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	<title>Hausbau &#8211; Tipps &amp; Ratgeber rund ums Bauen &amp; Sanieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[DigitaleSeiten Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 08:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bauphase eines Eigenheims ist nicht nur eine Zeit intensiver Planung und Arbeiten, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Belastungen langfristig zu reduzieren. Einer der entscheidenden Faktoren ist hierbei die Wahl des richtigen Stromtarifs. Durch eine kluge Tarifwahl können Haushalte nämlich bereits von Beginn an signifikant sparen. Welche Rolle spielen Stromtarife schon während der Bauphase? Bereits in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Bauphase eines Eigenheims ist nicht nur eine Zeit intensiver Planung und Arbeiten, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Belastungen langfristig zu reduzieren. Einer der entscheidenden Faktoren ist hierbei die Wahl des richtigen Stromtarifs. Durch eine kluge Tarifwahl können Haushalte nämlich bereits von Beginn an signifikant sparen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Stromtarife schon während der Bauphase? </h2><p class="wp-block-paragraph">Bereits in der Bauphase können Bauherren durch den richtigen Stromtarif erhebliche Kosten sparen. Baustellen sind oft auf eine kontinuierliche Energieversorgung angewiesen, sei es für Elektrowerkzeuge oder die Beleuchtung. Ein spezieller Baustromtarif, der sich durch günstigere Konditionen auszeichnet, kann hier zur Kostenreduktion beitragen. Zudem gibt es Anbieter wie NEW Energie, die <a href="https://www.new-energie.de/strom/stromtarife" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>günstige Stromtarife</strong></a> mit Preisgarantie anbieten. Somit kann man vermeiden, später unnötig viel für Energie zu zahlen. </p><p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind Bauherren gut beraten, den späteren Stromverbrauch des Hauses bereits bei der Planung zu berücksichtigen. Modernste Technologien, wie Photovoltaik und Energiespeicher, können nahtlos in den Bau integriert werden und dadurch langfristig erhebliche Einsparungen ermöglichen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie helfen bauliche Maßnahmen, Stromkosten zu reduzieren? </h2><p class="wp-block-paragraph">Bauliche Maßnahmen sind ein wesentlicher Hebel zur Reduktion der Energiekosten. Einer der zentralen Aspekte ist die Energieeffizienz des Gebäudes. Durch den Einbau von hochwertigen Dämmmaterialien, energieeffizienten Fenstern und Türen sowie einer effizienten Heizanlage kann der Energieverbrauch erheblich minimiert werden. Auch eine gut geplante Gebäudelüftung trägt dazu bei, den Energiebedarf zu senken, indem sie einen ständigen Luftaustausch gewährleistet und gleichzeitig Wärmeverluste verhindert. </p><p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz moderner Technologien spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle. Solarpaneele auf dem Dach, moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen und ein durchdachtes Beleuchtungskonzept mit LED-Lampen sind nur einige Beispiele dafür, wie man die Stromkosten dauerhaft senken kann. <a href="https://celler-presse.de/2024/01/10/landkreis-spart-mit-pv-anlagen-kapazitaet-soll-im-laufenden-jahr-auf-192-millionen-kilowattstunden-steigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Der Landkreis Celle spart mit PV-Anlagen schon ordentlich Strom</strong></a>. Intelligente Haussteuerungssysteme, die den Stromverbrauch automatisch optimieren, sorgen dafür, dass Energie nur dann verbraucht wird, wenn sie tatsächlich benötigt wird. </p><p class="wp-block-paragraph">Kurz zusammengefasst: </p><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th><strong>Thema</strong></th><th><strong>Beschreibung</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Hochwertige Dämmung</strong></td><td>Vermeidung von Wärmeverlusten durch gut isolierte Wände, Dächer und Böden.</td></tr><tr><td><strong>Energieeffiziente Fenster und Türen</strong></td><td>Einsatz von Triple-Verglasung und gut isolierten Rahmen zur Minimierung des Energieverlusts.</td></tr><tr><td><strong>Moderne Heizsysteme</strong></td><td>Integration von Wärmepumpen oder Pelletöfen zur effizienten Wärmegewinnung.</td></tr><tr><td><strong>Solarenergieanlagen</strong></td><td>Installation von Photovoltaik-Paneelen auf dem Dach zur Gewinnung von Eigenstrom.</td></tr><tr><td><strong>Energiespeicher</strong></td><td>Nutzung von Batteriespeichern zur Speicherung überschüssiger Solarenergie für den späteren Gebrauch.</td></tr><tr><td><strong>Effiziente Beleuchtung</strong></td><td>Einsatz von LED-Lampen statt herkömmlicher Glühbirnen zur Reduktion des Stromverbrauchs.</td></tr><tr><td><strong>Intelligente Haussteuerungssysteme</strong></td><td>Automatische Regulierung von Heizung, Beleuchtung und Stromnutzung durch Smart-Home-Technologien.</td></tr><tr><td><strong>Optimierte Gebäudelüftung</strong></td><td>Einsatz von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zur Minimierung des Energieverbrauchs bei der Belüftung.</td></tr><tr><td><strong>Geräte mit hoher Energieeffizienz</strong></td><td>Verwendung von Haushaltsgeräten mit hoher Energieeffizienzklasse (A++ oder A+++).</td></tr><tr><td><strong>Grüne Dächer und Fassaden</strong></td><td>Begrünung von Dächern und Außenwänden zur Verbesserung der Wärmedämmung.</td></tr><tr><td><strong>Solarthermieanlagen</strong></td><td>Installation von Solarkollektoren zur Unterstützung der Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.</td></tr></tbody></table></figure><p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur direkten Senkung der Stromkosten bei, sondern erhöhen auch den Wert und die Nachhaltigkeit des Eigenheims. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Kriterien sind entscheidend bei der Tarifwahl fürs Eigenheim? </h2><p class="wp-block-paragraph">Bei der Tarifwahl für das Eigenheim sind mehrere Kriterien zu beachten, die sich auf die langfristigen Stromkosten auswirken können. Zunächst ist der Grundpreis eines Tarifs ein wichtiger Faktor, da er die fixen monatlichen Kosten bestimmt. Ein weiterer entscheidender Punkt ist der Arbeitspreis, der die Kosten pro verbrauchter Kilowattstunde angibt. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter und Tarife ist unverzichtbar, um das beste Angebot zu finden. Dabei spielen auch die Vertragslaufzeiten eine Rolle: Kurzfristige Verträge bieten Flexibilität, während langfristige oft mit Preisgarantien verbunden sind, die vor steigenden Strompreisen schützen. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Herkunft des Stroms. Ökostromtarife können nicht nur zur Reduktion der Stromkosten beitragen, sondern auch einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Hier lohnt es sich, auf Zertifikate und Gütesiegel zu achten, die die Herkunft und Nachhaltigkeit des Stroms bestätigen. </p><p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich bieten einige Anbieter Tarife an, die auf die Nutzung von intelligenten Zählern (Smart Meter) abgestimmt sind. Diese ermöglichen eine genaue Überwachung des Stromverbrauchs und bieten oft die Möglichkeit, zu Zeiten niedriger Stromnachfrage von günstigeren Tarifen zu profitieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Baufirma finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Schon in der Bauphase kann man ordentlich sparen </h2><p class="wp-block-paragraph">Die richtige Wahl des Stromtarifs und die Umsetzung <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/energieeffiziente-sanierung" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>energieeffizienter baulicher Maßnahmen</strong></a> können Bauherren dabei helfen, die Energiekosten ihres neuen Eigenheims signifikant zu senken. Bereits in der Bauphase kann man durch gezielte Maßnahmen und eine kluge Tarifwahl die finanzielle Belastung reduzieren und langfristig von geringeren Stromkosten profitieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit: Mit smarter Planung zu dauerhaft niedrigen Energiekosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Bereits in der Bauphase können Bauherren durch die Wahl günstiger Stromtarife und energieeffiziente Maßnahmen wie Dämmung, Solaranlagen oder moderne Heizsysteme die Energiekosten deutlich senken. Intelligente Haussteuerung und der Einsatz energieeffizienter Geräte steigern die Einsparpotenziale zusätzlich. Eine kluge Planung schafft ein nachhaltiges Zuhause und sorgt langfristig für niedrige Stromkosten.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/richtigen-stromtarifen-sparen">Wie Bauherren mit den richtigen Stromtarifen sparen können</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<dc:creator><![CDATA[DigitaleSeiten Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 11:11:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bau eines Mehrfamilienhauses ist ein überaus anspruchsvolles Vorhaben, das eine sorgfältige Planung erfordert: Wer diesen Weg einschlagen möchte, sollte sich bereits im Vorfeld über die grundlegenden Schritte informieren. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Phasen, die Sie berücksichtigen sollten, um den Traum vom eigenen Mehrfamilienhaus in die Realität umzusetzen – [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Bau eines Mehrfamilienhauses ist ein überaus anspruchsvolles Vorhaben, das eine sorgfältige Planung erfordert: Wer diesen Weg einschlagen möchte, sollte sich bereits im Vorfeld über die grundlegenden Schritte informieren. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Phasen, die Sie berücksichtigen sollten, um den Traum vom eigenen Mehrfamilienhaus in die Realität umzusetzen – sei es für die eigene Familie, zur Altersvorsorge oder in der Rolle des Investors.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">1. Die Entscheidung für ein Mehrfamilienhaus</h2><p class="wp-block-paragraph">Viele fangen schon an zu planen, obwohl die Entscheidung selbst gar nicht solide fundamentiert ist: Bevor es an die konkrete Planung geht, sollten Bauherren zunächst genau abwägen, warum sie eigentlich ein <a href="https://www.fingerhaus.de/mehrfamilienhaus" target="_blank" rel="noopener" title="">Mehrfamilienhaus bauen möchten</a>. Hier spielen nicht nur finanzielle Überlegungen eine Rolle, sondern auch die Frage, wie das Haus später genutzt werden soll. Soll es vermietet oder ausschließlich von der eigenen Familie bewohnt werden? Oder handelt es sich um eine Investition, die langfristig ein passives Einkommen generieren soll? Wichtig ist in jedem Fall eine genaue Vorstellung von der späteren Nutzung, denn sie hat Einfluss auf nahezu jeden baulichen Aspekt, angefangen von der Größe des Hauses und der Wohneinheiten sowie deren Anzahl, über den Standort bis hin zum <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/innenausbau" target="_blank" rel="noopener" title="">Innenausbau</a> wie dem Bodenbelag, der Stellplatzkonfiguration oder der Gartenplanung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">2. Grundstückssuche und Bauvoranfrage</h2><p class="wp-block-paragraph">Ohne Grund kein Haus: Auf der Suche nach einem Grundstück spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern auch die Lage und die Infrastruktur. In vielen Fällen lohnt es sich hier, einen lokalen(!) Experten zu Rate zu ziehen, um sicherzustellen, dass das Grundstück den Anforderungen eines Mehrfamilienhauses gerecht wird. Auch die Befragung von Nachbarn ist hilfreich – ideal sind natürlich eigene Ortskenntnisse. Eine Bauvoranfrage dient dazu, frühzeitig abzuklären, ob der geplante Bau an dieser Stelle überhaupt möglich ist und ob es baurechtliche Einschränkungen gibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">3. Planung und Finanzierung</h2><p class="wp-block-paragraph">Sind Grundstück und Genehmigungen geklärt, beginnt im Grunde erst die eigentliche Planung. Hier werden Aspekte wie die Anzahl der Wohnungen, die Raumaufteilung, die Energieversorgung und die Ausstattung festgelegt. Die Finanzierung eines solchen Bauprojekts stellt für viele eine Herausforderung dar. Daher ist es unerlässlich, frühzeitig mit der Bank oder einem Finanzberater die Möglichkeiten der Baufinanzierung zu besprechen. Neben dem Eigenkapital spielen hier auch Fördermöglichkeiten eine Rolle, wie beispielsweise KfW-Darlehen, die speziell für energieeffizientes Bauen vergeben werden. Teilweise gibt es auch Unterstützung vom Land oder sogar regionalen Support sowie finanzielle Anreize der Gemeinde – so beispielsweise das <a href="https://www.stmb.bayern.de/buw/bauthemen/gebaeudeundenergie/foerderprogramme/bayfholz/index.php" target="_blank" rel="noopener" title="">Bayrische Holzbauförderprogramm</a>, welches für Mehrfamilienhäuser mit mehr als 3 Wohneinheiten, &gt;300 m² Grundfläche und entsprechend hohem Holzanteil in Frage kommen könnte.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">4. Der Bauantrag und die Genehmigungen</h2><p class="wp-block-paragraph">Sobald die Planung abgeschlossen und die Finanzierung gesichert ist, geht es an den Bauantrag. <strong>Dieser Schritt erfordert Geduld</strong>, da die Genehmigungsverfahren je nach Bundesland und Gemeinde unterschiedlich lang dauern können – eine Dauer von mehreren Monaten bis über ein Jahr ist hier keine Seltenheit.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">5. Auswahl des Bauunternehmens und der Fachkräfte</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Schritt beim Bau eines Mehrfamilienhauses ist die Wahl eines passenden Bauunternehmens und der Fachkräfte. Hierbei geht es nicht nur um die Kosten, sondern auch um die Zuverlässigkeit, Erfahrung und Expertise der jeweiligen Firma – Mehrfamilienhäuser sind schließlich eine Besonderheit: Ein Bauvorhaben dieser Größe erfordert ein Team aus Architekten, Ingenieuren, Elektrikern, Installateuren und vielen weiteren Fachleuten. Daher ist es ratsam, sich im Vorfeld ausführlich über potenzielle Baufirmen zu informieren und Angebote einzuholen. Erfahrungsberichte und Empfehlungen von Freunden, Kollegen oder auch Online können bei der Entscheidung helfen. Achten Sie auch darauf, dass das Bauunternehmen mit ähnlichen Projekten vertraut ist, das ist immer ein gutes Zeichen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">6. Der Bauvertrag</h2><p class="wp-block-paragraph">Nach der Genehmigung des Bauantrags steht der Abschluss des Bauvertrags an. Dieser Schritt sollte nicht unterschätzt werden, denn der Bauvertrag regelt alle wichtigen rechtlichen und finanziellen Aspekte des Bauvorhabens. Hier sollten sämtliche Leistungen des Bauunternehmens detailliert festgehalten werden, von der Bauausführung über die Materialien bis hin zu den Zahlungsmodalitäten. Achten Sie darauf, dass auch Regelungen für unvorhergesehene Kostensteigerungen, Bauverzögerungen und Gewährleistungsansprüche enthalten sind und <strong>ziehen Sie auf jeden Fall juristische Unterstützung</strong> hinzu. Danach steht einem Bau nichts mehr im Wege!</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">7. Rohbau und Ausbau</h2><p class="wp-block-paragraph">Die tatsächlichen ersten Schritte des Baus eines Mehrfamilienhauses beginnen hier endlich: Die Baugrube wird ausgehoben und das Fundament gegossen ist, es folgt der Aufbau der Wände und Decken. Der Rohbau ist eine der sichtbarsten Phasen im Bauprozess, der in der Regel auch sehr schnell vorangeht, insbesondere beim Fertighausbau. Sobald der Rohbau steht, folgt der Innenausbau. Das Schlusslicht im Bauprozess bildet in der Regel die Gestaltung der Außenanlagen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">9. Kontrolle und Abnahme des Bauprojekts</h2><p class="wp-block-paragraph">Bevor das Mehrfamilienhaus in die Nutzung übergehen kann, ist eine umfassende Kontrolle und Abnahme des Bauprojekts notwendig. In dieser Phase wird das gesamte Gebäude von Fachleuten überprüft, um sicherzustellen, dass alle Arbeiten gemäß den vertraglichen Vereinbarungen und den geltenden Bauvorschriften durchgeführt wurden. Mängel, die bei der Abnahme festgestellt werden, müssen vom Bauunternehmen auf dessen Kosten behoben werden. Deshalb ist es wichtig, die Abnahme sorgfältig und detailliert durchzuführen und alle festgestellten Mängel zu dokumentieren. Nach der baulichen Abnahme sollten Sie auch alle Installationen und Systeme testen. Funktionieren die Heizungsanlage, die elektrische Verkabelung und die Sanitärinstallationen einwandfrei? Laufen die Wasserleitungen ohne Probleme? Werden alle Räume ausreichend beheizt und belüftet? Solche Überprüfungen sind essenziell, um spätere teure Reparaturen zu vermeiden. Idealerweise ziehen Sie bei der Abnahme auch einen externen Gutachter hinzu, der das Projekt neutral bewertet und auf eventuelle Schwachstellen hinweist.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Baufirma finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">10. Vermietung oder Eigennutzung? – Die letzten Schritte</h2><p class="wp-block-paragraph">Sobald das Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen ist, steht die Entscheidung an, wie das Gebäude genutzt werden soll. Falls Sie das Mehrfamilienhaus vermieten möchten, beginnt nun die Suche nach geeigneten Mietern. Hierbei sollten Sie klare Mietverträge aufsetzen und sich über Ihre Rechte und Pflichten als Vermieter im Klaren sein.</p><p class="wp-block-paragraph">Es kann auch sinnvoll sein, einen professionellen Verwalter einzusetzen, der sich um die Vermietung und die Betreuung der Mieter kümmert – besonders wenn Sie als Vermieter beispielsweise im Ausland wohnen oder arbeiten. Für Eigentümer, die das Gebäude hingegen selbst nutzen möchten, steht wiederum direkt der Einzug an. Planen Sie genügend Zeit für den Umzug und die Einrichtung ein.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/mehrfamilienhaus-bauen-was-sind-die-ersten-schritte">Mehrfamilienhaus bauen – Was sind die ersten Schritte?</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/erdarbeiten-beim-hausbau</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 09:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den ersten Schritten beim Bau Ihres Traumhauses sind die damit verbundenen Erdarbeiten, die sorgfältig und gemäß der geltenden Richtlinien umgesetzt werden müssen. Wie die Erdarbeiten ablaufen, was sie umfassen und welche Kosten Sie diesbezüglich einplanen sollten, darauf gehen wir in diesem Ratgeber ein. Inhaltsverzeichnis Definition Ablauf Kosten Fazit Alles auf einen Blick:DefinitionUnter dem Begriff [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Zu den ersten Schritten beim Bau Ihres Traumhauses sind die damit verbundenen Erdarbeiten, die sorgfältig und gemäß der geltenden Richtlinien umgesetzt werden müssen. Wie die Erdarbeiten ablaufen, was sie umfassen und welche Kosten Sie diesbezüglich einplanen sollten, darauf gehen wir in diesem Ratgeber ein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#definition">Definition</a></li>
    <li><a href="#ablauf">Ablauf</a></li>
    <li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Bevor es mit dem eigentlichen Hausbau losgeht, muss zunächst ein Bodengutachten durchgeführt werden. Die Erdarbeiten sind die Arbeiten, bei denen der Boden abgetragen beziehungsweise speziell für den Baubeginn vorbereitet wird.</li>



