterfläche auf der Stirnseite einer Dachgaube ist senkrecht. Baulich ist sie unabhängig von der Außenwand, sie sitzt in den Dachsparren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="question3">Funktion und Aufbau</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Dachgaube sorgt in erster Linie für Belichtung und Belüftung in den Dachräumen, egal ob in ausgebauten Wohnräumen oder unbewohnten Dachböden. In der Regel hat sie ein Gaubendach, zwei Seitenwände und eine Fensterfläche.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Funktion hat eine Gaube?</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Belichtung: </strong>Das senkrechte, schräg zur Dachfläche platzierte Fenster garantiert einen optimalen Tageslichteinfall und damit eine natürliche Belichtung. Das Dachgeschoss wird dadurch deutlich heller.</li>



<li><strong>Hitzeschutz: </strong>Anders als bei herkömmlichen Dachfenstern treffen die Sonnenstrahlen nicht senkrecht von oben auf die Scheibe. Dies sorgt dafür, dass sich das Dachgeschoss weniger aufheizt.</li>



<li><strong>Belüftung: </strong>Größe und Position des Gaubenfensters ermöglichen eine wesentlich bessere Belüftung als kleine Dachluken.</li>



<li><strong>Raumgewinn: </strong>Die Dachneigung nimmt einem Dachgeschoss die Stehhöhe. Eine Gaube schafft hier deutlich mehr Bewegungsspielraum, da Sie die Dachkonstruktion in diesem Bereich erhöht. Dadurch können Sie stehen, wo vorher die Dachschräge war.</li>



<li><strong>Schöne Optik: </strong>Dachgauben verschönern nicht nur die Innenräume, sondern sorgen auch für ein harmonisches Gesamtbild des Hauses von außen. Denn sie lockern die Dachfläche auf. Es gibt sie in sämtlichen Arten und Ausführungen, je nach Geschmack des Bauherrn.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Wie ist eine Gaube aufgebaut?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Dachgaube besteht aus einem Gaubendach, zwei Seitenflächen, den sogenannten Gaubenwangen und einer Fläche für das Fenster.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gaubendach:</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Das Gaubendach kann unterschiedliche Formen haben – von spitzen über trapezförmige bis hin zu runden Dächern ist alles dabei. Soweit es die Statik eines Gebäudes und die Bauvorschriften zulassen, ist der Gestaltung bei der Dachform keine Grenze gesetzt.</p><ul class="wp-block-list">
<li>Die beliebte <strong>Schleppgaube </strong>hat zum Beispiel ein gerades, nach unten geneigtes Dach. Es fügt sich dadurch in die Dachneigung ein.</li>



<li>Die <strong>Giebelgaube </strong>läuft spitz nach oben zu und hat dadurch einen eigenen Giebel oberhalb des Fensters. Ihr Gauben-Dachfirst ragt waagrecht aus der Hausdachfläche nach vorne.</li>



<li>Die aufwändige <strong>Fledermausgaube </strong>dagegen hat ein rundes, geschwungenes Dach ohne sichtbare Seitenteile. Dieses legt sich in einem Guss wie ein Fledermausflügel um die Stirnseite herum.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Ein Gaubendach fügt sich in der Regel optisch in das Hauptdach ein, indem es zum Beispiel mit den gleichen Ziegeln gedeckt ist.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gaubenwangen:</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Die beiden Gaubenwangen, auch Dachbacken genannt, kommen in der Regel<strong> senkrecht </strong>aus der Dachschräge heraus, außer bei geschwungenen, dreieckigen oder trapezförmigen Modellen. Die Seitenteile der Gaube stehen senkrecht nach oben hervor. Eine Gaubenwange ist zu drei Seiten hin eingerahmt: zwischen Oberfläche des Hausdaches, dem Gaubendach und dem Fenster.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Stirnseite mit Fenster:</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Gaubenfenster </strong>liegt auf der <strong>Stirnseite </strong>der Gaube. Diese ragt senkrecht aus der Dachfläche heraus, und zwar oberhalb der Dachtraufe und unterhalb des Dachfirstes. Von oben wird die Fläche der Stirnseite von dem Gaubendach begrenzt. Die Stirnseitenwand ist in die Sparren neben dem Dachausschnitt eingesetzt und hat damit keine konstruktive Verbindung zur darunter liegenden Außenwand des Hauses.</p><p class="wp-block-paragraph">Während früher ausschließlich die Stirnseite einer Dachgaube verglast war, finden sich bei moderneren Variante auch verglaste Gaubenwangen und -dächer.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten beauftragen &amp; Projekt verwirklichen!</button></p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><h2 class="wp-block-heading" id="question4">Für jedes Dach die richtige Gaubenart</h2><p class="wp-block-paragraph">Dachgauben gibt es in sämtlichen Ausführungen und Formen – für alle baulichen und optischen Ansprüche. Die Schleppgaube ist in Deutschland am beliebtesten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Gaubenarten gibt es?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Schleppgaube</li>