<li>Sie als Bauherr können beim Hausbau die Erdarbeiten auch selber durchführen. Die Beauftragung einer Fachfirma ist nicht zwingend notwendig.</li>



<li>Wenn Sie die Erdarbeiten selbst durchführen möchten, können Sie einen kleinen Bagger mieten. Dann ist die Erde schnell ausgehoben.</li>



<li>Im Anschluss an die Erdarbeiten wird die Bodenplatte des Hauses gegossen.</li>



<li>Zu den Erdarbeiten gehören beispielsweise das Ausheben der Baugrube sowie das Entfernen des Mutterbodens – also die Entsorgung.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="definition">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Unter dem Begriff Erdarbeiten werden alle Arbeiten auf dem Baugrundstück zusammengefasst, die notwendig sind, um später das Haus auf dem gewünschten Grundstück errichten zu können und die dafür notwendige Bodenplatte anzubringen. Wie umfangreich diese Arbeiten letztendlich ausfallen und wie teuer sie sind, richtet sich unter anderem nach der Grundfläche des Hauses, nach der Bodenbeschaffenheit und auch danach, ob Sie einen Keller bauen lassen möchten oder nicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Was gehört zu den Erdarbeiten?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Entfernen des Mutterbodens</li>



<li>Ausheben der Baugrube</li>



<li>Erzeugung eines belastbaren Untergrunds</li>



<li>Einbau der Frostschürze</li>



<li>Einebnen des Grundstücks</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Diese Aushubarbeiten können entweder durch die <strong>Tiefbau Baufirma</strong> oder vom Bauherrn selbst umgesetzt werden. Damit lässt sich einiges an Geld sparen. Es gibt jedoch noch einige weitere Aufgaben, die häufig durch das Erdbauunternehmen durchgeführt werden, obwohl sie nicht direkt mit den Erdarbeiten in Zusammenhang stehen. Hierzu gehören beispielsweise die <strong>Einrichtung der Baustelle</strong> und die <strong>Vorbereitung des Grundstücks</strong>. Das Erdbauunternehmen wird oft mit diesen Aufgaben betraut, da es ohnehin das erste Gewerk ist, das sich auf dem Grundstück aufhält.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Unser Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie die Erdarbeiten in Eigenleistung durchführen möchten, um Kosten zu sparen, bietet das Mieten eines Minibaggers eine preisgünstige und schnelle Möglichkeit. So ist das Erdreich schnell ausgehoben.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Bodenklassen gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Bodenklassen geben die verschiedenen Qualitäten des Untergrundes wieder. Sie sind in der DIN 18300 (IBOKLA 50) geregelt:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bodenklasse 1<br></strong>Oberboden</li>



<li><strong>Bodenklasse 2<br></strong>Fließende Bodenart</li>



<li><strong>Bodenklasse 3<br></strong>Leicht lösbare Bodenart</li>



<li><strong>Bodenklasse 4<br></strong>Mittelschwer lösbarer Boden</li>



<li><strong>Bodenklasse 5<br></strong>Schwer lösbare Bodenart</li>



<li><strong>Bodenklasse 6<br></strong>Leicht lösbarer Fels (bzw. eine vergleichbare Bodenart) </li>



<li><strong>Bodenklasse 7<br></strong>Schwer lösbarer Felsboden</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="ablauf">Ablauf</h2><p class="wp-block-paragraph">Bevor die Erdbauarbeiten beim Hausbau starten, muss ein Bodengutachten erstellt werden, das wiedergibt, welche Art von Boden sich auf dem Grundstück befindet. Wir beschreiben Ihnen im Folgenden die weiteren Schritte, die im Rahmen der Arbeiten notwendig sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Bodengutachten ist Pflicht!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Seit 2008 ist ein Bodengutachten Pflicht in Deutschland. Lassen Sie es am besten vor dem Kauf des Grundstücks durchführen. So sind Sie bei einem Neubau vor unliebsamen Überraschungen wie einem belasteten Boden gefeit. Denn befinden sich im Boden Stoffe, die gesundheitsgefährdend sind, ist eine Bodensanierung notwendig. Und das Entsorgen gefährlicher Stoffe kann einiges an zusätzlichen Kosten verursachen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Konkrete Schritte</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Entfernen des Mutterbodens<br></strong>Würde das Haus auf einer Schicht Mutterboden errichtet, könnte dies die Statik erheblich beeinträchtigen, denn Mutterboden ist nicht geeignet, um eine solche Last zu tragen. Deshalb ist ein Aushub von circa 20 bis 30 Zentimeter Mutterboden notwendig.<br></li>



<li><strong>Ausheben der Baugrube und Verfüllen<br></strong>Möchten die Bauherren einen Keller, dann ist das Ausheben einer Baugrube unbedingt notwendig. Sobald der Keller gebaut ist, wird das Erdbauunternehmen Verfüll-Arbeiten durchführen. Dabei werden Maßnahmen gegen den Absetzungsprozess unternommen.<br></li>



<li><strong>Untergrund aufbereiten<br></strong>Es gibt diverse Bodenarten, die sich nicht für den Hausbau eignen. Hierzu gehören beispielsweise Sand- oder Felsenböden. Um zu wissen, welche Bodenart auf dem Grundstück vorhanden ist, wird zunächst ein Bodengutachter beauftragt. Dieser entscheidet, ob der vorhandene Boden problemlos verwendet werden kann oder ob er möglicherweise aufbereitet muss. Ist eine Aufarbeitung notwendig, kümmert sich das Erdbauunternehmen auch hierum.<br></li>



<li><strong>Aufstellen des Schnurgerüsts<br></strong>Auch um das Aufstellen des Schnurgerüsts, das wichtig ist, um die Bodenplatte an der gewünschten Stelle zu gießen, kümmert sich der Tiefbauer.<br></li>



<li><strong>Installation der Frostschürze<br></strong>Ebenfalls zu den Erdarbeiten beim Hausbau gehört die Installation der Frostschürze, die unterhalb der Bodenplatte eingebaut wird.<br></li>



<li><strong>Verlegen von Hausanschlüssen<br></strong>Im Haus und auf dem Grundstück werden verschiedene Leitungen – beispielsweise für Wasser, Abwasser und Strom – benötigt. Auch diese werden im Rahmen der Bodenarbeiten verlegt.<br></li>



<li><strong>Einebnen des Grundstücks<br></strong>Wurden alle oben aufgeführten Aufgaben erledigt, muss im letzten Stück das Grundstück eingeebnet werden. Sozusagen als Vorbereitung für die Gartengestaltung. Das planierte Grundstück sollte ein leichtes Gefälle vom Haus weg haben, damit kein Niederschlagswasser in Hausrichtung läuft.</li>
</ul><div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was kommt nach den Erdarbeiten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nach dem Kauf wird das Erdreich abgetragen und entsprechend deponiert. Wird zum Verfüllen noch Boden benötigt, kann dieser auf dem Grundstück gelagert werden. Andernfalls wird der Erdaushub in der Regel zu einer <strong>Deponie </strong>gebracht und dort entsprechend weiterverarbeitet oder entsorgt. Nachdem der Aushub entfernt und die entsprechende Baugrube geschaffen wurde, fangen die eigentlichen Arbeiten am Haus an, und zwar entweder mit dem Bau des Kellers oder mit dem Gießen der Bodenplatte oder der Fundamente. Die Erdarbeiten sind also absolut erforderlich. Allerdings können sich Bauherren einiges sparen, wenn Sie zumindest beim Erdaushub mithilfe eines kleinen Baggers selbst Hand anlegen. <strong>Eigenleistung </strong>kann sich hier auszahlen und die Baunebenkosten senken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten Erdarbeiten</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Erdarbeiten beim Hausbau sind ein entscheidender Kostenfaktor und deshalb nicht zu unterschätzen. Bereits für ein kleines Einfamilienhaus können sie zwischen 20.000 bis 30.000 Euro betragen. Bei einem Haus mit Keller können es auch schnell 80.000 Euro werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Faktoren entscheiden über die Kosten für den Erdaushub?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wie hoch die Kosten für die Erdarbeiten im Einzelnen sind, richtet sich nach verschiedenen Faktoren. So spielen beispielsweise die zu bearbeitende Fläche sowie die Beschaffenheit des Bodens eine entscheidende Rolle.</p><p class="wp-block-paragraph">Grob können Sie mit den folgenden Preisen rechnen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abtragen des Oberbodens</strong><br>Pro Kubikmeter zwischen 5 bis 10 Euro</li>



<li><strong>Aushub des Bodens</strong><br>Mindestens 10 Euro pro Kubikmeter für eine leichte Bodenklasse. Je „problematischer“ die Bodenklasse ist, desto teurer kann der Aushub werden</li>



<li><strong>Entsorgung des Bodens</strong><br>Je nachdem, um welche Bodenart es sich handelt und ob diese möglicherweise belastet ist, kann die Entsorgung zwischen 15 bis etwa 40 Euro kosten. Fallen höhere Transportkosten an, weil der Boden zu einer weiter entfernten Deponie gebracht werden muss, kann es nochmals deutlich teurer werden.</li>



<li><strong>Aufschüttungen</strong><br>Pro Tonne zwischen 20 bis 30 Euro</li>
</ul><div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Erdarbeiten beim Hausbau – Was kann ich selbst machen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um die Kosten für die Erdarbeiten Ihres neuen Hauses zu senken, können Sie diese zum Teil selbst durchführen. So ist beispielsweise das Ausheben einer Baugrube selbst für einen Laien kein Problem, wenn die Feinarbeiten anschließend durch einen Fachmann durchgeführt werden. Selbstverständlich müssen Sie nicht mit Schaufel und Spaten hantieren und die Erde herumheben, sondern können sich einen <strong>Minibagger </strong>mieten. Der Preis hierfür liegt bei etwa bei 100 Euro am Tag – je nach Modell.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb finden &amp; kostenlos Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Erdarbeiten fürs Haus sind die ersten Arbeiten, die auf der Baustelle durchgeführt werden. Sie sind zugleich immens wichtig, da sie für die spätere Tragfähigkeit des Hauses sorgen. Die Bodenarbeiten können noch vor dem Aushub des Fundamentes oder dem Setzen der Bodenplatte einiges an Kosten verursachen. Sie können diese jedoch senken, indem Sie selbst einige Aufgaben erledigen und zum Beispiel die Aushubarbeiten in Eigenleistung durchführen.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/erdarbeiten-beim-hausbau">Erdarbeiten beim Hausbau: Ablauf, Umfang & Kosten</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/dachformen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 09:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Hausdach ist schon lange nicht mehr nur zum Schutz vor der Witterung da. Es ist vielmehr ein besonderes Designelement, das die Optik von Häusern besonders prägt und den Charakter beeinflusst. Allerdings ist nicht alles erlaubt, was dem Bauherrn gefällt. Geht es um die Frage „Satteldach, Walmdach oder Pultdach“, hat auch das örtliche Bauamt ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ein Hausdach ist schon lange nicht mehr nur zum Schutz vor der Witterung da. Es ist vielmehr ein besonderes Designelement, das die Optik von Häusern besonders prägt und den Charakter beeinflusst. Allerdings ist nicht alles erlaubt, was dem Bauherrn gefällt. Geht es um die Frage „Satteldach, Walmdach oder Pultdach“, hat auch das örtliche Bauamt ein Wörtchen mitzureden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#dachformen-in-der-uebersicht">Dachformen in der Übersicht</a></li>
<li><a href="#satteldach">Satteldach</a></li>
<li><a href="#walmdach">Walmdach</a></li>
<li><a href="#mansarddach">Mansarddach</a></li>
<li><a href="#flachdach">Flachdach</a></li>
<li><a href="#pultdach">Pultdach</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Grundsätzlich ist bei Dächern zwischen Flachdächern und Steildächern zu unterscheiden. Bei ersteren handelt es sich um geneigte Dächer mit geringem Neigungswinkel von maximal 20 Grad, Steildächer beginnen ab einer Neigung von 21 Grad.</li>



<li>Bezüglich der Dachform hat sich in Deutschland das klassische Satteldach durchgesetzt. Es gehört zur am häufigsten verbreiteten Dachform. Allerdings gibt es hier viele Gestaltungsmöglichkeiten, wodurch jedes Satteldach unterschiedlich aussehen kann.</li>



<li>Allerdings erfreuen sich traditionelle und historische Dachformen wie das Walmdach, das Zeltdach, das Mansarddach oder Kombinationen daraus immer größerer Beliebtheit.</li>



<li>Wer seinem eigenen Haus eher ein modernes Flair verleihen möchte, für den könnten Flach- und Pultdächer die richtige Dachform sein. Allerdings ist nicht jede Dachart in jeder Region gern gesehen. Bauherren sollten sich beim örtlichen Bauamt erkunden, ob ihr Wunschdach auch erlaubt ist, bevor sie die genaue Hausplanung angehen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="dachformen-in-der-uebersicht">Dachformen in der Übersicht</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Dach ist eines der auffälligsten Merkmale, das den Charakter eines Hauses prägt. Mindestens genauso wichtig wie Farbe und Material der Ziegel ist die Dachform. Ob traditionelles Walmdach, klassisches Satteldach, modernes Flachdach oder historisches Schleppdach: Die Auswahl für Bauherren ist riesig. Besonders, weil die vielen, unterschiedlichen Formen auch noch miteinander kombiniert werden können.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Dachformen gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich wird zwischen <strong>Flachdächern</strong> (geringe Dachneigung bis 20 Grad) und <strong>Steildächern</strong> (Dachneigung ab 20 Grad) unterschieden. Das sagt jedoch erst einmal noch nichts zur Form, sondern nur zum Neigungswinkel aus. Die Dacharten unterscheiden sich noch einmal darin, ob es einen Giebel gibt, wie viele Dachflächen vorhanden sind und ob diese einen Dachfirst oder eine gemeinsame Spitze bilden. In der nachfolgenden <strong>Übersicht</strong> zeigen wir Ihnen die <strong>häufigsten Dacharten</strong>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/dachformen-1024x768.jpg" alt="Illustration von 12 verschiedenen Dachformen bei Einfamilienhäusern, darunter Walmdach, Zeltdach, Satteldach, Pultdach, Flachdach, Sheddach, Mansardendach und weitere Varianten." class="wp-image-962" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/dachformen.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/dachformen-300x225.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/dachformen-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Bauunternehmen.org</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>beliebteste Dachform</strong> ist nach wie vor das <strong>Satteldach</strong>. Mit den beiden geneigten Dachflächen ist es ein zeitloser Klassiker und wird gerne in T- oder L-Form in Szene gesetzt. Allerdings holen andere Dacharten auf: Immer mehr Bauherren entscheiden sich mittlerweile für <strong>historische Dachformen</strong> wie das Walmdach, das Zeltdach oder das Mansardendach. Wer einen modernen oder außergewöhnlichen Baustil bevorzugt oder sich optisch von den Nachbarhäusern abgrenzen möchte, für den könnten Pult- und Flachdächer besonders interessant sein. Aber Achtung – <strong>nicht alles</strong>, was dem Bauherrn gefällt, <strong>wird</strong> auch <strong>genehmigt</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Sind alle diese Dachformen in Deutschland erlaubt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine allgemein geltende Regelung, welche Dachform in Deutschland erlaubt ist und welche nicht, gibt es nicht. Diese <strong>Entscheidung</strong> treffen weder Bund noch Länder, sondern die einzelnen <strong>Kommunen</strong> für sich selbst. Dabei kann es sehr streng zugehen. Denn die äußere Erscheinung eines Hauses prägt auch maßgeblich die Umgebung und ist damit nicht mehr die reine Privatangelegenheit des Bauherrn.</p><p class="wp-block-paragraph">Ist Ihr Dach erlaubt? Fragen Sie vorsichtshalber bei Ihrem zuständigen Bauamt nach, ob es in Ihrer Region Vorschriften bezüglich der Dachform gibt, bevor Sie Ihr Haus detailliert planen.</p><p class="wp-block-paragraph">In manchen Orten sind beispielsweise nur Satteldächer erlaubt. Einigen Gemeinden reicht aber diese Vorschrift noch nicht: In seltenen Fällen müssen die Satteldächer auch noch einen ganz bestimmten Neigungswinkel oder eine festgelegte Ausrichtung zur Straße oder den Nachbarhäusern haben. Auch die Farbauswahl der Dachziegel kann von der Kommune vorgegeben werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Grund für diese Vorschriften ist, dass Gemeinden und Städte so ein <strong>einheitliches Bild</strong> wahren oder den <strong>regionaltypischen Baustil</strong> erhalten möchten. Häufig betreffen solche Regelungen Gegenden oder Städte mit historischen Bauwerken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="satteldach">Satteldach</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Satteldach ist die klassische Dachform in Deutschland. In den 1960er und 1970er Jahren wurde es zeitweise vom modernen Flachdach verdrängt. Nachdem jedoch viele flache Dächer Probleme mit undichten Stellen und eindringendem Wasser bekamen, erlebte das Satteldach wieder einen regelrechten Aufschwung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Satteldach_acilo-Kopie.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="673" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Satteldach_acilo-Kopie-1024x673.jpg" alt="Modernes Einfamilienhaus mit Satteldach, vertikaler Holzfassade und großen Fenstern, umgeben von einem Holzzaun bei blauem Himmel." class="wp-image-954" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Satteldach_acilo-Kopie-1024x673.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Satteldach_acilo-Kopie-300x197.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Satteldach_acilo-Kopie-768x505.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Satteldach_acilo-Kopie.jpg 1262w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© acilo / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Eigenschaften hat ein Satteldach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Satteldach</strong> besteht aus zwei zueinander geneigten Dachflächen. Sie treffen am Dachfirst aufeinander und bilden an den Seiten einen Giebel. Typisch für Satteldächer sind <strong>einfache, gerade Linien und schlichte Konstruktionen</strong>. Außerdem ist diese Dachart sehr leicht an den Hausgrundriss anpassbar. Oft werden Satteldächer in L-Form oder T-Form gebaut, mit Gauben verziert oder mit anderen Dacharten kombiniert.</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Dachneigung</strong> liegt meist <strong>zwischen 35 und 45 Grad</strong>. Je kleiner der Neigungswinkel, also der Winkel zwischen Geschossdecke und Dachfläche, ausfällt, desto flacher wird das Dach. Sehr flache Satteldächer mit einer Neigung von 30 Grad oder weniger sind zum Bewohnen nicht mehr geeignet, sondern allenfalls als Stauraum zu gebrauchen. Man findet sie daher meist nur bei Häusern, deren oberste Wohnetage noch als Vollgeschoss und ohne Dachschrägen gebaut wurde.</p><h4 class="wp-block-heading">Photovoltaik<strong> </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Satteldächer sind für die Installation einer <strong>Photovoltaik-Anlage sehr gut geeignet</strong>. Sie bieten zwar meist nicht so viel Grundfläche wie ein Pultdach, sind aber durch die beiden schrägen Dachflächen etwas flexibler nutzbar. Im Idealfall ist eine <strong>Dachseite nach Süden ausgerichtet</strong> und hat eine Neigung von 32 Grad. Aber selbst wenn das Dach nicht optimal nach Süden, sondern nach Osten beziehungsweise Westen ausgerichtet ist, wird oft noch genügend Fläche ausreichend beschienen, sodass sich eine Solaranlage rentiert.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vor- und Nachteile hat ein Satteldach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer sich für ein Satteldach entscheidet, profitiert von einigen Vorzügen, muss aber auch ein paar Nachteile in Kauf nehmen.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile </h4><ul class="wp-block-list">
<li>Im Vergleich zu anderen Dacharten leicht zu konstruieren und dadurch relativ preisgünstig</li>