<li>Flachdachgaube</li>



<li>Trapezgaube</li>



<li>Giebelgaube oder Satteldachgaube</li>



<li>Runde Gaube oder Bogendachgaube</li>



<li>Spitze Gaube oder Dreiecksgaube</li>



<li>Walmgaube</li>



<li>Fledermausgaube</li>



<li>Leseberggaube</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="question5">Gaube, Erker, Zwerchhaus – Was macht den Unterschied?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei den Begriffen Gaube, Erker oder Zwerchhaus kann schon einmal Verwirrung aufkommen. Der Unterschied besteht in der Art der baulichen Verbindung des Dachaufbaus mit dem Haus.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen Gaube und Zwerchhaus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Gaube sitzt auf dem Dach, oberhalb der Dachtraufe und hat keine Verbindung mit der Außenwand des Hauses. Ganz anders sieht das beim Zwerchhaus aus.</p><p class="wp-block-paragraph">Vom Aufbau her hat das Zwerchhaus Ähnlichkeiten mit der Dachgaube. Es ragt ebenfalls nach oben aus der Dachschräge heraus und hat ein eigenes Dach, das auf zwei senkrechten Seitenteilen sitzt. Der große <strong>Unterschied zur Dachgaube </strong>liegt in der Stirnseite des Zwerchhauses, genauer gesagt bei deren baulicher Verbindung mit dem Haus. Denn die Zwerchhaus-Stirnseite ist <strong>nahtlos mit der Außenwand des Hauses verbunden</strong>, sie ist quasi die Verlängerung davon. Die Hauswand schließt erst mit dem Giebel des Zwerchhaus-Daches ab. Anders als bei der Dachgaube befindet sich keine Dachtraufe dazwischen. Das Dach des Zwerchhauses endet noch unter dem Dachfirst des Hauses. Wie die Gaube kann es unterschiedliche Dachformen haben, zum Beispiel ein Satteldach.</p><h3 class="wp-block-heading">Gibt es einen Unterschied zum Erker?</h3><p class="wp-block-paragraph">Generell ist ein Erker kein Anbau auf dem Dach, sondern an der Fassade eines Hauses. Es gibt jedoch auch spezielle <strong>Dacherker</strong>. Diese entsprechen in ihrem Aufbau dem Zwerchhaus und unterscheiden sich gleichermaßen von der Dachgaube.</p><h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Links</h3><p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/gaubenarten" data-auto-event-observed="true">Gaubenarten im Überblick</a></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/was-ist-eine-gaube">Was ist eine Gaube?</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon">Baulexikon</a>.</p>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/lexikon/grunderwerbsteuer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 08:39:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[G]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Grunderwerbsteuer ist eine Verkehrsteuer, die beim Erwerb eines Grundstückes oder einer Immobilie anfällt. Sie basiert auf dem Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) und ist eine Ländersteuer. Je Bundesland variiert der Steuersatz und beträgt aktuell zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises.Was ist die Grunderwerbsteuer?Das Geld für das Traumhaus ist endlich gespart und dem Eigenheim steht nichts mehr im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Grunderwerbsteuer ist eine Verkehrsteuer, die beim Erwerb eines Grundstückes oder einer Immobilie anfällt. Sie basiert auf dem Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) und ist eine Ländersteuer. Je Bundesland variiert der Steuersatz und beträgt aktuell zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises.</em></p><h2 class="wp-block-heading" id="question1">Was ist die Grunderwerbsteuer?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Geld für das Traumhaus ist endlich gespart und dem Eigenheim steht nichts mehr im Weg – zumindest fast. Mit dem Begleichen des Kaufpreises ist es nicht getan, denn es kommen zusätzlich noch einige Nebenkosten auf den Käufer zu. Die Grunderwerbsteuer ist dabei eine der größten Rechnungen.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie ist eine einmalige Verkehrsteuer oder auch Rechtsverkehrsteuer, da sie im Anschluss an einen Rechtsverkehr – in der Regel einen Kaufvertrag – erfolgt. Mit diesem Rechtsverkehr ist der Erwerb eines Grundstückes, eines Hauses oder einer Eigentumswohnung innerhalb Deutschlands gemeint. Die Grundlage dieser steuerlichen Verpflichtung bildet das Grunderwerbsteuergesetz – kurz GrEStG.