<li>Durch die Dachneigung selbstreinigender Effekt bei Regen</li>



<li>Witterungsbeständig</li>



<li>Viele Gestaltungsmöglichkeiten</li>



<li>Dachdeckung aus umweltfreundlichen Materialien problemlos möglich</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Nachteile </h4><ul class="wp-block-list">
<li>Dachschrägen schränken Stellflächen und Wohnraum ein</li>



<li>genügend Tageslicht auf dem Dachboden oft nur mit Dachflächenfenstern erreichbar</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="walmdach">Walmdach</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Walmdach ist nicht mit dem Zeltdach (Pyramidendach) zu verwechseln. Ersteres hat einen Dachfirst, beim Zelt- beziehungsweise Pyramidendach münden alle Dachflächen in einer gemeinsamen Spitze.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Walmdach-1024x683.jpg" alt="Villa, Walmdach, Garage" class="wp-image-958" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Walmdach-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Walmdach-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Walmdach-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Walmdach.jpg 1254w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© pamspix / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Eigenschaften hat ein Walmdach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Dort, wo beim klassischen Satteldach die Giebel sind, hat das <strong>Walmdach</strong> weitere Dachflächen. Es gibt insgesamt also nicht nur zwei, sondern <strong>vier schräge Dachflächen</strong>. Allerdings sind die Dachflächen an den eigentlichen Giebelseiten, die sogenannten Walme, nicht viereckig sondern dreieckig und münden oben in den Dachfirst.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Walmdach ist allein durch seine Dachneigung besonders vielfältig zu gestalten. Je höher die Neigung, desto steiler und imposanter wirkt es von außen. Zu finden sind solche Dächer häufig bei <strong>historischen Bauernhöfen und herrschaftlichen Anwesen</strong>. Ein flaches Walmdach dagegen bringt, je nach restlicher Hausgestaltung, eher ein <strong>modernes oder mediterranes Flair</strong> mit sich.</p><p class="wp-block-paragraph">Das Walmdach gibt es in speziellen Sonderformen, bei denen die Walmseite besondere Konstruktionen aufweist. Weisen die Walme beispielsweise nicht ganz herunter, sondern enden schon früher, sodass ein Giebel erkennbar bleibt, spricht man vom <strong>Krüppelwalmdach</strong> oder Schopfwalmdach. Ein Krüppelwalmdach vereint die Vorteile des normalen Walmdachs in sich, wie hohe Stabilität und geringe Windlast, und bringt zusätzlich einen weiteren, großen Pluspunkt mit sich. Denn im Gegensatz zum regulären Walmdach bleibt bei Dachkonstruktionen mit verkürzten Walmen deutlich <strong>mehr Wohnfläche</strong> erhalten.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Sonderform neben dem Krüppelwalmdach ist das sogenannte Fußwalmdach. Wie der Name andeutet, ist hierbei der untere Teil des Daches abgewalmt. Im oberen Bereich bildet sich dadurch ein Giebel. Diese Dachform gehört zur traditionellen, koreanischen Bauweise und ist in Deutschland eher selten zu finden.</p><h4 class="wp-block-heading">Photovoltaik<strong> </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Durch die vier Dachflächen gibt es bei Walmdächern so gut wie immer <strong>mindestens zwei Dachseiten</strong>, die eine <strong>vorteilhafte Ausrichtung</strong> zur Sonne haben. Dadurch eignen sich Walmdächer in der Regel sehr gut für die Installation einer Solaranlage. Meist werden die nach Süden und Westen ausgerichteten Dachflächen genutzt. Handelt es sich um ein sehr flaches Walmdach, kann sogar die Montage auf allen vier Seiten sinnvoll sein. Hierbei sollten sich Hausbauer jedoch von einem Fachmann beraten lassen. Dieser berechnet exakt, welche Modulmenge mit welcher Ausrichtung empfehlenswert ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Für eine optimale Flächennutzung bieten sich für Walmdächer <strong>Solarmodule in Sonderform</strong> an. Diese kostet meist nur geringfügig mehr als Standardformen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vor- und Nachteile hat ein Walmdach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Walmdach bringt entscheidende Vorzüge mit sich, hat jedoch im wahrsten Sinne des Wortes seinen Preis.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile<strong> </strong></h4><ul class="wp-block-list">
<li>Hohe Stabilität</li>



<li>Wind- und witterungsresistent</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Nachteile</h4><ul class="wp-block-list">
<li>Höherer Preis durch aufwendigere Konstruktion</li>



<li>Weniger Wohnraum als bei anderen Dächern derselben Größe</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="mansarddach">Mansarddach</h2><p class="wp-block-paragraph">Mansarddächer stammen aus dem Frankreich des 17. Jahrhunderts. Dort schmückten sie vor allem prunkvolle Barockbauten. Grund für ihre besondere Beliebtheit war jedoch nicht die markante Optik, sondern ein Steuervorteil. Denn damals wurde die <a href="https://www.bauunternehmen.org/lexikon/grundsteuer">Grundsteuer</a> nach Etagen berechnet. Obwohl die Wohnräume unter dem Mansarddach fast denselben Platz wie die Stockwerke darunter boten, zählte die Dachstube nicht als eigene Etage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Mansarddach-1024x683.jpg" alt="Pariser Apartment, Mansarddach" class="wp-image-957" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Mansarddach-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Mansarddach-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Mansarddach-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Mansarddach.jpg 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© lechatnoir / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Eigenschaften hat ein Mansarddach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>Mansarddach</strong> oder auch Mansardendach hat einen <strong>Knick in den Dachflächen</strong>. Der untere Teil des Daches hat eine deutlich steilere Neigung von rund 65 bis 75, verläuft in manchen Fällen sogar fast senkrecht. Ein Mansardendach kann entweder, wie ein Satteldach, zwei Giebel oder an allen vier Seiten ein abgeknicktes Dach haben. Da diese Konstruktion Ähnlichkeit zum Walmdach hat, heißt es Mansardwalmdach.</p><p class="wp-block-paragraph">Mansarde bezeichnet eine Wohnung im ausgebauten Dachgeschoss. Insbesondere während der Weimarer Republik war die Mansardenwohnung der Inbegriff für Elend und Armut, denn im Dachgeschoss lebte nur, wer sich sonst nichts leisten konnte. In Deutschland hat der Begriff kaum noch Verwendung. Stattdessen wird mittlerweile meist vom Dachgeschoss oder von Dachgeschosswohnungen gesprochen, die vor allem unter der jüngeren Bevölkerung beliebt sind und mit Armut nichts mehr zu tun haben.</p><h4 class="wp-block-heading">Photovoltaik<strong> </strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Wer von vornherein weiß, dass er auf seinem Dach Solarmodule installieren möchte, sollte vom Mansarddach Abstand nehmen. An den sehr <strong>steilen Dachseiten</strong> ist die<strong> Installation</strong> in der Regel <strong>nicht möglich</strong>. So bleibt nur der <strong>obere Dachbereich</strong> übrig, der aber nur <strong>sehr wenig Platz für die Module</strong> bietet. Wer sich unbedingt diese spezielle Dachform wünscht und auf eine Photovoltaikanlage nicht verzichten will, sollte sich von einem Fachbetrieb beraten lassen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vor- und Nachteile hat ein Mansarddach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer sich für ein Mansarddach entscheidet, darf sich zwar über eine besonders exklusive, majestätische Optik freuen, muss jedoch Abstriche bezüglich der Funktionalität in Kauf nehmen und deutlich mehr Pflege in sein Dach investieren.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile </h4><ul class="wp-block-list">
<li>Gute Nutzbarkeit des Dachgeschosses als Wohnraum</li>



<li>Exklusive, prunkvolle Optik</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Nachteile </h4><ul class="wp-block-list">
<li>Anspruchsvolle Dachkonstruktion</li>



<li>Hoher Pflege- und Wartungsbedarf</li>



<li>Solaranlagen nur eingeschränkt nutzbar</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="flachdach">Flachdach</h2><p class="wp-block-paragraph">Flachdächer gibt es bereits seit der Antike. Einen Aufschwung erfuhren sie in Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren, als Bungalows im Trend lagen. Allerdings hatten viele Bauwerke damals große Probleme mit undichten Stellen und Wasserschäden. Der Aufbau eines Flachdaches ist daher alles andere als unkompliziert.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Flachdach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Flachdach-1024x678.jpg" alt="Modernes, kubisches Flachdachhaus mit klarer Linienführung, großen Fensterflächen und integriertem Sonnenschutz, im Vordergrund eine hohe Hecke." class="wp-image-959" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Flachdach-1024x678.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Flachdach-300x199.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Flachdach-768x509.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Flachdach.jpg 1258w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© acilo / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Eigenschaften hat ein Flachdach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Flachdach ist nie komplett flach. Aus bautechnischer Sicht muss es eine <strong>Neigung von mindestens 3 Grad</strong> aufweisen, damit Regenwasser nicht stehen bleibt, sondern über das Entwässerungssystem ablaufen kann. Denn trotz seiner vielen Vorteile, wie der Nutzung als Terrasse, hat ein flaches Dach eine entscheidende <strong>Schwachstelle</strong>: seine <strong>Dichtheit</strong>. Es muss daher in seinem Aufbau besonderen Anforderungen entsprechen und anschließend regelmäßig auf undichte Stellen hin überprüft werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Beim Aufbau wird zwischen dem belüfteten (Kaltdach) und dem nicht belüfteten (Warmdach) Flachdach unterschieden. Ein <strong>Kaltdach</strong> bietet beispielsweise <strong>besseren Schutz vor Hitze</strong> und transportiert Wasserdampf besser ab. Hindernisse für ein Kaltdach sind jedoch Dämmschichten und Pflanzen im Außenbereich. Das ist vor allem dann problematisch, wenn sich Bauherren ein ökologisches, begrüntes Dach wünschen.</p><h4 class="wp-block-heading">Photovoltaik </h4><p class="wp-block-paragraph">Flache Dächer <strong>eignen sich sehr gut</strong> für die Nutzung einer <strong>Solaranlage</strong>. Die Montage und spätere Wartung gestaltet sich unkompliziert, da das Dach leicht zugänglich ist. Für die Installation müssen die Module an einem entsprechenden Gerüst angebracht werden. Allerdings können sie so auch ideal zur Sonne ausgerichtet werden und sind nicht von der Dachneigung abhängig. Flachdächer sind allerdings <strong>keine Gewichtsträger</strong>: Vor der Montage muss unbedingt geprüft werden, ob das Dach aus statischen Gründen in der Lage ist, das Gewicht einer Solaranlage zu tragen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vor- und Nachteile hat ein Flachdach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ziehen Bauherren ein flaches Dach in Erwägung, müssen sie eine ganze Reihe an Vor- und Nachteilen gegeneinander abwägen.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile<strong> </strong></h4><ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung als Dachterrasse oder als begrünte Fläche</li>



<li>Geringes Eigengewicht</li>



<li>Einfache, nachträgliche Aufstockung des Gebäudes</li>



<li>Belichtung innenliegender Räume durch Oberlichter möglich</li>



<li>Gut geeignet für Solaranlagen</li>
</ul><h4 class="wp-block-heading">Nachteile </h4><ul class="wp-block-list">
<li>Anfällig für Feuchtigkeitsschäden</li>



<li>Verstärkte Dachkonstruktion in Gebieten mit viel Schneefall notwendig</li>



<li>Wartungsintensiv – Dach muss regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden</li>



<li>Verhältnismäßig viele, teure Instandsetzungsmaßnahmen</li>



<li>Kein selbstreinigender Effekt wie bei Steildächern</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="pultdach">Pultdach</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>Pultdach</strong> wirkt auf den ersten Blick sehr simpel. Immerhin handelt es sich ja nur um eine einzige Dachfläche, mit einer mehr oder weniger starken Neigung. Allerdings sind die Anforderungen an die Konstruktion alles andere als unkompliziert. Ein Pultdach braucht beispielsweise eine ähnliche Abdichtung wie ein Flachdach und eine besonders gute Dämmung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Pultdach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="693" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Pultdach-1024x693.jpg" alt="Modernes Einfamilienhaus mit Pultdach, Holzfassade und weißen Sonnensegeln im Garten, umgeben von einem Metallzaun und Begrünung." class="wp-image-960" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Pultdach-1024x693.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Pultdach-300x203.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Pultdach-768x520.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/08/Dachformen_Pultdach.jpg 1245w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© acilo / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Eigenschaften hat ein Pultdach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Pultdach ähnelt einem auf einer Seite angehobenen Flachdach. Es besteht im einfachen, klassischen Fall aus nur einer <strong>einzigen, schrägen Dachfläche</strong>. Dabei bildet die untere Kante die Dachtraufe, die obere den Dachfirst. Der Neigungswinkel muss mindestens 11 Grad betragen, darf aber nicht steiler als 60 Grad sein. Allerdings bevorzugen die meisten Bauherren einen eher flachen Winkel.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Pultdach in seiner einfachsten Ausführung überzeugt die meisten Bauherren nicht aus optischen Gründen, sondern aufgrund seiner besonderen Vorteile. Wer die Vorzüge nutzen, aber dennoch auf das gewisse Etwas nicht verzichten möchte, kann sich auch für <strong>zwei, zueinander versetzte Pultdächer</strong> entscheiden. Dabei ist eine Dachfläche meist etwas kleiner und tiefer gelegen als die andere. Einen gemeinsamen First gibt es also auch dann nicht – sonst handelt es sich ja um ein ganz normales Satteldach.</p><h4 class="wp-block-heading">Photovoltaik </h4><p class="wp-block-paragraph">Pultdächer eignen sich hervorragend für die Nutzung einer Photovoltaikanlage, da <strong>keine andere Dachform mehr Grundfläche für die Module</strong> bietet – vorausgesetzt, das Pultdach hat eine entsprechende Neigung und Ausrichtung zur Sonne. Dabei gilt meist: je flacher die Dachneigung ist, desto länger treffen die Sonnenstrahlen auf die Module und desto mehr Sonnenenergie kann eingefangen werden. Der ideale Neigungswinkel hängt dabei von der Ausrichtung des Daches ab.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vor- und Nachteile hat ein Pultdach?</h3><p class="wp-block-paragraph">Pultdächer können Ihrem Zuhause eine sehr moderne Optik verleihen und bieten in der obersten Etage viel Wohnraum. Demgegenüber stehen aber auch ein paar Nachteile.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile </h4><ul class="wp-block-list">
<li>Einfache Konstruktion und Bauweise</li>



<li>Effiziente Nutzung von Regenwasser</li>



<li>Kaum Wohnraumverlust</li>



<li>Gut geeignet für Solaranlage (bei entsprechender Ausrichtung des Daches)</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Nachteile</h4><ul class="wp-block-list">
<li>Höhere Anforderungen an Abdichtung als bei Steildächern</li>



<li>Hoher Pflegeaufwand bei geringer Neigung</li>



<li>Stärkere Hitzeentwicklung in den Räumen unter dem Dach als bei anderen Dachformen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; unverbindlich Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Dach gehört zu den auffälligsten, optischen Merkmalen eines Hauses. Es prägt aber nicht nur seinen Charakter, sondern bringt auch den Bewohnern unterschiedliche Vorzüge und Nachteile. So ist beispielsweise ein Satteldach relativ leicht zu konstruieren und preisgünstig, schränkt jedoch durch die Dachflächen den Wohnraum ein. Ein Walmdach dagegen ist besonders stabil und beständig gegen Wind und Witterung, allerdings auch etwas teurer durch seinen komplexen Aufbau. Ein Mansarddach überzeugt vor allem durch seine edle Optik und durch die gute Nutzbarkeit des Dachgeschosses, ist aber auch pflegeintensiv und für Solaranlagen kaum geeignet. Flach- und Pultdächer können ein Gebäude sehr modern wirken lassen und führen kaum zu Wohnraumverlust, allerdings sind hier die Anforderungen an die Abdichtung und die Dämmung besonders hoch.</p><p class="wp-block-paragraph">Welche Dachart Ihnen auch am meisten für Ihr Zuhause zusagt – bevor Sie in die nähere Planung gehen, sollten Sie sich beim zuständigen Bauamt erkundigen, ob es spezielle Einschränkungen in Ihrer Gegend gibt. Denn es ist lange nicht überall jede Dachform erlaubt, die Ihnen gefällt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/dachformen">Dachformen in der Übersicht: Satteldach – Walmdach – Pultdach</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/blitzschutz-und-ueberspannungsschutz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 11:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=789</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein brennender Dachstuhl, zerstörte elektrische und elektronische Geräte oder eine beschädigte Hausinstallation: Ein eingeschlagener Blitz zieht für die Betroffenen oft schwere Folgen mit sich. Um sich und sein Haus vor Blitzeinschlägen zu schützen, gibt es umfangreiche Blitzschutzsysteme. Denn mit einem einfachen Blitzableiter ist es bei weitem nicht getan. Inhaltsverzeichnis Allgemeines Äußerer Blitzschutz Innerer Blitzschutz und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ein brennender Dachstuhl, zerstörte elektrische und elektronische Geräte oder eine beschädigte Hausinstallation: Ein eingeschlagener Blitz zieht für die Betroffenen oft schwere Folgen mit sich. Um sich und sein Haus vor Blitzeinschlägen zu schützen, gibt es umfangreiche Blitzschutzsysteme. Denn mit einem einfachen Blitzableiter ist es bei weitem nicht getan.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#allgemeines">Allgemeines</a></li>
<li><a href="#aeusserer-blitzschutz">Äußerer Blitzschutz</a></li>
<li><a href="#innerer-blitzschutz-und-ueberspannungsschutz">Innerer Blitzschutz und Überspannungsschutz</a></li>
<li><a href="#installation">Installation</a></li>
<li><a href="#kosten">Kosten</a></li>
<li><a href="#gesetzliche-regelungen-und-normen">Gesetzliche Regelungen und Normen</a></li>
<li><a href="#blitzschutzpruefung">Blitzschutzprüfung</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Blitze richten nicht nur Schaden an, wenn sie direkt in Häuser einschlagen, sondern auch wenn Sie im näheren Umkreis niedergehen und sich ihr Blitzstrom über das Stromnetz ins Hausinnere ausbreitet.</li>



<li>Um Bauwerke, technische Geräte und Bewohner zuverlässig zu schützen, sind ein äußerer Blitzschutz, also ein Blitzableiter, und ein innerer Blitzschutz notwendig.</li>



<li>Letzterer besteht aus dem Potentialausgleich und dem Überspannungsschutz.</li>



<li>Verbreitet sich ein gefährlicher Blitzstrom über die Stromleitungen, dann setzen die Überspannungs-Schutzgeräte die extrem hohe Spannung auf ein niedrigeres Niveau herab.</li>



<li>Seit Dezember 2018 ist ein solcher Schutz vor Überspannungen in jedem Neubau Pflicht. Die Installation einer Fangeinrichtung mit Blitzableiter ist nur für bestimmte Gebäude Pflicht. Wohnhäuser gehören meist nicht dazu.</li>



<li>Für die Installation einer kompletten Blitzschutzanlage bei einem Neubau müssen Sie mit Kosten zwischen 2.300 und 9.000 Euro rechnen. Der finanzielle Schaden, den ein einziger Blitzeinschlag nach sich zieht, liegen meist höher.</li>



<li>Eine fehlerhafte Installation kann nicht ausreichend schützen und sogar lebensgefährlich für die Bewohner werden. Daher ist der Einbau einer Blitzschutzanlage immer Aufgabe eines Fachmanns.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="allgemeines">Allgemeines</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Blitzschutzanlage schützt ein Haus von innen und außen gegen die Gefahren und schädlichen Folgen eines Blitzeinschlags.</p><h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Blitzschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Unter Blitzschutz versteht man sämtliche Vorkehrungen, um ein Gebäude vor den Folgen eines Blitzeinschlags zu schützen oder diese zumindest gering zu halten.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen Blitzschutz und Überspannungsschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Blitzschutzanlage schützt das Haus sowohl von außen vor direkten Blitzeinschlägen, als auch von innen vor Überspannungen im Stromnetz. Es besteht daher aus einem äußeren und einem inneren Blitzschutz. Letzterer beinhaltet unter anderem den Überspannungsschutz. Der Schutz vor Überspannungen ist also Bestandteil einer ganzheitlichen Blitzschutzanlage.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen äußerem und innerem Blitzschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der äußere Blitzschutz schützt vor allem vor Brand- und Gebäudeschäden, der innere vor Überspannungen und ihren schweren Folgen.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>vollständige Blitzschutzanlage</strong> nach DIN-Norm besteht <strong>immer aus beiden Systemen</strong>. Die äußere Blitzschutzanlage schützt dabei vor Blitzeinschlägen direkt in Bauwerke, indem sie Blitze gefahrlos einfängt und diese zuverlässig ins Erdreich ableitet. Die innere Blitzschutzanlage verhindert, dass sich elektromagnetische Blitzimpulse mit extrem hoher Spannung über elektrisch leitende Teile ins Gebäudeinnere ausbreiten. Zu solchen Überspannungen kommt es nicht nur bei direktem Blitzeinschlag, sondern auch dann, wenn ein Blitz im Umkreis von rund zwei Kilometern eingeschlagen hat.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein innerer Schutz erfordert nicht zwingend einen äußeren Blitzschutz. Umgekehrt aber ist für einen äußeren Blitzschutz immer ein innerer Schutz notwendig.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Warum braucht man Blitzschutz und Überspannungsschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Schlägt ein Blitz direkt in ein Haus ein, sind oft zerbrochene Kamine oder brennende Dachstühle die Folge. Aber auch Blitze, die nicht direkt ein Gebäude treffen, sondern im Umkreis von rund zwei Kilometern niedergehen, können gefährlich werden. Denn ihr Blitzstrom verbreitet sich wie ein Flächenbrand unkontrolliert in alle Richtungen. Dieser geht dabei den leichtesten Weg mit dem geringsten Widerstand. Das sind typischerweise die Leitungen der Stromversorgung. So kann der gefährliche Blitzstrom auch in Ihr Haus gelangen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ohne inneren Blitzschutz könnte der Blitzstrom durch Funkenbildung einen <strong>Brand im Hausinneren</strong> auslösen oder sich an den elektrischen Anlagen und elektronischen Systemen entladen und diese zerstören.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine Blitzschutzanlage mit äußerem und innerem Blitzschutz sorgt also weitestgehend dafür, dass Sie<strong> in Ihrem Zuhause sicher</strong> sind und selbst bei Gewitter sorglos den Computer oder das TV-Gerät benutzen können. Selbst wenn Sie ein Blitzschutz-System nur ein einziges Mal vor dem finanziellen Schaden durch einen Blitzeinschlag bewahrt, haben sich die Kosten dafür meist schon rentiert.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind Blitzschutzklassen und welche gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Vor der Planung der Blitzschutzanlage wird das zu <strong>schützende Objekt in eine der vier Blitzschutzklassen eingeordnet</strong>. Schutzklasse I stellt dabei die höchsten Anforderungen an die Blitzschutzanlage, Schutzklasse IV die niedrigsten.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei der Einstufung wird berücksichtigt, wie hoch die Bedrohung eines Bauwerks durch Blitzeinschläge ist und mit welchen Folgeschäden im Fall eines Blitzeinschlags zu rechnen wäre. Je höher die Schutzklasse ausfällt, desto anspruchsvoller sind die Schutzanforderungen und desto unwahrscheinlicher sind Folgeschäden.</p><p class="wp-block-paragraph">Zur Blitzschutzklasse I gehören zum Beispiel Rechenzentren und Kernkraftwerke, zur Blitzschutzklasse II explosionsgefährdete Industrie- und Chemiebetriebe, zur Blitzschutzklasse III Wohnhäuser, Krankenhäuser, Schulen oder Hotels. Schutzklasse IV wird in Deutschland nur sehr selten vergeben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aeusserer-blitzschutz">Äußerer Blitzschutz</h2><p class="wp-block-paragraph">Um Häuser vor einem direkten Blitzeinschlag zu schützen, kommen Blitzableiter zum Einsatz. Die Fangeinrichtung fängt Blitze ein und leitet sie sicher ins Erdreich ab.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der äußere Blitzschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der äußere Schutz setzt sich aus drei Komponenten zusammen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>der Fangeinrichtung</li>