</p><h2 class="wp-block-heading" id="question2">Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der zu versteuernde Betrag ist vom Käufer direkt an das entsprechende Bundesland abzuführen. Hierbei können die Länder die Steuersätze individuell festlegen, weshalb diese je nach Bundesland auch unterschiedlich hoch ausfallen. Bayern und Sachsen stellen mit 3,5 % – gemessen am Kaufpreis – am wenigsten in Rechnung, während Schleswig-Holstein, Brandenburg, Thüringen, Saarland und Nordrhein-Westfalen mit 6,5 % am meisten verlangen.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine Übersicht der verschiedenen Bundesländern finden Sie hier:</p><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1" align="center">
<thead>
<tr>
<th scope="col">Bundesland</th>
<th scope="col">Steuersatz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td>5,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Bayern</td>
<td>3,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Berlin</td>
<td>6,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandenburg</td>
<td>6,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Bremen</td>
<td>5,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>4,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Hessen</td>
<td>6,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>5,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Niedersachsen</td>
<td>5,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Nordrhein-Westfalen</td>
<td>6,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Rheinland-Pfalz</td>
<td>5,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Saarland</td>
<td>6,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen</td>
<td>3,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen Anhalt</td>
<td>5,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Schleswig-Holstein</td>
<td>6,50 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Thüringen</td>
<td>6,50 %</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="question4">Warum gibt es in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Steuersätze?</h2><p class="wp-block-paragraph">Seit September 2006 können die Bundesländer selbst entscheiden, wie viel sie von Käufern verlangen. Davor forderten sie einheitlich 3,5 %. Länder wie Sachsen-Anhalt und Bayern haben ihren Gewerbesteuersatz seither nicht verändert, während Schleswig-Holstein und andere mittlerweile 6,5 % verlangen. Möchte ein Käufer vorab wissen, wie hoch der Betrag der Steuer sein wird, ist es also wichtig, einen Blick auf den aktuellen Steuersatz des Landes zu werfen. Maßgebend für die Höhe ist das Datum auf dem Kaufvertrag.</p><h2 class="wp-block-heading" id="question5">Wann fällt die Grunderwerbsteuer an?</h2><p class="wp-block-paragraph">Klassischerweise fällt die Grunderwerbsteuer an, sobald ein notarieller Kaufvertrag unterzeichnet wird. Allerdings gibt es noch weitere Fälle, bei denen die Steuer vom Finanzamt in Rechnung gestellt wird:</p><p class="wp-block-paragraph"><span style="box-sizing: inherit; color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;">•</span><span style="color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;"> </span>Grundstückstauschverträge</p><p class="wp-block-paragraph"><span style="box-sizing: inherit; color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;">•</span><span style="color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;"> </span>Schenkungen, Überlassungen</p><p class="wp-block-paragraph"><span style="box-sizing: inherit; color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;">•</span><span style="color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;"> </span>Das Meistgebot im Zwangsversteigerungsverfahren</p><p class="wp-block-paragraph"><span style="box-sizing: inherit; color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;">•</span><span style="color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;"> </span>Sonstige Rechtsvorgänge, die einen Anspruch auf Übertragung eines inländischen Grundstückes begründen</p><p class="wp-block-paragraph"><span style="box-sizing: inherit; color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;">•</span><span style="color: #1d2129; font-family: 'Open Sans'; font-size: 16px;"> </span>Grundstücksteilungen</p><h2 class="wp-block-heading" id="question6">Wann fällt die Grunderwerbsteuer NICHT an?</h2><p class="wp-block-paragraph">In bestimmten Fällen bleiben dem Erwerber die Nebenkosten erspart. Liegt der Kaufpreis unter 2.500 Euro, entfällt die Steuer. Irrtümlicherweise glauben Käufer oftmals, dass es sich bei diesem Betrag um einen Freibetrag handelt, der grundsätzlich vom Preis abgezogen und nicht versteuert werden muss. Dies ist jedoch nicht so – übersteigen die Kosten 2.500 Euro, ist die Grunderwerbsteuer für den gesamten Betrag zu leisten.<br>Handelt es sich um eine Erbschaft, Grundstücks- und Immobilienkäufe unter Verwandten ersten Grades oder zwischen Ehepartnern oder um eine Schenkung von Ehegatten, Lebenspartnern oder zwischen Eltern und Kindern, stellt das zuständige Finanzamt keine Grunderwerbsteuer in Rechnung.</p><h2 class="wp-block-heading" id="question7">Wann und von wem muss die Steuer bezahlt werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Steuer ist unmittelbar nach dem Erwerbsvorgang fällig. Sobald Käufer und Verkäufer den Vertrag unterzeichnet haben, gibt der Notar die Information an das zuständige Finanzamt weiter. Danach wird der Steuerbescheid an den neuen Eigentümer verschickt und muss binnen vier Wochen nach der Bekanntgabe beglichen werden.<br>Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass im Grunde beide – der Erwerber und der Veräußerer – Schuldner der Grunderwerbsteuer sind. Das Finanzamt richtet den Steuerbescheid an denjenigen, der im Vertrag zur Übernahme der Steuer festgesetzt wurde. Im Normalfall ist das der Erwerber.</p><p class="wp-block-paragraph">Sobald der Schuldner die Steuer beglichen hat, erteilt das Finanzamt eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung. Diesen Nachweis benötigt der Käufer, um den Erwerb im Grundbuch eintragen zu lassen und somit rechtmäßiger Besitzer zu werden.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten beauftragen &amp; Projekt verwirklichen!</button></p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><h2 class="wp-block-heading" id="question8">Kann der Käufer die Grunderwerbsteuer absetzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wurde das Haus, das Grundstück oder die Eigentumswohnung zur rein privaten Nutzung erworben, kann der Erwerber die Steuer normalerweise nicht absetzen. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Vermietet der Eigentümer die Immobilie, kann er die Grunderwerbsteuer als Kaufnebenkosten absetzen. Hierbei ist es jedoch nicht möglich, den kompletten Betrag auf einmal abzurechnen. Der Käufer muss die Grunderwerbsteuer zusammen mit dem Kaufpreis der Immobilie über die Nutzungsdauer abschreiben.</li>
</ul><ul class="wp-block-list">
<li>Nutzt der Käufer die Immobilie betrieblich, gilt die Grunderwerbsteuer als Betriebsausgabe und ist somit steuerlich absetzbar. Bei der Einkommensteuererklärung muss die Wohnfläche in privaten und betrieblichen Raum unterteilt werden. Auch hier gilt: Der Steuerzahler muss den Betrag über die Nutzungsdauer abschreiben.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/grunderwerbsteuer">Grunderwerbsteuer: Definition, Steuersätze und Fälligkeit</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon">Baulexikon</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.bauunternehmen.org/lexikon/grundsteuer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bauunternehmen.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 07:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[G]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in Deutschland ein Grundstück besitzt, muss die Grundsteuer abführen. Doch nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter können betroffen sein, denn Vermieter dürfen die Abgaben auf sie durch Nebenkosten umlegen.Was ist die Grundsteuer?Es gibt zwei Arten der Grundsteuer: Typ A und B. Der Typ A gilt für land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Art B findet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer in Deutschland ein Grundstück besitzt, muss die Grundsteuer abführen. Doch nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter können betroffen sein, denn Vermieter dürfen die Abgaben auf sie durch Nebenkosten umlegen.