<li>der Ableitungsanlage</li>



<li>der Erdungsanlage</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/blitzableiter-und-ueberspannungsschutz-fuers-haus-1_b4qgd5-1024x768.jpg" alt="Technische Grafik eines Hauses mit Beschriftung der drei Hauptkomponenten eines äußeren Blitzschutzsystems: 1. Fangeinrichtung auf dem Dach, 2. Ableitung entlang der Fassade, 3. Erdung im Boden." class="wp-image-801" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/blitzableiter-und-ueberspannungsschutz-fuers-haus-1_b4qgd5.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/blitzableiter-und-ueberspannungsschutz-fuers-haus-1_b4qgd5-300x225.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/blitzableiter-und-ueberspannungsschutz-fuers-haus-1_b4qgd5-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Bauunternehmen.org</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die Fangeinrichtung fängt Blitze ein, die ohne eine solche Vorrichtung ins Gebäude einschlagen würden. Sie überragt die äußeren Konturen des Bauwerks und besteht aus metallenen Stangen, Drähten oder Seilen. Das zu schützende Objekt liegt dadurch innerhalb eines Faradayschen Käfigs, also einer geschlossenen Hülle aus elektrisch leitfähigem Material.</p><p class="wp-block-paragraph">Über die Ableitungsanlage wird ein eingefangener Blitzstrom vom Dach zum Erdboden geleitet. Da Strom sich immer über den kürzesten Weg mit dem geringsten Widerstand ausbreitet, müssen die Ableitungen senkrecht an der Hausfassade hinunter und auf direktem Weg zur Erdung führen. An der Ableitung sollten zusätzlich Trennstellen eingebaut werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Schließlich leitet die Erdungsanlage den Blitzstrom großflächig ins Erdreich ab. Idealerweise kommt dafür ein Fundamenterder zum Einsatz. Alternativ wird ein Ringerder, Strahlenerder oder Tiefenerder verwendet. Diese müssen mindestens 50 Zentimeter tief in die Erde reichen. Nur dann ist auch in trockenen Sommern ein ausreichend feuchter Boden gewährleistet.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Trennstelle und wann ist sie nötig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Jede Blitzschutzanlage kann nur dann wirkungsvoll schützen, wenn die Erdung einwandfrei funktioniert. Um dies im Rahmen der Blitzschutzprüfung zu kontrollieren, ist der Einbau sogenannter Trennstellen nötig. Solche Trennstellen sind kleine Vorrichtungen an der Ableitungsanlage des äußeren Blitzschutzes. Mit ihnen kann die Fangeinrichtung und der Ableiter von der Erdungsanlage getrennt werden. Nun kann der Erdungswiderstand gemessen werden. Dieser muss möglichst klein sein. Als Richtwert gilt ein Erdungswiderstand kleiner als 1 Ohm.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="innerer-blitzschutz-und-ueberspannungsschutz">Innerer Blitzschutz und Überspannungsschutz</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein innerer Schutz kann auch ohne äußeren Blitzschutz installiert werden. Andersrum erfordert ein äußerer Blitzschutz immer auch einen inneren Blitzschutz. Andernfalls könnte sich ein von der Fangeinrichtung eingefangener Blitz über die elektrisch leitende Hausinstallation im Hausinneren ausbreiten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der innere Blitzschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der innere Blitzschutz setzt sich aus dem Potentialausgleich und dem Überspannungsschutz zusammen.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Potentialausgleich geschieht über die Potentialausgleichsschiene, eine elektrisch leitfähige Metallleiste. Diese verbindet alle metallenen, nicht elektrischen Leitungen in Bauwerken, wie zum Beispiel Wasserleitungen, Gasleitungen, Heizungsrohre oder Abwasserrohre, mit der Erdungsanlage (siehe: äußeren Blitzschutz). Somit sind diese Leitungen permanent geerdet. Überträgt sich ein Blitzstrom, beispielsweise durch direkten Blitzeinschlag, auf die nicht elektrische Hausinstallation, so wird die hohe Spannung direkt ins Erdreich abgeleitet.</p><p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Potentialausgleich</strong> ist damit die <strong>wichtigste Maßnahme des inneren Blitzschutzes</strong> und zwingend notwendig, wenn eine äußere Blitzschutzanlage installiert wurde. Eine permanente Erdung funktioniert für Stromleitungen allerdings nicht, denn dann wäre der Stromkreis unterbrochen. Um diese und alle daran angeschlossenen Geräte trotzdem vor Überspannungen zu schützen, gibt es den Überspannungsschutz. Dabei führt ein Blitzstromableiter im Fall der Fälle eine kurzzeitige Erdung durch. So wird ein Großteil der extrem hohen Spannung in den Erdboden abgeleitet. Seit Dezember 2018 ist die Installation eines Schutzsystems gegen Überspannungen in allen Neubauten Pflicht.</p><p class="wp-block-paragraph">Selbst mit einem Blitzstromableiter liegt noch eine restliche Überspannung im Stromnetz des Gebäudes vor, die auf ein niedrigeres Energieniveau gebracht werden muss. Dafür hat sich der dreistufige Überspannungsschutz bewährt.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein dreistufiger Überspannungsschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein dreistufiger Überspannungsschutz setzt über drei hintereinander geschaltete Schutzvorrichtungen sehr hohe Spannungen auf ein niedrigeres Niveau herab. Dadurch wird das Risiko von Überspannungsschäden deutlich verringert. Überspannungs-Schutzgeräte werden dabei in drei Kategorieren (Typ 1,2 und 3) eingeordnet und mit SPD (<em>Surge Protective Devices</em>) abgekürzt.</p><p class="wp-block-paragraph">Der dreistufige Überspannungsschutz besteht aus:</p><h4 class="wp-block-heading">SPD Typ 1: Grobschutz</h4><p class="wp-block-paragraph">Hierbei wird ein Blitzstromableiter (Achtung: kein Blitzableiter) direkt vor dem Stromzähler eingebaut. Die Energie eines eintreffenden Blitzstroms leitet er größtenteils ins Erdreich ab und reduziert damit die Überspannung auf einen deutlich geringeren Wert bis maximal 6.000 Volt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Für den Einbau eines Blitzstromableiters vor dem Stromzähler ist die Zustimmung des Stromversorgers nötig. Liegt diese nicht vor, muss der Blitzstromableiter hinter dem Stromzähler installiert werden. Der Stromversorger lehnt den Einbau beispielsweise dann ab, wenn der Blitzstromableiter Betriebsstrom benötigt.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">SPD Typ 2: Mittelschutz</h4><p class="wp-block-paragraph">Hier befindet sich eine Überspannungsschutzeinrichtung im Sicherungskasten beziehungsweise in den Verteilerkästen. Diese reduziert die restliche Überspannung im Leitungsnetz auf circa 200 bis 600 Volt.</p><h4 class="wp-block-heading">SPD Typ 3: Feinschutz</h4><p class="wp-block-paragraph">Der Feinschutz wird auch Endgeräteschutz genannt und muss vom Bewohner selbst eingerichtet werden. Hierbei handelt es sich um professionelle Überspannungsschutzstecker oder Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz. Diese werden zwischen Steckdose und elektrischem Gerät geschaltet und reduzieren die verbliebene Überspannung auf ein verkraftbares Niveau.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wertvolle Geräte wie Computer oder Fernseher haben meist schon von Werk aus einen integrierten Feinschutz. Allerdings gibt es dabei auch große Qualitätsunterschiede. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zusätzlich einen externen Feinschutz verwenden.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wann ist eine Vorsicherung beim Überspannungsschutz nötig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Vorsicherung vor der Überspannungsschutzeinrichtung (SPD Typ 2) wird auch als Überstromschutzeinrichtung bezeichnet. Diese unterbricht den Stromkreis, sobald sie registriert, dass eine festgelegte Stromstärke überschritten wird. Eine solche Vorsicherung dient dem Schutz der Überspannungsschutzeinrichtung. Denn durch die extrem hohe Stromstärke kommt es zu einer starken Wärmeentwicklung, die das SPD beschädigen könnte.</p><h3 class="wp-block-heading">Gibt es Adapter für Überspannungsschutz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt Überspannungsschutzstecker oder <strong>Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz</strong>. Diese werden zwischen Steckdose und Gerät geschaltet. Diese Art Schutzvorrichtung wird auch als Feinschutz bezeichnet, ist Teil des dreistufigen Überspannungsschutzes und vom Bewohner selbst einzubauen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Überspannungsschutz ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn auch ein <strong>Grob- und ein Mittelschutz</strong> installiert sind und somit ein dreistufiger Überspannungsschutz vorliegt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="installation">Installation</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Einbau eines Blitzschutz-Systems darf nur von Experten für Blitzschutz durchgeführt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wird eine Blitzschutzanlage installiert?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Installation einer Blitzschutzanlage ist hochkomplex. Zum einen sind die Beurteilung der Blitzschutzklasse und damit die Einordnung der generellen Bedrohung durch Blitzeinschläge Expertensache. Zum anderen müssen sowohl äußere als auch innere Blitzschutzanlagen exakt aufeinander abgestimmt sein. Fehler in der Installation können zu kostenintensiven Folgeschäden nach einem Blitzeinschlag führen, im schlimmsten Fall sogar Lebensgefahr für die Bewohner bedeuten. Aus diesen Gründen gehören Planung und Einbau in die erfahrenen Hände eines Fachbetriebs.</p><p class="wp-block-paragraph">Der sogenannte Feinschutz wird als einzige Blitzschutzmaßnahme von den Bewohnern selbst durchgeführt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kosten">Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtkosten für eine Installation können bis zu 9.000 Euro betragen. Allerdings liegt der finanzielle Schaden, den ein einziger Blitzeinschlag ohne schützendes System verursacht, sehr schnell weit darüber.</p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet eine Blitzschutzanlage?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für eine vollständige Blitzschutzanlage, also mit äußerem und innerem Blitzschutz, können stark variieren und bei einem mittelgroßen Einfamilienhaus zwischen 2.300 und rund 9.000 Euro liegen. Mit folgenden Kosten sollten Sie ungefähr rechnen:</p><figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Kosten einer Blitzschutzanlage</th><th></th></tr></thead><tbody><tr><td>Fangeinrichtung und Ableitungsanlage</td><td>1.200 – 3.000 Euro</td></tr><tr><td>Erdungsanlage</td><td>500 – 4.500 Euro</td></tr><tr><td>Potentialausgleich und Überspannungsschutz</td><td>600 – 1.600 Euro</td></tr><tr><td><strong>Gesamtkosten</strong></td><td><strong>2.300 – 9.100 Euro</strong></td></tr></tbody></table></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die Erdungsanlage macht in der Regel den größten Anteil bei den Gesamtkosten aus, besonders dann, wenn ein Blitzschutz-System an einem bestehenden Objekt nachgerüstet wird. Aber auch die Menge der Ableitungen, der Regenrinnen und Zubehör wie Satellitenschüsseln nimmt Einfluss auf die Kosten für den äußeren Blitzschutz. Außerdem kostet das verwendete Material einer Blitzschutzanlage unterschiedlich viel. Edelstahl oder Aluminium sind beispielsweise günstiger als Kupferlegierungen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAHL DES MATERIALS:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Welches Material verwendet werden kann, hängt davon ab, welches Material an Ihrem Haus das leitfähigste, also das mit dem geringsten elektrischen Widerstand, ist. Daraus sollte dann auch der äußere Blitzschutz bestehen.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Bei Neubauten können Sie die ungefähren Kosten für den äußeren Blitzschutz auch mit einer <strong>Faustregel</strong> berechnen. Demnach betragen die Kosten für die Fangeinrichtung und die Ableitungsanlage zusammen <strong>circa 0,5 Prozent der Baukosten</strong>, die Erdungsanlage bis zu 5 Prozent.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gesetzliche-regelungen-und-normen">Gesetzliche Regelungen und Normen</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Gesamtkonzept zum Blitzschutz gibt in Deutschland die seit 2006 geltende und im Oktober 2016 überarbeitet Norm DIN VDE 0185 vor. Für Europa wurde die allgemein geltende Blitzschutz-Norm unter DIN EN 62305 veröffentlicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Sind Blitzableiter Pflicht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Blitzableiter-Pflicht besteht nur für besonders gefährdete Gebäude, die entweder durch ihre Lage oder Größe Blitze anziehen oder bei denen ein Blitzeinschlag großen Schaden anrichten würde. Dazu können neben denkmalgeschützten Häusern auch Rechenzentren oder Industriebetriebe gehören. Normale Wohnhäuser sind davon meist ausgenommen. Allerdings legt jedes Bundesland in seiner Bauordnung selbst fest, welche Bauwerke nun genau dazu gehören. Meist besteht für<strong> folgende Gebäudearten eine Blitzableiterpflicht</strong>:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Häuser ab 20 Metern Höhe</li>



<li>Leicht brennbare Häuser wie Altbauten und solche mit Holz- oder Strohdach</li>



<li>Öffentliche Gebäude, in denen sich viele Menschen aufhalten, wie Einkaufszentren</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Ist Überspannungsschutz Pflicht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Seit dem 14.12.2018 ist der Einbau eines Überspannungsschutzes beim Neubau von Privatgebäuden und kleinen Büros verpflichtend. Grundlage dafür sind Neuerungen in den bestehenden Normen</p><ul class="wp-block-list">
<li>DIN VDE 0100-443: Wann muss Überspannungsschutz eingebaut werden</li>



<li>DIN VDE 0100-534: Wie muss Überspannungsschutz umgesetzt werden</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Diese gelten eigentlich schon seit Oktober 2016, allerdings lief bis zum Dezember 2018 die Übergangsfrist. Für bestehende Bauwerke gibt es<strong> laut der Normen keine Nachrüstpflicht</strong>. Wer jedoch sein Zuhause nachträglich mit einer vor Überspannungen schützenden Anlage ausstatten möchte, muss sich dabei an den aktuellen Normenstand halten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="blitzschutzpruefung">Blitzschutzprüfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Blitzschutzanlagen dienen der Sicherheit von Häusern und Bewohnern und sollten daher in regelmäßigen Abständen von einem Fachbetrieb auf ihre einwandfreie Funktion hin untersucht werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Blitzschutzprüfung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einer Blitzschutzprüfung wird die gesamte Blitzschutzanlage eines Bauwerks von einem Fachbetrieb auf ihre einwandfreie Funktion hin überprüft. Die Richtlinien zu dieser Prüfung sind in der <strong>Blitzschutz-Norm VDE 0185-305-3</strong> festgelegt.</p><p class="wp-block-paragraph">Zu einer Blitzschutzprüfung gehören unter anderem:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Prüfung aller Bauteile der Blitzschutzanlage</li>



<li>Messung des Erdungswiderstands der Erdungsanlage</li>



<li>Prüfung aller Überspannungs-Schutzgeräte</li>



<li>Messung des elektrischen Durchgangs von Installationen der Blitzschutzanlage</li>



<li>Prüfung der Wirksamkeit der Blitzschutzanlage nach baulichen Veränderungen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wer führt die Blitzschutzprüfung durch?</h3><p class="wp-block-paragraph">Prüfungen der Blitzschutzanlage müssen von Blitzschutz-Fachkräften durchgeführt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie oft ist eine Blitzschutzprüfung nötig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Zeitabstände zwischen den Blitzschutzprüfungen sind in den Richtlinien zum Blitzschutz in der Norm DIN VED 0185-305-3 vorgegeben und liegen zwischen einem und vier Jahren. Dabei spielen unter anderem die Blitzschutzklasse des jeweiligen Gebäudes, das verwendete Material und die Umgebungsbedingungen eine Rolle.</p><p class="wp-block-paragraph">In der Regel sind für Bauwerke mit Blitzschutzklasse I und II jedes Jahr Sichtprüfungen und alle zwei Jahre umfassende Prüfungen erforderlich. Gebäude mit Schutzklasse III und IV müssen normalerweise alle zwei Jahre gesichtet und alle vier Jahre umfassend geprüft werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Empfohlen wird eine Prüfung außerdem dann, wenn am Gebäude bauliche Veränderungen stattfanden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Hier kostenlose &amp; unverbindliche Anfrage einstellen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Blitzschutzanlage besteht aus einem äußeren Blitzschutz, also einer Fangeinrichtung mit Blitzableiter, und einem inneren Blitzschutz. Letzterer setzt sich aus dem Potentialausgleich und dem Überspannungsschutz zusammen. Die Fangeinrichtung auf dem Dach eines Hauses fängt bei einem Gewitter Blitze ein, die ansonsten ins Gebäude eingeschlagen hätten, und leitet diese über die Ableitungsanlage an die Erdung ab. Die innere Schutzanlage setzt Blitzströme mit extrem hoher Spannung, die sich über das Stromnetz ins Hausinnere ausbreiten könnten, auf ein gefahrloses Niveau herunter. Kostentechnisch müssen Sie für eine Komplettinstallation bei einem Neubau bis zu 9.000 Euro einkalkulieren. Allerdings rentieren sich die Kosten bereits dann, wenn das Blitzschutz-System nur ein einziges Mal die schweren Folgen eines Blitzeinschlags verhindert. Denn neben zerstörten technischen Geräten drohen vor allem Hausbrände. Da Blitzschutzanlagen zur Sicherheit der Gebäude und Bewohner dienen, darf die Installation nur durch professionelle Fachbetriebe erfolgen.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem Blitzableiter ist ein Überspannungsschutz seit Dezember 2018 in jedem Neubau verpflichtend.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/blitzschutz-und-ueberspannungsschutz">Blitzschutz und Überspannungsschutz: So schützen Sie Ihr Eigenheim</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.bauunternehmen.org/magazin/kellerabdichtung-weisse-wanne-schwarze-wanne</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 11:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bauunternehmen.org/magazin/?p=765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bauwerke brauchen Schutz gegen alle Arten von eindringender Feuchtigkeit. Besonders bei Bauteilen, die direkten Kontakt zum Boden haben, ist eine Abdichtung zu den Seiten und nach unten wichtig. Andernfalls kann Sickerwasser, Bodenfeuchte und drückendes Grundwasser in den Keller eindringen und auf Dauer zu feuchten Wänden und Schimmel führen. Inhaltsverzeichnis Kellerabdichtung: Definition und Funktion Weiße Wanne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Bauwerke brauchen Schutz gegen alle Arten von eindringender Feuchtigkeit. Besonders bei Bauteilen, die direkten Kontakt zum Boden haben, ist eine Abdichtung zu den Seiten und nach unten wichtig. Andernfalls kann Sickerwasser, Bodenfeuchte und drückendes Grundwasser in den Keller eindringen und auf Dauer zu feuchten Wänden und Schimmel führen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#kellerabdichtung-definition-und-funktion">Kellerabdichtung: Definition und Funktion</a></li>
<li><a href="#weisse-wanne-aufbau-nutzen-vorteile-und-nachteile">Weiße Wanne – Aufbau, Nutzen, Vorteile und Nachteile</a></li>
<li><a href="#schwarze-wanne-aufbau-nutzen-vorteile-und-nachteile">Schwarze Wanne – Aufbau, Nutzen, Vorteile und Nachteile</a></li>
<li><a href="#kosten-beide-wannen-im-vergleich">Kosten: Beide Wannen im Vergleich</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Kellerabdichtungen sind aufgrund des Risikos eindringender Bodenfeuchtigkeit besonders wichtig. Die verbreitetsten Ausführungen sind weiße und schwarze Wannen.</li>



<li>Weiße Wannen bestehen aus wasserundurchlässigem Stahlbeton und bilden als tragende Wände gleichzeitig die Kellerabdichtung. Sie haben eine lange Lebensdauer, sind unempfindlich und verkürzen die Bauzeit eines Neubaus.</li>



<li>Schwarze Wannen umhüllen als bitumenhaltige Dichtungshaut den gesamten erdberührenden Bauteil. Sie sind zwar absolut wasserfest, aber aufwendig bei Neubauten und Sanierungen.</li>