</em></p><h2 class="wp-block-heading" id="question1">Was ist die Grundsteuer?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei Arten der Grundsteuer: Typ A und B. Der Typ A gilt für land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Art B findet für alle anderen Grundstücke Anwendung. Auch Immobilien auf fremdem Grund sind eingeschlossen. Die Grundsteuer bezieht sich jeweils auf ein Jahr und muss vierteljährlich, bis zum 15. der Monate Februar, Mai, August und November, an die Gemeinde oder Stadt abgeführt werden. Jeder, der ein Grundstück besitzt, zahlt die Grundsteuer, egal ob bebaut oder unbebaut. Sie berechnet sich aus den folgenden Faktoren: Einheitswert, Steuermesszahl und Hebesatz der Gemeinde. </p><figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/Grundsteuer-das-sind-die-wichtigsten-Infos_o4nktl-1024x731.png" alt="Grundsteuer-Berechnung" class="wp-image-210" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/Grundsteuer-das-sind-die-wichtigsten-Infos_o4nktl-1024x731.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/Grundsteuer-das-sind-die-wichtigsten-Infos_o4nktl-300x214.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/Grundsteuer-das-sind-die-wichtigsten-Infos_o4nktl-768x549.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/Grundsteuer-das-sind-die-wichtigsten-Infos_o4nktl-1536x1097.png 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/Grundsteuer-das-sind-die-wichtigsten-Infos_o4nktl-2048x1463.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Bauunternehmen.org</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Grundsteuer A und Grundsteuer B</h3><p class="wp-block-paragraph">Der wesentliche Unterschied wurde bereits erwähnt: Die unterschiedlichen Typen der Grundsteuer richten sich nach der Art des Grundstücks. Die Art A gilt für Land- und Forstwirtschaft, der Typ B für alle anderen Arten von Grundstücken, die Privatpersonen gehören. Alle weiteren Punkte dieses Artikels beziehen sich somit auf Typ B.</p><h2 class="wp-block-heading" id="question4">Grundsteuer berechnen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Berechnung richtet sich nicht etwa nach dem Einkommen, sondern nur nach den drei Elementen Einheitswert, Steuermesszahl und Hebesatz.  </p><figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="731" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/So-berechnet-sich-die-Grundsteuer_xnp9rw-1024x731.png" alt="So berechnet man die Grundsteuer" class="wp-image-211" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/So-berechnet-sich-die-Grundsteuer_xnp9rw-1024x731.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/So-berechnet-sich-die-Grundsteuer_xnp9rw-300x214.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/So-berechnet-sich-die-Grundsteuer_xnp9rw-768x549.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/So-berechnet-sich-die-Grundsteuer_xnp9rw-1536x1097.png 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/10/So-berechnet-sich-die-Grundsteuer_xnp9rw-2048x1463.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Bauunternehmen.org</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Der Einheitswert</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Einheitswert berechnet sich entweder nach dem Ertragswertverfahren oder nach dem Sachwertverfahren. Ersteres findet vor allem bei Eigentumswohnungen und gemischt genutzten Immobilien Anwendung. Dafür verrechnet das Finanzamt die Jahresrohmiete – also das gesamte Entgeld, das Mieter am Ende des Jahres für die Nutzung des Grundstücks zahlen müssen – die ein Mieter im Jahr 1964 oder 1935 für ein ganzes Jahr zahlen musste, mit einem Multiplikator. Die Größe und Ausstattung des Hauses spielen bei diesem eine Rolle.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Sachwertverfahren kommt zum Einsatz, wenn die Rohmiete für diese Jahre nicht ermittelbar ist und addiert den Wert von Grund, Gebäude und Außenanlage. Der Wert des Gebäudes wird dabei aus den durchschnittlichen Kosten für die Herstellung zum 1. Januar 1964 beziehungsweise zum 1. Januar 1935 errechnet.</p><p class="wp-block-paragraph">In den neuen Bundesländern gilt eine Spezialregelung für Immobilien ohne Unterlagen, bei denen eine Wertermittlung nach obigen Verfahren unmöglich ist. Bei diesem Verfahren wird der Einheitswert nach der Wohn- und Nutzfläche berechnet.</p><h3 class="wp-block-heading">Grundsteuermessbetrag</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Grundsteuermessbetrag wird durch die Multiplikation von Einheitswert und Grundsteuermesszahl berechnet.</p><h3 class="wp-block-heading">Grundsteuermesszahlen in den alten Bundesländern: </h3><table>
<thead>
<tr>
<th>Grundstückstyp</th>
<th>Wert (Promille)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Einfamilienhäuser bis 38.346,89 € Einheitswert</td>
<td>2,6</td>
</tr>
<tr>
<td>darüber liegende Beträge</td>
<td>3,5</td>
</tr>
<tr>
<td>Zweifamilienhäuser</td>
<td>3,1</td>
</tr>
<tr>
<td>alle übrigen Grundstücke einschl. Wohnungseigentum, Wohnungserbbaurecht einschl. der damit belasteten Grundstücke</td>
<td>3,5</td>
</tr>
<tr>
<td>land- und forstwirtschaftliche Betriebe</td>
<td>6</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading" id="question8"> Grundsteuermesszahlen in den neuen Bundesländern:</h3><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1">
<thead>
<tr>
<th scope="col">Grundstückstyp</th>
<th style="text-align: center;" colspan="3">Gemeindegruppen (Einwohner)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td>bis 25.000 </td>
<td>über 25.000  bis 1.000.000 </td>
<td>über 1.000.000 </td>
</tr>
<tr>
<td>Altbauten ohne Einfamilienhäuser</td>
<td>10</td>
<td>10</td>
<td>10</td>
</tr>
<tr>
<td>Neubauten ohne Einfamilienhäuser</td>
<td>8</td>
<td>7</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>Einfamilienhäuser Altbauten bis 15.338,76 €</td>
<td>10</td>
<td>8</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>übersteigender Betrag</td>
<td>10</td>
<td>10</td>
<td>10</td>
</tr>
<tr>
<td>Einfamilienhäuser Neubauten<br>bis 15.338,76 €</td>
<td>8</td>
<td>6</td>
<td>5</td>
</tr>
<tr>
<td>übersteigender Betrag</td>
<td>8</td>
<td>7</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>unbebaute Grundstücke</td>
<td>10</td>
<td>10</td>
<td>10</td>
</tr>
</tbody>
</table><p class="wp-block-paragraph"> <em>*Altbau: Gebäude bis zum 31.03.1924<br>*Neubau: Gebäude nach dem 31.03.1924</em></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Den Hebesatz legt jede Kommune beziehungsweise Stadt für sich fest. Dementsprechend gibt es extreme Unterschiede bei den Prozentsätzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Der höchste Hebesatz in Deutschland liegt momentan in Nauheim vor. Er beträgt 960 Prozent.</p><p class="wp-block-paragraph">Der niedrigste Wert aller Gemeinden, in denen Grundsteuer zu entrichten ist, findet sich in Christinenthal mit 45 Prozent.</p><h3 class="wp-block-heading">Die fünf höchsten Hebesätze haben die folgenden Gemeinden vorzuweisen:</h3><p class="wp-block-paragraph">– Nauheim: 960 %</p><p class="wp-block-paragraph">– Dierfeld: 900 %</p><p class="wp-block-paragraph">– Bergneustadt: 876 %</p><p class="wp-block-paragraph">– Nideggen: 850 %</p><p class="wp-block-paragraph">– Overath: 850 %</p><h3 class="wp-block-heading">In der folgenden Tabelle finden Sie zudem die Hebesätze der Landeshauptstädte: </h3><table border="1" cellspacing="1" cellpadding="1">
<thead>
<tr>
<th scope="col">Stadt</th>
<th scope="col">Bundesland</th>
<th scope="col">Hebesatz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Berlin</strong></td>
<td>Stadtstaat Berlin</td>
<td>810%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bremen</strong></td>
<td>Stadtstaat Bremen</td>
<td>695%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Dresden</strong></td>
<td>Sachsen</td>
<td>635%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Schwerin</strong></td>
<td>Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>630%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hannover</strong></td>
<td>Niedersachsen</td>
<td>600%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfurt</strong></td>
<td>Thüringen</td>
<td>550%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hamburg</strong></td>
<td>Stadtstaat Hamburg</td>