<li>Im direkten Vergleich sind Bauwerksabdichtungen aus Beton zwar meist etwas teurer, auf die jahrelange Nutzung hochgerechnet aber auch wirtschaftlicher.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kellerabdichtung-definition-und-funktion">Kellerabdichtung: Definition und Funktion</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Keller ist der Grundstock für alle darüber liegenden Etagen. Feuchtes Mauerwerk schadet auf Dauer der Bausubstanz und kann unter Umständen die Stabilität des gesamten Hauses gefährden und ist Ursache für Schimmelbildung. Die Wände im Keller und die Bodenplatten sollten Sie daher in jedem Fall gegen eindringende Nässe abdichten lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Lesen Sie hier, wie Sie Ihre feuchten <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/bautrocknung">Wände wieder trocken bekommen</a>.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie funktionieren Kellerabdichtungen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kellerabdichtungen bestehen mittlerweile meist aus wasserdichten Stahlbetonkonstruktionen (= weiße Wanne) oder aus hautähnlichen Beschichtungen beziehungsweise besonderen Abdichtungsbahnen aus Bitumen (= schwarze Wanne).</p><p class="wp-block-paragraph">Um den Keller zuverlässig gegen Nässe zu schützen, umhüllen beide Wannenarten alle erdberührten Bereiche eines Bauwerks. Senkrechte Abdichtungen werden dabei entlang der Seitenwände verlegt und schützen gegen seitlich drückendes und versickerndes Wasser. Horizontale Abdichtungen verlaufen parallel zum Fundament. Sie verhindern, dass aufsteigende Feuchtigkeit, die sogenannte Kapillarfeuchte, ins Gemäuer einzieht.</p><p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, welche Abdichtungsmethode verwendet wird, befinden sich diese abdichtenden Schichten an den Außen- oder Innenseiten des Gebäudes.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange halten Kellerabdichtungen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kellerabdichtungen aus einer Konstruktion aus wasserundurchlässigem Beton haben eine hohe Lebensdauer von 60 bis 80 Jahren – meist sogar noch länger. Bitumen-Dickbeschichtungen halten mit rund 30 Jahren nur halb so lange. Allerdings weichen hier die Herstellerangaben stark voneinander ab und es stehen auch weitaus höhere Zahlen im Raum.</p><h3 class="wp-block-heading">Wer macht Kellerabdichtungen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Während der Bauphase kümmert sich der Architekt zusammen mit dem Bauunternehmen darum, Ihren Keller zuverlässig abzudichten. Ist es nötig, den Keller nachträglich abzudichten, sind in erster Linie Firmen für Bausanierung der richtige Ansprechpartner.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Bauprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="weisse-wanne-aufbau-nutzen-vorteile-und-nachteile">Weiße Wanne – Aufbau, Nutzen, Vorteile und Nachteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Kellerabdichtungen aus Beton sind heutzutage bei Neubauten das Mittel der Wahl, wenn es um das Thema Keller und Außenabdichtung geht.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine weiße Wanne?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine weiße Wanne ist eine vollständig geschlossene Hülle um alle erdberührten Bauteile eines Gebäudes. Sie schützt die Kellerräume vor eindringender Feuchtigkeit von außen und besteht aus wasserundurchlässigem (Stahl-)Beton. Eine zusätzliche Abdichtung ist nicht nötig.</p><p class="wp-block-paragraph">Trotz ihrer Bezeichnung ist sie in den meisten Fällen gar nicht weiß, sondern eher grau beziehungsweise in der Farbe des verwendeten Betons. Ihr Name grenzt sie vor allem von der Schwarzen Wanne ab, die aufgrund des verwendeten Baustoffs wirklich schwarz ist.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wird eine weiße Wanne gebaut?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Idealfall werden weiße Wannen bereits während der Rohbauphase errichtet. Dabei werden sie direkt in die Bodenplatte und in die Außenwände integriert. Den dafür nötigen wasserundurchlässigen Beton, auch WU-Beton genannt, zeichnet ein hoher Wassereindringwiderstand aus. Er wird direkt in die Betonschalung gegossen oder aus vorgefertigten Elementwänden zusammengebaut. Diese Ausführung der Kellerabdichtung ist damit gleichzeitig tragendes Mauerwerk.</p><p class="wp-block-paragraph">Damit sie absolut wasserdicht ist, muss sie nach bestimmten Kriterien geplant und gebaut werden. Allein der spezielle Beton reicht dafür nicht aus. Besonders wichtig ist auch eine fachmännische Verarbeitung von Fugen, Fenstern und Rohrdurchgängen. Sie stellen sonst Schwachstellen dar, die im Zweifel nicht dicht sind und Feuchte eindringen lassen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die ordnungsgemäße Planung ist in der Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton (WU-Richtlinie)“ vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb) festgelegt. DIN 18195, die den Schutz von Bauwerken gegen Feuchtigkeit und Wasser regelt, gilt nicht für wasserundurchlässige Bauwerke.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann eine weiße Wanne nachträglich gebaut werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der spätere Einbau ist möglich, wenn auch aufwendiger und teurer als während der Rohbauphase. Eine nachträgliche Abdichtung des Kellers wird meist eine zweite Wand an der erdberührten Hausaußenseite hochgezogen. Dafür muss der Beton nicht zwingend gegossen werden. Es können auch Betonsteine oder -bauteile zum Einsatz kommen. Allerdings ist es bei diesem Verfahren nötig, die äußeren Kellerwände freizulegen, was mit großem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Bodenplatte wird von innen heraus abgedichtet. Dafür werden entweder Dichtschlämme, also abdichtende Zement-Kunststoff-Gemische, direkt auf den Unterboden aufgetragen. Oder es kommt das sogenannte Injektionsverfahren zum Einsatz: Dabei werden durch Löcher im Fundament flüssige Abdichtungsmittel gepresst. Diese härten entweder im Mauerwerk aus, oder sie laufen durch das Gemäuer bis nach außen, härten dort aus und legen sich wie eine Schutzschicht über die Außenwand.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann ist eine weiße Wanne erforderlich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Weiße Wannen sind dann sinnvoll, wenn im Boden ein hoher Feuchtigkeitsgehalt vorliegt. Diese wird von drückendem und nichtdrückendem Wasser verursacht.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><strong>Drückendes Wasser:</strong> übt hydrostatischen Druck auf die Bausubstanz aus. Das kann Grundwasser, Hochwasser, stauendes Sickerwasser nach Starkregen oder Hangwasser sein.<br><strong><br>Nichtdrückendes Wasser:</strong> entspricht der gängigen Bodenfeuchtigkeit, die durch nichtstauendes Sickerwasser in stark durchlässigem Erdreich entsteht. Oberflächenwasser muss dann problemlos bis zum Grundwasser versickern können, ohne sich anzustauen.</div>
<div> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">So gut wie überall kann es zu drückendem Wasser kommen, wenn auch nur zeitweise und vorübergehend. Aus diesem Grund werden weiße Wannen mittlerweile oft standardmäßig in Neubauten integriert. Zwingend notwendig sind solche Abdichtungen dann, wenn Seen oder Flüsse in der Nähe sind, dadurch der Grundwasserspiegel höher liegt oder Hochwasser bei Starkregen droht.</p><p class="wp-block-paragraph">Um eine genaue Kenntnis über die Bodenbeschaffenheit zu erhalten, sollten Sie vor der Bauplanung einen Sachverständigen mit einem Bodengutachten beauftragen. So erfahren Sie alles Wichtige zur Höhe des Grundwassers und zur Wasserdurchlässigkeit des Bodens.</p><h3 class="wp-block-heading">Was spricht für eine weiße Wanne?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich für eine Kellerabdichtung aus Beton entscheiden, profitieren Sie von zahlreichen Vorzügen. Allerdings verlangt diese Abdichtung eine professionelle Planung, damit Ihr Keller zuverlässig gegen Feuchtigkeit von außen geschützt ist.</p><figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Vorteile</th><th>Nachteile</th></tr></thead><tbody><tr><td>– wartungsarm und witterungsbeständig</td><td>– Anspruchsvolle Planung und Durchführung</td></tr><tr><td>–<span style="mso-ascii-font-family: Calibri; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: Calibri;"> </span><span style="font-weight: 400;">lange Lebensdauer (circa 80 Jahre)</span></td><td>– Fugen, Rohre, Fenster sind Schwachstellen</td></tr><tr><td>– robust gegen mechanische Beschädigung</td><td>– Schwitzwasserbildung im Wohnraum ohne  Dampfsperre und Perimeterdämmung</td></tr><tr><td>– kürzere Bauzeit als mit konventionellen Abdichtungssystemen</td><td>– Hohe Anschaffungskosten</td></tr><tr><td>– Leichte Lokalisierung von Schadstellen</td><td> </td></tr><tr><td>– Sanierung von innen möglich, kein Aufgraben nötig</td><td> </td></tr></tbody></table></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schwarze-wanne-aufbau-nutzen-vorteile-und-nachteile">Schwarze Wanne – Aufbau, Nutzen, Vorteile und Nachteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Diese Kellerabdichtungen sind heutzutage bei einem Großteil der bestehenden Häuser zu finden, da sie früher einen Standard darstellten. Mittlerweile wurden sie größtenteils von hochwertigeren Alternativen abgelöst.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine schwarze Wanne?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine solche Kellerabdichtung ist eine Art Dichtungshaut, die unter der Bodenplatte und auf der Außenseite des wasserdurchlässigen, gemauerten Kellers angebracht wird. Sie legt sich wie eine wasserdichte Hülle um das gesamte Kellerbauteil. Ihren Namen erhielt sie vom verwendeten, pechschwarzen Abdichtungsmaterial Bitumen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wird eine schwarze Wanne gebaut?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ist eine solche Kellerabdichtung bereits bei einem Neubau eingeplant, wird die Dichtungshaut aus Bitumen zunächst als horizontale Abdichtung nach der Sauberkeitsschicht und vor Bodenplatte verlegt. Anschließend werden die Kellerwände gemauert und von außen auf die gleiche Weise abgedichtet. Im letzten Schritt müssen nur noch Bodenplatte und Wände wasserdicht miteinander verbunden werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Abdichtung mit Bitumen erfolgt entweder flüssig oder pastenartig in Form eines Anstrichs. Eine andere Möglichkeit ist die mit festen Bitumenbahnen, die auf den Wänden und im Überlappungsbereich miteinander verschweißt werden. Diese Methode findet heutzutage jedoch kaum noch Anwendung. Typisch ist mittlerweile eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB), die als resistenter gegen Beschädigungen wie Risse gilt. Da diese dennoch sehr empfindlich ist und schnell kaputt gehen kann, ist unbedingt eine Schutzschicht aus Kies oder Perimeterdämmplatten zwischen Abdichtung und Erdreich nötig.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Keller-Abdichtung mit Bitumen-Dickbeschichtungen basiert auf DIN 18195 (Bauwerksabdichtungen).</p><h3 class="wp-block-heading">Kann eine schwarze Wanne nachträglich gebaut werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine solche Wanne bei einem bereits bestehenden Bauwerk nachzurüsten ist sehr aufwendig und damit kostspielig, prinzipiell aber möglich. Dafür müssen die Kellerwände ausgegraben und gesäubert werden. Anschließend kann die wasserundurchlässige Bitumenschicht aufgetragen werden. Problematisch ist es dagegen, wenn auch die Bodenplatte abgedichtet werden muss, da diese zum Beispiel nicht aus WU-Beton besteht. Da das Haus dafür natürlich nicht angehoben werden kann, muss das Fundament von innen heraus abgedichtet werden, beispielsweise mithilfe des Injektionsverfahrens.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Erneuerung oder der nachträgliche Einbau spielen mittlerweile oft nur noch bei Altbausanierungen eine Rolle. Wurde eine solche Abdichtung vom Fachmann durchgeführt, ist das Gebäude aber in der Regel für die nächsten 40 Jahre vor eindringender Feuchtigkeit geschützt.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann ist eine schwarze Wanne erforderlich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Kellerabdichtung ist immer dann notwendig, wenn im Erdreich drückendes und nichtdrückendes Wasser vorkommt und dadurch eindringendes Wasser droht. Schwarze Wannen waren lange die standardmäßige Abdichtung. Mittlerweile wurden sie aber von den oft günstigeren und widerstandsfähigeren weißen Wannen abgelöst, die dazu noch die Bauphase verkürzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was spricht für eine schwarze Wanne?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bitumenwannen gelten heutzutage unter Experten als veraltet, da es mittlerweile qualitativ hochwertigere und kostengünstigere Alternativen gibt.</p><p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen die gravierenden Nachteile solcher Abdichtungen beim Kellerbau. Obwohl sie wasserdicht sind, sind sie sehr empfindlich gegenüber mechanischen Beschädigungen. Es entstehen schnell Risse im Material, die bei feuchten Wänden nur schwer zu lokalisieren und zu reparieren sind. Darüber hinaus sind sie in den Bauphase zeitlich aufwendiger als weiße Wannen, da ihr Aufbau sowohl von der Witterung abhängt als auch einen zusätzlichen Arbeitsschritt bedeutet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kosten-beide-wannen-im-vergleich">Kosten: Beide Wannen im Vergleich</h2><p class="wp-block-paragraph">Beide Wannen sorgen bei einem fachgerechten Aufbau für einen wasserdichten Keller. Bei der Entscheidung spielen aber auch die Kosten eine wichtige Rolle.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Kosten fallen an?</h3><p class="wp-block-paragraph">Weiße Wannen sind in der Anschaffung oft etwas teurer als schwarze Wannen. Im Vergleich sollten Sie mit Mehrkosten von 10 bis 30 Prozent rechnen. Dadurch, dass sie deutlich länger halten und bei korrekter Planung einen absolut zuverlässigen Schutz vor Feuchtigkeit bieten, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich aber besser.</p><p class="wp-block-paragraph">Die höheren Kosten liegen nur teilweise am qualitativ hochwertigen WU-Beton. Denn unter anderem müssen auch die äußeren Wände und die Bodenplatte etwas dicker sein, die Betonbauteile besonders verstärkt und die Fugen und Fenster speziell abgedichtet werden. Besonders die Fuge zwischen Seitenwänden und Kellersohle muss sehr sorgfältig verarbeitet sein. Später dürfen sich keine Risse in der Bausubstanz bilden. Eine aufwendige Planung und die genaueste Einhaltung beim Bau sind dafür essentiell.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Schwarze Wannen sind eine hautähnliche Außenabdichtung und bestehen aus dem wasserundurchlässigen Erdölprodukt Bitumen. Dabei werden entweder schwarze Bitumenbahnen oder eine spezielle Beschichtung an der Außenseite der Kellerwände und unter dem Fundament angebracht. Allerdings hält diese Form der Abdichtung im Schnitt nur 40 Jahre, ist sehr empfindlich und muss vor mechanischen Beschädigungen besonders geschützt werden. Die Reparatur von Rissen oder die Sanierung gestalten sich sehr aufwendig und sind kostspielig.</p><p class="wp-block-paragraph">Auf der modernen Baustelle haben sich mittlerweile weiße Wannen durchgesetzt. Diese bestehen aus wasserundurchlässigem Beton und bilden neben der Abdichtung auch gleichzeitig die tragenden Außenwände eines Kellers. Mit einer Lebensdauer von bis zu 80 Jahren halten sie doppelt so lange wie schwarze Wannen. Dazu sind sie witterungsbeständig und unempfindlich gegenüber mechanischen Beschädigungen. Zwar müssen Sie bei der Anschaffung mit höheren Preisen rechnen, allerdings bekommen Sie aufgrund der hohen Lebensdauer auch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.</p>The post <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin/kellerabdichtung-weisse-wanne-schwarze-wanne">Kellerabdichtung: Weiße Wanne – Schwarze Wanne</a> first appeared on <a href="https://www.bauunternehmen.org/magazin">Tipps & Ratgeber rund ums Bauen & Sanieren</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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