<td>540%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>München</strong></td>
<td>Bayern</td>
<td>535%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stuttgart</strong></td>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td>520%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kiel</strong></td>
<td>Schleswig-Holstein</td>
<td>500%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Magdeburg</strong></td>
<td>Sachsen-Anhalt</td>
<td>495%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Potsdam</strong></td>
<td>Brandenburg</td>
<td>493%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wiesbaden</strong></td>
<td>Hessen</td>
<td>492%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Mainz</strong></td>
<td>Rheinland-Pfalz</td>
<td>480%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Saarbrücken</strong></td>
<td>Saarland</td>
<td>460%</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Düsseldorf</strong></td>
<td>Nordrhein-Westfalen</td>
<td>440%</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="question11">Rechenbeispiel: Grundsteuer in Bayern</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Grundsteuer in Bayern berechnet sich nach exakt den gleichen Prinzipien, die bereits beschrieben wurden.</p><p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: Zunächst wird der Einheitswert mit der Grundsteuermesszahl multipliziert, woraus sich der Steuermessbetrag ergibt. Dieser wird daraufhin mit dem Hebesatz multipliziert. Das Ergebnis daraus ist die Jahresgrundsteuer.</p><p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Beispiel München</strong>soll den Vorgang verdeutlichen.</p><p class="wp-block-paragraph">– In der bayerischen Landeshauptstadt beträgt der Einheitswert 50.000 Euro und die Messzahl 3,5 Promille.</p><p class="wp-block-paragraph">– Multipliziert man Einheitswert und Messzahl, so ergibt sich ein Grundsteuermessbetrag von 175,00 Euro.</p><p class="wp-block-paragraph">– Der Hebesatz in Bayern beträgt 535 %.</p><p class="wp-block-paragraph">– Grundsteuermessbetrag mal Hebesatz ergeben somit eine Jahresgrundsteuer von 936,25 Euro für den Typ B.</p><h2 class="wp-block-heading" id="question12">Steuerbefreiung: Welche Objekte sind von der Grundsteuer befreit?</h2><p class="wp-block-paragraph">Von der Grundsteuer befreit werden Objekte nur in seltenen Fällen. Wenn Vereine sie beispielsweise für gemeinnützige Zwecke ausweisen und es sich gleichzeitig nicht um Wohnraum handelt. Auch Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen, können befreit werden. Wenn der Vermieter enorme Mietausfälle vorweisen kann, die er nicht selbst verschuldet hat, so kann ein Teil der Grundsteuer erlassen werden. Handelt es sich beispielsweise um 50 % Mietausfall, so ist es möglich, dass 25 % der Grundsteuer erlassen werden.</p><h2 class="wp-block-heading" id="question13">Kann man die Grundsteuer auf Mieter umlegen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Definitiv! Ist im Mietvertrag festgelegt, dass der Mieter die Nebenkosten tragen muss, kann der Vermieter in der Nebenkostenabrechnung die Grundsteuer als Posten vermerken. Der Grund: Sie zählt gemäß § 2 Nr. 1 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) zu den umlagefähigen Nebenkosten. Ohne die entsprechende Regelung im Mietvertrag muss der Mieter die Kosten jedoch nicht tragen.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten beauftragen &amp; Projekt verwirklichen!</button></p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><h2 class="wp-block-heading" id="question14">Grundsteuerreform und Kritik: Ist die Grundsteuer verfassungswidrig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass die Bemessung der Grundsteuer für Immobilien verfassungswidrig ist. Sie führe zu „gravierenden Ungleichbehandlungen“ der Besitzer von Immobilien. Bis 2019 steht der Gesetzgeber deshalb in der Pflicht, eine neue Regelung zu verabschieden. Sollte diese nicht eingeführt werden, dürfen die Kommunen die jetzigen Regelungen nicht mehr anwenden.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/grundsteuer">Grundsteuer: Definition, Typen und Berechnung</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon">Baulexikon</a>.</p>
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